Das wirtschaftliche wie finanzielle Umfeld ist äußerst herausfordernd. Vor diesem Hintergrund war der Ruf nach Bürokratieabbau, Deregulierungen und Verfahrensbeschleunigungen Dienstag bei der turnusmäßig gemeinsamen Sitzung der Landesregierung mit den Sozialpartnern samt Wirtschaftsombudsstelle einhellig. Auch im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit, wenn nächstes Jahr die Koralmbahn startet. Den aufgezeigten Mangel an Amtssachverständigen wolle man etwa durch Digitalisierung und Verkürzung von Verfahrensdauern abfedern, sagte Zweiter Landeshauptmannvize Martin Gruber (ÖVP). Von Wirtschaftskammer (WK) und Industriellenvereinigung liegen 80 Vorschläge vor, wo Bürokratie abgebaut werden müsse. „Wir überprüfen das auf rasche Umsetzung“, so Gruber.
Bis 2028
Kärnten muss eine Milliarde Euro einsparen: „Es wird hart werden“
Weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung, schnellere Verfahren: Die Kärntner SP-VP-Landesregierung legte den Sozialpartnern Pläne vor, wie man das Landesbudget sanieren will.
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