Die Serie an tödlichen Badeunfällen in Kärnten hält an: Am Montag ist in Velden am Wörthersee eine Frau ertrunken, bestätigt Waltraud Dullnigg, Sprecherin der Landespolizeidirektion (LPD) Kärnten.
Am Nachmittag wurde die Polizeiinspektion Velden alarmiert, weil im Bereich Seecorso eine leblose Person im Wasser trieb. Beim Eintreffen der Beamten war die Frau (82) bereits durch einen deutschen Staatsbürger (24) geborgen worden. Die Polizisten begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und der Besatzung des Rettungshubschraubers C11 übernommen. Doch leider konnte bei der deutschen Staatsbürgerin nur noch der Tod festgestellt werden.
Erst am Wochenende sind zwei Menschen in Kärntner Seen ums Leben gekommen: Am Flatschacher See bei Feldkirchen kam für eine 85-jährige Frau jede Hilfe zu spät. Die Pensionistin war gemeinsam mit ihrem Ehemann im See, als sie im Wasser plötzlich über Atembeschwerden klagte und um Hilfe schrie. Kurz darauf verlor die 85-Jährige das Bewusstsein. Sämtliche Wiederbelebungsmaßnahmen, auch von inzwischen alarmierten Rettungskräften, waren leider vergeblich. Die Kärntnerin ist verstorben.
Rettungseinsatz im Rosental
Auch die Suche nach einem seit Sonntagmorgen vermissten Mann am Badesee St. Johann im Rosental endete tragisch. Einsatztaucher fanden gegen 11.20 Uhr eine leblose männliche Person am Grund des Sees in einer Tiefe von etwa sechs bis sieben Metern. Es war der vermisste Klagenfurter. Ermittlungen haben ergeben, dass der 60-Jährige bereits am Samstagabend ertrunken war.