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KärntenProtest gegen unmenschliche Abschiebung

Sehr gut integrierte Flüchtlingsfamilie, die seit 2012 in Klagenfurt lebte, wurde nach Tadschikistan abgeschoben. Betreuer sind tief betroffen, Abschiebung sei ungerecht.

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Fünf Schutz suchende Familien wurden vor einer Woche aus Österreich abgeschoben
Fünf Schutz suchende Familien wurden vor einer Woche aus Österreich abgeschoben © Fotolia
 

Sie kamen am Morgen um 6.15 und ließen den Eltern und den vier Kindern nur zwei Stunden Zeit, um pro Person einen Koffer zu packen, während ein Polizeibus vor der Türe wartete und eine Polizeistreife in der Nähe wachte. Familie B. wurde nach Tadschikistan, von wo sie nach Österreich geflüchtet war, abgeschoben. Sie gehört zu den fünf Flüchtlingsfamilien, die am letzten Wochenende von Österreich weggebracht wurden.

Kommentare (8)

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In der Tat ungerecht

Gerade kleine Kinder integrieren sich voll in unsere Gesellschaft, im Gegensatz zu den vielen Männern im jungen Erwachsenenalter. Sie haben ihre Erziehung in einem fremden Kulturbereich genossen, eine Umstellung wollen viele von ihnen nicht. Viele von denen werden wiederholt straffällig und hätten eigentlich jedes Recht auf Asyl verloren. Sie aber dürfen bleiben, weil sie nicht abgeschoben werden können oder gar dürfen. Behaupten jedenfalls aufgebrachte NGOs. Hier fehlt das Gleichgewicht. Humanitäres Aufenthaltsrecht sollte mehr gewichtet werden, das ist für mich - obwohl ich mich nicht zu den auserwählten Gutmenschen zähle - einfach wichtig. Da zudem offenbar Fehler von Behörden mitschuldig an der Abschiebung dieser Familie sind, sollte man sie wieder zurückholen. An den Kosten würde ich mich sogar beteiligen, sollte es nur daran scheitern. Vielen Dank Frau Habenicht für ihr Engagement.

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GordonKelz
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FALSCHE AUSKUNFT...

..eines Beamten des Bundesamtes für
" Fremdenrecht und Asyl " führte letztlich zur Abschiebung einer gut integrierten Familie !! Das ist ein Skandal ,ersten Ranges ! Das sollte in der Zeitung stehen !
Man beobachtet immer wieder ,das Familien mit Kindern , die nicht wie Steaffällige in den Untergrund verschwinden , abgeschoben werden ,da man denen leicht habhaft werden kann !
Es gilt wohl eine Quote zu erfüllen ??!
Das Wohl der Eltern und Kinder scheint kein Kriterium zu sein !
Wenn die Behörden ,wie in diesem Fall einen offensichtlichen Fehler ,mit einer
Falschauskunft machen ,dann sollten Sie dazu stehen !!! Das ist ja ungeheuerlich !!!
Gordon Kelz

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Bond
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Danke Kurz und Strache

...und natürlich der Kl. Zeitung für die positive Grundstimmung vor der Wahl

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rebuh
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sie kamen um 6.15 uhr

sind aber nur deshalb noch im land, weil seit jahren mit rechtsmittel gegen die von anfang an nicht erteilte aufenthaltsbewilligung vorgegangen wurde. mit unseren steuermitteln!

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CuiBono
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@rebuh

Sie scheinen eins zu vergessen:
RECHTSMITTEL sind von Gesetz wegen aus gutem Grund vorgesehen.

Es steht Ihnen frei, falls Sie mal selber aus beliebigem Grunde vor Gericht kommen, auf die Ihnen gesetzmäßig zustehenden Rechtsmittel zu verzichten.

Im übrigen gratuliere ich Ihnen zu Ihrem so bereitwillig erwiesenen Empathiemangel.

Es scheint Ihnen persönlich gut zu gehen.
Alles was Sie wohl glauben, das Ihnen zum Seelenheil und gutem Schlaf fehlt und aus unerfindlichen Gründen zusteht, sind dreckige Bemerkungen zu Bedürftigen.
Auch Ratten haben ein Recht auf ein glückliches Leben.

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cockpit
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Und?

Geht's Ihnen deshalb schlechter? Und wo bitte bleibt die christliche Nächstenliebe? Ich schäme mich für solche “österreichische“ MitbürgerInnen!

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7
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Hast wohl noch nichts von Humanität gehört..

...und a biss‘l Empathie g‘lernt oder wie?
Bei solchen Vorgängen schäme ich mich sogar Österreicher zu sein..
Gewaltbereite Asylwerber ausquartieren und abschieben ja, aber solch gut integrierte Menschen, Kinder, Familien - das ist echt arg!
Ist ja nicht so, dass wir keinen Platz für sie hätten...!
Da gibt’s echt dringendere Fälle als solche feige, ja ich sage bewusst feige Abschiebungen von Menschen, die sich einfach nicht (mehr juristisch) wehren können...

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earlofcarinthia
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Es wäre aber auch fair von den Betreuern,

Wenn man ihnen von anfang an klar machen würde.
Das Asyl kein Ticket zur Einwanderung ist.
Sondern nur auf zeit.
Und ihnen nicht das blaue vom Himmel verspricht.

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