Prinzessin Märtha Louise (54) sorgt dieser Tage wieder für Schlagzeilen. Das älteste Kind von König Harald und Königin Sonja von Norwegen hat sich in den vergangenen Jahren ein Standbein als Unternehmerin aufgebaut. Pferde und Reiten gelten als ihre größten Hobbys, daher hatte sie sich 2020 entschieden ein Reitsportunternehmen zu gründen.
Prinzessin Märtha Louise von Norwegen: Unternehmen musste Insolvenz anmelden
Doch nur fünf Jahre später ist Schluss: Das Unternehmen ist gescheitert und musste Insolvenz anmelden. „Hest360 AS“ kämpfte seit längerem mit finanziellen Problemen, fehlende Investoren hätten das Schicksal der Firma schließlich besiegelt. Wie der Sender „TV 2“ berichtet, schrieb das Unternehmen für Reitsportartikel 2024 ein Minus von 320.000 norwegischen Kronen (zirka 27.400 Euro).
Bereits im Oktober machten Gerüchte die Runde, dass die 54-Jährige und ihr Geschäftspartner das Schwesterunternehmen „Hest360 Norway AS“ schließen mussten. Nun stehe auch das norwegische Unternehmen vor dem Aus. „Hest360 ist es nicht gelungen, neue Partner zu finden, die den Fortbestand des Unternehmens gewährleisten könnten. Daher haben wir uns entschieden, das Unternehmen kontrolliert und geordnet zu schließen“, sagt Geschäftsführerin Carina Scheel Carlsen gegenüber „TV 2“.
Prinzessin Märtha Louise: Royals sorgen wieder für Schlagzeilen
Dass Märtha Louise gerne ihren eigenen Weg geht, ist bekannt. Ihre Beziehung zu dem Schamanen Durek Verrett (50) gilt seit Beginn als umstritten und sorgte in den vergangenen Jahren für zahlreiche Negativschlagzeilen. Der norwegische Hof zeigte sich bisher wenig begeistert von der Verbindung und distanzierte sich in mehreren Statements öffentlich von den Praktiken des 50-Jährigen.
Verrett bietet diverse spirituelle Workshops für stolze Summen an. Aufgrund der anhaltenden Spannungen entschied sich die 54-Jährige 2022, in Absprache mit ihren Eltern, künftig auf ihre royalen Pflichten zu verzichten. Im Zuge dessen darf sie sich zwar weiterhin Prinzessin nennen, aber der Titel darf nicht mehr für kommerzielle Zwecke verwendet werden.
Das Paar gab sich im Sommer 2024 das Ja-Wort und zelebrierte ihre Verbindung im Rahmen einer dreitägigen Feier in der malerischen Kulisse des Geiranger-Fjords. Zuvor war die 54-Jährige mit Schriftsteller Ari Behn verheiratet, das Paar hat drei gemeinsame Kinder und trennte sich 2017.
Prinzessin Märtha Louise: Auch ihr Neffe steht in der Kritik
Neben Prinzessin Märtha Louise sorgt seit vergangenem Jahr auch ihr Neffe Marius Borg Høiby (28) für Negativ-Schlagzeilen. Der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) stammt aus einer früheren Beziehung. Er wurde im Sommer 2024 verhaftet und steht ab Februar 2026 vor Gericht. Insgesamt ist er in 32 Punkten angeklagt, unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen und Körperverletzung.
Høiby hat eingeräumt, unter Alkohol- und Kokaineinfluss gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben. Høiby drohen im Falle einer Verurteilung mehrere Jahre Gefängnis.