Am Dienstagabend kam es in Klagenfurt zu einer Bombendrohung. „Die Polizei erhielt eine E-Mail mit unklarem Inhalt. Das Schreiben könnte aber als Bombendrohung gedeutet werden“, sagt Polizeisprecherin Kristina Kapellari. Deshalb folgte ein Polizeieinsatz im Rathaus am Neuen Platz.

Experten vor Ort

Sicherheitshalber wurde eine Polizeisperre errichtet: Gegen 20 Uhr waren sprengstoffkundige Beamte mit Suchhunden vor Ort, alles wurde abgesucht.

Die verdächtige Nachricht ging erst am Abend bei der Polizei ein, zu einer Zeit, in der die Büros im Magistrat in der Regel leer sind. „Doch am Dienstagabend fand noch eine Sitzung im Rathaus statt“, berichtet ein Zeuge. „Alle anwesenden Personen mussten ins Freie, das Rathaus wurde geräumt.“ Gegen 21 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. „Es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden, der Einsatz ist beendet“, teilte die Polizeisprecherin mit.

Drohung mit Sprengmittel

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Bombendrohungen auf Bahnhöfen oder in Schulen. Die rechtlichen Konsequenzen für derartige Drohungen sind nicht zu unterschätzen. Die Täter müssen mit hohen Strafen rechnen. Wer eine gefährliche Drohung begeht, indem er mit einer Gefährdung durch Sprengmittel droht, muss mit einer Haftstrafe rechnen.