Im Zuge des EU-Wahlkampfes touren die Kandidaten aus Österreich auch durch die Bundesländer. Vor Kurzem war Thomas Waitz (Die Grünen), der bereits seit 2017 im EU-Parlament sitzt und sich dort als Bio-Bauer vor allem für landwirtschaftliche Themen stark macht, in Kärnten zu Gast. Im Interview mit der Kleinen Zeitung ließ er mit einem Satz aufhorchen: Denn er schließt Wolfsabschüsse nicht völlig aus. „Wenn ein Wolf die Scheu vor Menschen verliert, kann man über Abschüsse reden“, sagte der Politiker. Angesprochen auf die Kärntner Wolfs-Politik und die vor allem von Naturschutzorganisationen heftig kritisierten Entnahmen von Schad- und Risikowölfen rät er aber, die Lage differenzierter zu sehen.
Grüner EU-Abgeordneter
„Wenn Wolf Scheu vor Menschen verliert, kann man über Abschüsse reden“
Die Kärntner Wolfs-Politik befürwortet der aus der Steiermark stammende EU-Abgeordnete Thomas Waitz dennoch nicht. Er fordert stattdessen, dass Herdenschutz komplett abgegolten wird.
© Manuela Kalser