Leicht hat es der Igel sicher nicht. Gefahr droht von allen Seiten, der Lebensraum schwindet. So sehr, dass sich das Tier jetzt erstmals auf der Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN wiederfindet. „Na endlich. Die kleinen Igerln schreien schon lange um Hilfe“, sagt dazu Ute Rosicky. Die Ferlacherin betreibt seit 30 Jahren eine Auffangstation. Fast das ganze Jahr über werden jene Tiere, die ohne Hilfe nicht mehr überleben würden, zu ihr gebracht. Alleine heuer waren es rund 160. In manchen Jahren kümmerte sie sich um mehr als 200.
Lebensraum schwindet
Warum der heimische Igel erstmals zu den gefährdeten Arten zählt
Der Lebensraum schwindet und die Gefahren lauern überall: Der Igel wurde heuer erstmals als gefährdet eingestuft. Ute Rosicky betreibt eine Igelauffangstation in Kärnten und ortet auch in Kärnten Rückgang.
© Peter Just