Vorsorglich hatte man sich bereits den Streikbeschluss eingeholt. Das wird jetzt nicht mehr notwendig sein. Wie es die Gewerkschaft gefordert hatte, übernimmt Kärnten für Landes- und Spitalsbedienstete den Bundesabschluss. Das bedeutet 9,15 Prozent mehr Gehalt ab 1. Jänner 2024 für 12.000 Mitarbeiter. Die Gehaltsverhandlungen fanden am Montag statt. Die Gesamtkosten für das Land Kärnten belaufen sich auf rund 86 Millionen Euro. „Es ist ein großes finanzielles Danke für das tagtägliche Engagement, für die enorme Einsatzbereitschaft jederzeit und vor allem in den vielen Krisen, die wir gemeinsam zu meistern hatten und haben, sowohl im Bereich der Landesverwaltung als auch im Bereich der Gesundheitsversorgung“, betont Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) am späten Montagnachmittag in einer Aussendung. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) spricht von einem „Kompromiss“, der gelungen sei. Denn verbunden mit dem Abschluss sind auch personelle und strukturelle Reformmaßnahmen, um den Landeshaushalt zu entlasten und budgetäre Abgänge zu senken.
Kein Streik
Gehaltsplus für 12.000 Landesbedienstete in Kärnten
Wie von der Gewerkschaft gefordert, wird die Gehaltserhöhung des Bundes auch für Landes- und Spitalsbedienstete in Kärnten übernommen. An Abschluss geknüpft sind Reformmaßnahmen.
© Markus Traussnig