Als Angeklagter vor Richter Gernot Kugi endet am kommenden Freitag die Karriere eines Soldaten des Österreichischen Bundesheeres. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt wirft dem Unteroffizier Veruntreuung vor. Der 60-Jährige war Leiter der Zahlstelle des Bundesheeres im Camp Naquora im Libanon. Von bis Anfang 2017 bis März 2018 soll der Mann laut Anklage 212.000 Euro und 811.650 US-Dollar veruntreut haben. Der Gesamtschaden beträgt umgerechnet rund 913.000 Euro.
Kärnten
900.000 Euro veruntreut? UNO-Soldat vor Gericht
Unteroffizier (60) soll Geld an „bedürftige Rumänen“ überwiesen haben. Auf Drängen einer rumänischen Kellnerin, gegen die auch ermittelt wird. Am Freitag muss sich der Mann vor Gericht verantworten.
© APA/Artinger