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Peter HeintelEx-Rektor zur Abgabe von Uni-Standorten: "Das ist ein schwerer Fehler"

Gegen den Plan, die Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) aufzulösen und die Standorte in Wien und Graz aufzugeben, regt sich Widerstand. Ex-Rektor Heintel ortet gar „Provinzialismus“.

Peter Heintel em. o. Dr. phil. Professor fuer Philosophie und Gruppendynamik am Institut fuer Philosophie der Alpen-Adria-Universitaet Klagenfurt
Ex-Rektor Heintel übt Widerstand gegen Aufsplittung von Uni-Fakultät © Kleine Zeitung Helmuth Weichselb
 

Hohe Wellen schlägt die Diskussion um die Zukunft der „Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung“ (IFF) an der Uni Klagenfurt, die aufgesplittet und teilweise abgestoßen werden soll. Geführt wird diese bisher über „offene Briefe“. Wie berichtet, sollen IFF-Standorte in Graz und Wien Anfang 2019 dortigen Universitäten zugeschlagen werden, eine Übereinkunft wurde bereits geschlossen. Neben Gründungsrektor Peter Heintel (siehe Interview) meldete sich auch der frühere IFF-Prodekan Wilhelm Berger zu Wort, der eine „Verengung auf Kärnten“ befürchtet. Er warnt, dass „Alleinstellungsmerkmale ignoriert“ würden. Das, was jüngst dem Gründerzentrum „build!“ widerfahren sei, müsse „als Menetekel dafür betrachtet werden, dass die Lage einer kleinen Universität in einem peripheren Bundesland unter den heutigen Bedingungen immer prekär ist.“

Kommentare (1)

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Kärntner007
1
0
Lesenswert?

Will der Herr Vitouch bei der SPÖ in Wien Karriere machen?


anders ist sein Niederfahren der Klagenfurter Alpe Adria Universität zur einstigen Ultraprovinz- Lehererbildungsanstalt nicht zu erklären.

Angesichts des Hypo-Desasters sollte man vielleich auch "Alpe Adria" aus dem Logo nehmen - ist ein schlechtes Omen.

Und mit dem Auflassen des Flughafens anlässlich der Koralmbahneröffnung könnte man auch die Klagenfurter Studenten in Graz integrieren. Gratis Bahntickets sind billiger als ein unbedeutender Hochschulstandort am Lande.