Gegen Red Bull Salzburg gewinnt man nicht oft. Dennoch hatte der erst 21 Jahre alte WAC-Innenverteidiger-Riese Chibuike Nwaiwu nach dem Schlusspfiff Tränen in den Augen. Weil er im Spiel einen Elfmeter verursachte. Waltraud Riegler kam sofort aufs Spielfeld, um ihn zu trösten. „Er war so fertig, weil ihm das passiert ist. Wenn man ihm dann in die Augen schaut, wenn er weint, dann kommt das Mutterherz durch“, erzählt Waltraud Riegler. Eine Szene, die ihre Rolle beim WAC so gut beschreibt, wie die Reaktion des erst vor der Saison ins Lavanttal gewechselten Nigerianers auf die Aufforderung, sich über den Sieg zu freuen und mit der Mannschaft zu feiern: „Ja, Mama.“
Zum Muttertag
Waltraud Riegler ist Mama für ein ganzes Wolfsrudel
Nicht nur von ihren Kindern Jakob und Johanna, auch von den Spielern wird Waltraud Riegler Mama genannt. Sie sorgt sich seit vielen Jahren um ein gesamtes Wolfsrudel.
© Friedl