KärntenKärntner ÖVP setzt Wahlkampf an der Basis an

Regionalisierung und Personalisierung als neue Maßstäbe für den Landtagswahlkampf. Neuer Wahlkampfleiter kommt von der Bundespartei. Statt eines großen gibt es acht regionale Wahlkampfstarts.

ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger setzt für den Landtagswahlkampf auf Neues
ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger setzt für den Landtagswahlkampf auf Neues © KLZ/Traussnig
 

Die türkis-schwarzen Bürgermeister und Gemeindemandatare waren Montag Abend die Ersten, die die Details zum ÖVP-Landtagswahlkampf erfahren haben. Der völlig neue Ansatz wurde bei der Gemeindekonferenz in Velden präsentiert. Spitzenkandidat Christian Benger und Landesgeschäftsführer Josef Anichhofer setzen voll auf Team-Wahlkampf und Regionalisierung, also von der Basis nach oben. Die verschiedenen Regionen/Täler werden ihr eigenes Wahlplakat mit etlichen Personen der Region drauf haben: Mandatare des Nationalrates und Landtages, der Gemeinden, Vertreter der Bünde – und die jeweiligen Spitzenkandidaten sowie Benger. Statt eines zentralen Wahlkampf-Auftaktes wird es regional acht Starts geben, beginnend am 15. Jänner in Spittal. Auch die zentralen Themen ländlicher Raum, Wirtschaft und Sicherheit werden, heruntergebrochen auf die Anliegen der Bevölkerung vor Ort, regionalisiert.

Neuer Wahlkampfleiter

Wahlkampfleiter ist diesmal nicht Anichhofer. Es ist Markus Keschmann von der Bundespartei, er war bereits im Nationalratswahlkampf als Schnittstelle zwischen Bund und Land aktiv und ist seit Anfang Oktober in Kärnten.

Änderungen auf der Kandidatenliste

Der ÖVP-Parteivorstand hat zwei Änderungen auf der Landesliste für die Landtagswahl beschlossen: Platz 5 für JVP-Obmann Julian Geier (statt Sebastian Schuschnig), Platz 4 für Angelika Kuss-Bergner (statt Ines Hölbling, die sich aus privaten Gründen zurückgezogen hat).

Kommentare (1)

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orbil
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3
Lesenswert?

Und wer hat diese Kandidaten ausgesucht?


Sind die vom Himmel gefallen?

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