Virus-Variante breitet sich ausTiroler Omikron-Verdachtsfall laut Virologin bestätigt

Die neue Virusvariante B.1.1.529 sei mittels Sequenzierung nachgewiesen worden, bestätigte die Virologin Dorothee von Laer im Vorfeld der Sendung "Im Zentrum" dem ORF, zudem gebe es weitere 30 Verdachtsfälle. Die Infizierten in Südafrika sind laut Medizinervereinigung bisher nicht schwer erkrankt. Auch von Laer glaubt nicht daran, dass die Variante stärker krank macht als "Delta".

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Der Tiroler Omikron-Verdachtsfall ist nach Angaben der Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer bestätigt. Dies berichtete die ORF-Sendung "Im Zentrum" am Sonntagabend. Demnach sei die neue Virusvariante mittels Sequenzierung nachgewiesen worden, und es würden 30 weitere Verdachtsfälle untersucht. Eine finale Bestätigung mittels Ganzgenomsequenzierung stehe aber derzeit noch aus, gab das Gesundheitsministerium am Montag auf APA-Anfrage bekannt.

Die Tiroler Behörden hatten den Verdachtsfall am Samstagabend bekanntgegeben und mitgeteilt, dass die Probe nun von der AGES in Wien untersucht werde. Von der Infektion betroffen sei eine Person, die nach einer Südafrika-Reise positiv auf Covid-19 getestet wurde und derzeit keine Symptome aufweise.

Im Ö1-Morgenjournal am Montag erklärte die Virologin von Laer, dass die Wahrscheinlichkeit relativ hoch sei, dass die Mutante Omikron das Immunsystem besser umgehen könnte. Dass sie ansteckender ist, hält die Chefin der Virologie an der MedUni Innsbruck für "mäßig" wahrscheinlich und dass die Variante stärker krank macht als "Delta", schließt sie nahezu aus. Auch dass sich die Mutation derzeit in Südafrika stark ausbreitet, beunruhigt von Laer vorerst nicht. Dort habe es zuletzt niedrigere Zahlen gegeben und daher seien auch die Schutzmaßnahmen in einem geringeren Ausmaß angewendet worden.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Corona-Variante B.1.1.529 alias Omikron als "besorgniserregend"  eingestuft.
  • Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind.
  • Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, betonen Experten.
  • Die Europäische Kommission, Österreich, Deutschland und einige andere Staaten schränken Einreisen aus dem südlichen Afrika ein.
  • Die Variante hat bereits mehrere europäische Länder erreicht.
  • Auch in Österreich gibt es laut Virologin von Laer den ersten bestätigten Omikron-Fall.

Die Ereignisse vom Sonntag zum Nachlesen:

 

22.30 Uhr: Tiroler Verdachtsfall bestätigt

Der Tiroler Omikron-Verdachtsfall ist nach Angaben der Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer bestätigt. Dies berichtete die ORF-Sendung "Im Zentrum" am Sonntagabend. Demnach sei die neue Virusvariante mittels Sequenzierung nachgewiesen worden, und es würden 30 weitere Verdachtsfälle untersucht. Das für die Bestätigung zuständige Gesundheitsministerium war am Sonntagabend nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

22.20 Uhr: Der deutsche Virologe Christian Drosten zeigt sich besorgt

Charite, Christian Drosten, zeigt sich mit Blick auf die neue Omikron-Variante besorgt. "Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt. Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann, es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist", sagt Drosten im ZDF heute-journal. Es gebe zudem die Sorge, dass man es mit der Omikron-Variante mit einer wirklichen "Immunescape-Variante" zu tun habe. Berichte über milde Verläufe hätten noch nicht sehr viel Substanz angesichts von nur gut 1.000 Fällen. Hier müsse man die klinischen Verläufe abwarten.

Dass man sogar die Impfungen verändern müsste, alles das würden die nächsten zwei bis drei Wochen beantworten müssen, so Drosten weiter. Eine Anpassung der mRNA-Impfungstoffe sei möglich. "Das wird man technisch relativ einfach machen können. Aber wir sprechen hier doch von Monaten", ergänzt Drosten.

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20.50 Uhr: London beruft G7-Gesundheitsministertreffen ein

Großbritannien hat für Montag eine Dringlichkeitssitzung der G7-Gesundheitsminister einberufen, teilte das Gesundheitsministerium in London am Sonntagabend mit. Großbritannien hat derzeit den Vorsitz in der Gruppe der G7-Staaten inne, zu denen noch Deutschland, Frankreich, Kanada, Italien, Japan und die USA gehören.

20.30 Uhr: Wichtige Fakten noch unbekannt

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die wichtigsten Informationen für eine seriöse Risikoeinschätzung noch nicht bekannt.Die Welt wird möglicherweise noch mehrere Wochen auf Gewissheit über die besorgniserregende neue Corona-Virusvariante Omikron warten. Die Analyse könnte Tage bis etliche Wochen in Anspruch nehmen "Gegenwärtig vorliegendes Wissen über Omikron", betitelte die WHO ihre Zusammenstellung der bisher bekannten Fakten zu der SARS-CoV-2-Variante, welche ein Expertenkomitee am Samstag als "Variant of Concern" - "besorgniserregend" deklariert hat.

Es gibt aber jede Menge Unsicherheit. Die Weltgesundheitsorganisation: "Übertragbarkeit: Noch ist unklar, ob Omikron leichter übertragbar (zum Beispiel leichtere Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch) ist im Vergleich zu anderen Varianten wie 'Delta'. Die Zahl der Personen, die in Regionen Südafrikas positiv getestet worden sind, ist in den betroffenen Regionen Südafrikas gestiegen. Aber epidemiologische Studien, um zu klären, ob das durch Omikron oder durch andere Faktoren bedingt ist, laufen derzeit."

Ganz ähnlich sieht es bei der Frage aus, ob Omikron häufiger schwerere Krankheitsverläufe verursacht. Die WHO in ihrer Zusammenstellung: "Es ist noch unklar, ob eine Infektionen mit Omikron schwerere Erkrankungen im Vergleich zu Infektionen mit anderen Varianten, inklusive Delta, führt. Vorläufige Daten deuten auf mehr Spitalsaufnahmen in Südafrika hin. Das kann aber auch eher darauf beruhen, dass sich mehr Personen (mit SARS-CoV-2 insgesamt; Anm.) anstecken als auf Omikron selbst. Es gibt derzeit keine Informationen darüber, dass die Symptome einer Omikron-Infektion anders als Infektionen mit anderen Virus-Varianten sind." Beobachtungen dazu könnten darauf beruhen, dass vor allem Fälle bei jüngeren Menschen untersucht wurden, die zumeist einen milderen Verlauf aufwiesen. Jedenfalls dürfte es noch Tage bis Wochen dauern, um diese Frage zu klären.

"Es gibt vorläufige Hinweise darauf, dass es durch Omikron zu einem höheren Risiko für Re-Infektionen (zum Beispiel bei Menschen, die schon an Covid-19 erkrankte waren) kommt. Aber die Informationen dazu sind noch beschränkt. Sie dürften erst in den kommenden Tagen und Wochen vorhanden sein", schrieb die Organisation weiter.

Trotzdem: "Die Vakzine bleiben ein entscheidender Faktor, um schwere Erkrankungen und Todesfälle gegen die dominanten zirkulierenden (SARS-CoV-2-)Viren zu verhindern, inklusive der Delta-Variante. Die derzeit erhältlichen Vakzine verhindern weiterhin schwere Erkrankungen und Todesfälle."

In Südafrika wurde bis 26. November – allerdings bei einer geringen Zahl von 87 Sequenzierungen – die Variante Omikron bei 76 Prozent der sequenzierten Proben (66) entdeckt.

18.45 Uhr: Von der Leyen: Wir müssen Zeit kaufen"

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat angesichts der neuen Coronavirus-Variante zu Vorsorgemaßnahmen und raschem Handeln aufgerufen. "Wir nehmen diese Omikron-Variante sehr ernst und wissen, dass wir uns jetzt in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden", sagte sie am Sonntag bei einem Besuch in Lettland. Zuvor hatte die italienische Regierung europaweite Vorbeugungsmaßnahmen verlangt. Wissenschafter und Hersteller bräuchten zwei oder drei Wochen, um sich ein vollständigen Bild über die Mutation zu mache. Höchste Priorität habe aber, Abstand zu halten, Kontakte zu reduzieren und so viel wie möglich zu impfen. "Wir müssen Zeit kaufen", sagte sie. "Die allgemeine Devise lautet: Hoffe auf das Beste und bereite dich auf das Schlimmste vor."

18.15 Uhr: USA loben Südafrika für seine "Transparenz"

Die USA lobten unterdessen Südafrika für seine "Transparenz" gegenüber dem Rest der Welt seit der Entdeckung der Omikron-Variante. US-Außenminister Antony Blinken gratulierte "den südafrikanischen Wissenschaftern zur schnellen Identifizierung der Omikron-Variante" und lobte "die südafrikanische Regierung für ihre Transparenz bei der Weitergabe dieser Informationen".

Südafrikas Regierung hatte die von vielen Ländern beschlossenen Reiseverbote für Südafrikaner beklagt. Sie liefen darauf hinaus, dass Südafrika für seine Transparenz und seine Fähigkeit, neue Varianten schneller zu erkennen, bestraft werde, erklärte die Regierung am Samstag.

16.50 Uhr: Marokko verhängt Landeverbot für zwei Wochen

Wegen der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus setzt Marokko alle Flüge in das nordafrikanische Land für zunächst zwei Wochen aus. Ab kurz vor Mitternacht am Montagabend dürften vorerst keine Flüge mehr in Marokko landen, berichtete die Staatsagentur MAP am Sonntag. Grund sei die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante vor allem in Europa und Afrika.

In Marokko wurden bisher 950.000 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, die Zahlen waren seit dem Sommer aber rückläufig. In dem Land sind rund 60 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

16.30 Uhr: Südafrika: "Zu Unrecht bestraft"

Südafrika sieht sich durch die zahlreichen Reisebeschränkungen zu Unrecht bestraft. "Herausragende Wissenschaft sollte gelobt und nicht bestraft werden", hieß es in einer Stellungnahme des Ministeriums für Internationale Beziehungen unter Verweis auf die Arbeit südafrikanischer Wissenschafter, die die Omikron-Variante sequenziert und identifiziert hatten.

"Wir stellen auch fest, dass neue Varianten in anderen Ländern entdeckt wurden. Keiner dieser Fälle hatte eine Verbindung nach Südafrika", hieß es weiter. Südafrika habe bereits Gespräche mit Ländern aufgenommen, die Reisebeschränkungen beschlossen hätten und hoffe, dass diese Entscheidungen noch einmal überdacht würden.

"Wir respektieren das Recht aller Länder, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um ihre Bürger zu schützen", betonte Ministerin Naledi Pandor. Gleichzeitig sollte bedacht werden, dass die Pandemie internationale Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch nötig mache. Sie verwies darauf, dass sich die Weltgesundheitsorganisation WHO für Vorsicht bei Reisebeschränkungen ausgesprochen habe.

16.00 Uhr: Italien fordert europaweite Maßnahmen

Im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus fordert Italien die EU zur Ergreifung europaweiter Vorbeugungsmaßnahmen auf. "Wir werden in den nächsten 24-48 Stunden eine Eindämmungsstrategie auf europäischer Ebene ausarbeiten", sagte Gesundheits-Staatssekretär Sileri laut Medienangaben vom Sonntag.

"Es war die richtige Entscheidung Italiens, die Flüge aus einigen afrikanischen Ländern zu blockieren. Jetzt sind jedoch Gemeinschaftsbeschlüsse für neue Beschränkungen erforderlich. Wir könnten die Verpflichtung zu einem doppelten Abstrich bei der Einreise und nach der Quarantäne wieder einführen, aber nur für diejenigen, die aus Ländern kommen, in denen es die Virus-Vatiante gibt, nicht für Einzelfälle", erklärte Sileri.

15.30 Uhr: Söder drängt auf stärkeres Herunterfahren ganz Deutschlands

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die künftige deutsche Bundesregierung zu drastischen Maßnahmen aufgefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. Ganz Deutschland steuere auf eine Notlage zu, die kommende Bundesregierung dürfe nicht länger tatenlos zuschauen, mahnte Söder. Niemand könne derzeit abschätzen, wie sich die neue Omikron-Variante auswirken werde. "Deshalb müssen alle Flüge aus Südafrika gestoppt werden. Wir dürfen nichts ausschließen. Im Übrigen braucht es mehr Impfstoff für die Länder, umfangreiche Entschädigungen für die Wirtschaft wie im vergangenen Jahr und eine Impfpflicht für alle ab Jänner. Das ist ein Notpaket für Deutschland."

14.05 Uhr: Variante auch in Dänemark bestätigt

Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Dänemark bekannt geworden. Das staatliche Gesundheitsinstitut SSI bestätigte am Sonntag zwei Fälle, die zuvor als Verdachtsfälle eingestuft worden waren. Die beiden Infizierten seien mit dem Flugzeug aus Südafrika eingereist und mittlerweile in Quarantäne. Auch deren enge Kontakte sollten sich in die Isolation begeben.

 

13:47 Uhr: Diese Corona-Varianten gibt es derzeit in Österreich

13:38 Uhr: Niederlande melden 13 Omikron-Fälle bei Südafrika-Rückkehrern

In den Niederlanden sind bei 13 Reisenden aus Südafrika Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Das teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Sonntag mit. Die Personen waren am Freitag mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM nach Amsterdam gekommen.

Insgesamt hatte die Gesundheitsbehörde am Flughafen Schiphol mehr als 600 Passagiere von zwei KLM-Maschinen getestet, 61 Tests waren positiv. Alle Betroffenen wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert.

De Jonge appellierte erneut an alle seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika in die Niederlande eingereisten Personen, sich umgehend auf Corona testen zu lassen. Inzwischen wurden die Regeln für den Zutritt zu KLM-Flugzeugen in Südafrika verschärft. Auch doppelt geimpfte Personen dürfen nur noch mit einem negativen PCR-Test an Bord, zudem muss kurz vorher auch noch ein Schnelltest negativ ausfallen. Vorher mussten Geimpfte keinen Test vorweisen.

12.31 Uhr: Moderna arbeitet seit Thanksgiving an angepasstem Impfstoff

Der Impfstoffhersteller Moderna hat bereits am gerade vergangenen Thanksgiving-Feiertag mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante direkt an dem in den USA üblicherweise groß gefeierten Festtag angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der medizinische Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview.  Thanksgiving fiel in diesem Jahr auf den 25. November - also den vergangenen Donnerstag.

 

12.21 Uhr: Symptome Infizierter ungewöhnlich, aber bisher mild

Laut der Medizinervereinigung SAMA sind die bisher in Südafrika mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen nicht schwer erkrankt. Sie zeigten ungewöhnliche, aber milde Symptome.

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12.19 Uhr: Wann kann man mit Ergebnis der Sequenzierung in Österreich rechnen?

In Österreich gibt es den ersten Omikron-Verdachtsfall. Nachdem bereits in anderen europäischen Ländern die neue Virus-Mutation B.1.1.529 aufgetaucht ist, liegt laut Land Tirol Samstagabend ein mit einer Südafrikareise assoziiertes positives PCR-Testergebnis im Bezirk Schwaz vor. Nach der Erstprüfung durch die Virologie Innsbruck bestehe ein konkreter Verdacht, dass es sich um die neue Virus-Mutation handeln könnte, informierte das Land in einer Aussendung.

Von der Infektion betroffen sei eine Person, die nach einer Südafrika-Reise positiv auf Covid-19 getestet wurde. Wie das Land mitteilte, habe sich die betroffene Person laut eigenen Angaben seit der Reiserückkehr vor drei Tagen beinahe ausschließlich zu Hause aufgehalten und weise derzeit keine Symptome auf.

Die Person habe zwar bereits zwei Impfdosen mit einem mRNA-Impfstoff (entweder Biontech/Pfizer oder Moderna; Anm.) erhalten, der zweite Stich liege aber bereits rund neun Monate zurück. Die Kontaktpersonen seien jedenfalls abgesondert worden.

Die Testprobe werde nun an die AGES nach Wien für eine entsprechende Sequenzierung übermittelt, erläuterte Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes Corona. Dort werde die Viruszusammensetzung genau beleuchtet. "Mit einem Ergebnis der AGES wird in den kommenden Tagen gerechnet", kommentierte Rizzoli die weitere Vorgehensweise. Rizzoli empfahl "Personen, die aus den definierten Ländern (Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini; Anm.) in den vergangenen 14 Tagen eingereist sind, vorsorglich einen Covid-PCR-Test vorzunehmen".

 

11:45 Uhr: Warum heißt die Variante "Omikron"?

Omikron - Was hinter dem Namen steckt

Die neue Corona-Variante Omikron bereitet nicht nur wegen ihrer Ausbreitung, sondern auch wegen des Namens manches Kopfzerbrechen. Am Wochenende erklärte die WHO in Genf, warum sie gerade diesen griechischen Buchstaben als Bezeichnung für die Variante B.1.1.529 wählte, als sie sie als besorgniserregend einstufte: Es gehe darum, Missverständnisse und Stigmatisierungen zu vermeiden.

Die UN-Gesundheitsbehörde ist schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, neu auftretende Varianten nach und nach anhand des griechischen Alphabets zu benennen. Damit sollte verhindert werden, dass die Orte, an denen die Mutanten erstmals auftreten oder aber auch erstmals nachgewiesen werden, als Bezeichnung verwendet und sprachlich "an den Pranger gestellt" werden.

Vor Omikron wären nun aber noch die Buchstaben Ny und Xi an der Reihe gewesen. Ny, das auf Englisch Nu heißt, klinge zu sehr nach "new" (deutsch: "neu") und wäre daher missverständlich gewesen, hieß es dazu von der WHO.

"Xi wurde nicht verwendet, weil es ein verbreiteter Nachname ist", erklärte die WHO. Virus-Bezeichnungen sollten keine ethnischen oder regionalen Gruppen verletzen, argumentierte die UN-Organisation. Xi ist zwar in China und in Ländern mit Han-chinesischer Bevölkerung gebräuchlich, aber zumindest in China kein sehr häufiger Name. Es gibt aber einen sehr gewichtigen Namensträger: Den chinesischen Staatschef Xi Jinping.

 

10.46 Uhr: Australien meldete zwei bestätigte Fälle

In Australien sind erstmals bestätigte Fälle der Corona-Variante Omikron bekannt geworden. Zwei Reisende aus dem Süden Afrikas seien nach ihrer Ankunft in Sydney am Samstagabend positiv auf die als besorgniserregend eingestufte Variante getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium des Bundesstaats New South Wales am Sonntag mit. Beide zeigten demnach keine Symptome und waren vollständig geimpft. Sie befänden sich nun in einer speziellen Einrichtung in Isolierung.

10.30 Uhr: Kontrollen auf dem Flughafen Wien

Auf dem Flughafen Wien in Schwechat sind im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus und auf Grundlage der deshalb erlassenen Einreiseregeln genaue Überprüfungen angelaufen. Österreichische Reiserückkehrer aus südafrikanischen Ländern sollen identifiziert werden - sie müssen einen negativen PCR-Test vorweisen und eine zehntägige Quarantäne antreten. Das Bundesheer kontrolliert und hat dabei Umsteige-Flughäfen im Blick, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Sonntag.

Die Verschärfung der Einreisebestimmungen gilt seit Samstag. Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini wurden als Virusvariantengebiete eingestuft. Einreisen aus diesen Ländern sind untersagt. Zusätzlich wurde ein Landeverbot für Flüge aus diesen sieben afrikanischen Ländern verhängt.

Österreichischen Staatsbürgern ist die Rückkehr erlaubt. Seitens des Außenministeriums wurden sie am Samstag vielmehr sogar dazu aufgerufen, sich nach Hause zu begeben. Dafür gelten dann allerdings strenge Vorgaben. "Reisende aus diesen Gebieten müssen sich spätestens bei der Einreisekontrolle am Flughafen registrieren, den Aufenthaltsort in dieser Region bekanntgeben, einen negativen PCR-Test vorweisen, müssen eine zehntägige Quarantäne antreten, auch Geimpfte und Genesene", sagte Flughafen-Sprecher Peter Kleemann im "Morgenjournal".

8.30 Uhr: Patienten in Südafrika bisher nicht in Lebensgefahr

Die bis dato mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in Südafrika sind laut der dortigen Medizinervereinigung SAMA bisher nicht schwer erkrankt. Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee, sagte, dass die bisher in ihrem Land festgestellten Fälle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium. In dem Land seien nur rund 24 Prozent der Menschen voll geimpft.

"Die Patienten klagen meist über einen schmerzenden Körper und Müdigkeit, extreme Müdigkeit, und wir sehen es bei der jüngeren Generation, nicht bei den älteren Menschen", sagte sie. Es handle sich nicht um Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert würden, sagte Coetzee dem Sender BBC. Dem "Telegraph" sagte sie, man müsse sich aber Sorgen machen, dass die neue Variante ältere Menschen, die zusätzlich an Diabetes oder Herzkrankheiten litten, viel härter treffen könnte. In Südafrika sind nur etwa sechs Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt.

8.00 Uhr: Israel schottet sich im Kampf gegen neue Virusvariante ab 

Die Regierung untersagt Ausländern aus allen Ländern die Einreise. Die Maßnahme soll 14 Tage dauern. In Israel ist bisher bei einer Person Omikron bestätigt worden. Zudem gibt es sieben weitere Verdachtsfälle. Viele andere Staaten, darunter Österreich, reagierten zunächst mit Reise-Stopps für das südliche Afrika.

Israel wird zudem wieder die Handy-Überwachung einsetzen, um Infizierte zu finden. Die neuen Beschränkungen beschloss das israelische Coronavirus-Kabinett laut Medienberichten am Samstagabend. Sie sollen an diesem Sonntagabend in Kraft treten. Zuvor hatten sich auch zahlreiche andere Staaten, darunter Österreich, mit Einreiseverboten aus dem südlichen Afrika versucht, sich gegen Omikron zu wappnen. Auch Österreich schottete sich mit Samstag gegen das südliche Afrika ab und verhängte Landeverbote. Allerdings wurde schon am Samstag auch hierzulande der erste Omikron-Verdachtsfall gemeldet, und zwar in Tirol.

Großbritannien, das am Samstag zwei Omikron-Fälle verzeichnete, verhängte ebenfalls drakonische Maßnahmen. Alle Einreisenden müssen demnach in Quarantäne. Vorgeschrieben sei ein PCR-Test am zweiten Tag nach der Einreise, und die Quarantäne dürfe bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses nicht verlassen werden.

Auch die deutsche Regierung schränkt die Einreise aus acht Ländern der Region drastisch ein, nachdem erste Fälle von Infektionen mit der Omikron-Variante bekanntgeworden sind. Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botswana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho sind nun als Virusvariantengebiete eingestuft. Fluggesellschaften dürfen damit im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen von dort nach Deutschland befördern. Es handelt sich aber nicht um ein Flugverbot. Für Einreisende gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann auch nicht durch negative Tests verkürzt werden. Wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Samstag mitteilte, sei die Omikron-Mutation bei zwei Personen in München festgestellt worden

Belgien war am Freitag das erste europäische Land, das einen Omikron-Fall bestätigte. Mit besonders großer Sorge wird indes in die Niederlande geblickt, wo am Freitag 61 von 600 Passagieren auf zwei Flügen aus Südafrika positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Schnelltests erhärteten den Verdacht, dass auch sie die neue Variante in sich tragen. Die niederländischen Behörden sind sich diesbezüglich schon zu 95 Prozent sicher, hieß es. Omikron erreichte außerdem bereits Italien und Tschechien.

Dänemark meldete am späten Samstagabend zwei Omikron-Verdachtsfälle. Es handle sich um Personen, die aus Südafrika eingereist waren, teilte Gesundheitsminister Magnus Heunicke mit. Man habe einen "begründeten Verdacht", doch müsse noch die Genomsequenzierung abgewartet werden, hieß es.

Zwei bestätigte Omikron-Infizierte in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausfielen, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. "Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schrieb der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte. Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, so Feigl-Ding weiter.

Besorgniserregende Varianten

Laut WHO wurde B.1.1.529 in Südafrika mittels genetischer Analyse entdeckt, die vom 9. November stammt. Insgesamt ist die Variante bisher weniger als 100 Mal genetisch nachgewiesen worden. Sie weist viele Mutationen auf, die aus Sicht von Wissenschaftern möglicherweise zu einer leichteren Übertragung führen können. Nach Angaben der WHO wird es jedoch noch Wochen dauern, bis klar wird, welche genauen Auswirkungen die Mutationen haben.

Bisher hatte die internationale Gesundheitsbehörde vier "besorgniserregende Varianten" ("variants of concern") identifiziert: Alpha, Beta, Gamma, sowie Delta, die wegen ihrer hohen Übertragbarkeit zur vierten Pandemie-Welle beigetragen hat. Zusätzlich sind zwei "Varianten unter Beobachtung" ("variants of interest") gelistet, die um den vorigen Jahreswechsel in Südamerika aufgetreten waren.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

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lucie24
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Hört bitte mit der Panikmache auf

Erinnert sich niemand an das "Mutationsgebiet" letzten Winter und wie lächerlich das Ganze dann war?

Mein Graz
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@lucie24

Ja, Delta ist ja tatsächlich lächerlich.
Für die Intensivbetten-Nutzer freilich nicht (mehr).

Irgendeiner
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Ach weißt,woma Delta jetzt ham, danke Basti

frag die Jungs und Mädels in den Intensivstationen wie lächerlich das Ganze mit Mutationen ist, aber formuliers anders, geht die Fama das manche dort schon ziemlich enerviert sind.

ANDEHAHE
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Tja

Wir haben leider Null gelernt und sind dann immer überrascht und erstaunt....

JL55
5
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Indirekt gebe ich Ihnen recht!

Weil es bis gestern uneingeschränkt möglich war, sich in einen Flieger zu setzen und zB in eines der Länder des Südens zu reisen...
Und als Mitbringsels reist(e) eben Omikron mit...
Für die Medizin gibt´s neue Herausforderungen: Neue Mutante, neues Forschungs- und Therapieziel...
Ich bin der Meinung, dass in Pandemiezeiten keine Urlaubs-Flugreisen möglich sein sollten. Nämmlich so lange, bis die Pandemie zu einer saisonalen Epidemie (zB wie Influenza) rückgestuft werden kann...

WASGIBTSNEUES
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SKIFAHREN

dann bin ich aber auch der Meinung dass das man das Schifahren untersagt. Es gibt nämlich Menschen die in der Wärme Wandern, Laufen, Radfahren wollen.

Irgendeiner
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Aber doch ,in gewisser Weise lernen wir dazu,wenn Studienabbrecher lügen

die Pandemie sei für Geimpfte vorbei ,naja, dann bringt ein doppelt Geimpfter eine neue Mutante nach Tirol mit,dem Mann mach ich keine Vorwürfe,der hats ja nicht mit molekularbiologischer Beschreibung im Schmuckkästchen gekriegt, dem frechen Lügner mache ich sie,der eine Pandemie mit dem Plappermäulchen kontrafaktisch beendet hat während die lief, Danilo Kunhar sie auch,und sie so befördert hat,mucksens Kurz.

Irgendeiner
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Übrigens,42 rote,das spricht für hohe Nachtaktivität,

die Aufstellung einer Wildkamera mit Blitz wäre interessant,man lacht.

checker43
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Deshalb

sollten Sie auf Epidemiologen hören und nicht auf Politiker, die das Gegenteil der Epidemiologen behaupten. Und Letztere sagen, dass impfen besser ist als nicht impfen. Und dass Lockdowns notwendig sind, um die Zahlen in den Krankenhäusern wieder nach unten zu bringen.

Irgendeiner
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Meinst Du mich,ich bin schon geboostert,

mehrfach gesagt, und ich geb dir völlig recht,aber die einen müßtest du in die Güterabwägung bringen,das geht nicht wenn du sie schuldig sprichst und die anderen mußt aus dem Blödsinn rausholen den Basti auch verursacht hat, die Pandemie sei für sie vorbei,abgesehen davon solltma den iterativen Mumpitz jede Variante wäre netter der immer kommt abräumen,dieses Virus hat nicht den Selektionsdruck dafür harmloser zu werden.Und solange in die Hohlräume nicht reingeht wie schnell das mutativ ist und wir es vorab meiden müssen,halte ich nichtmal boostern für den restlos wahren Sack der Zwerge und werd weiter hoch vorsichtig agieren.

peter800
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Definition von lüge nachschlagen..

.. Lügen ist wenn er sagt du bekommst 1000€.. Und du die nicht bekommst.. Die aussage mit vorbei war eine Fehleinschätzung aber keine Lüge die er nicht beeinflussen kann

Irgendeiner
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Eine Lüge mein Kind,ist eine vorsätzlich erzählte Unwahrheit

die dir in irgendeiner Form nützt,außer du bist professioneller Erzähler von Märchen, und Kurzens Fehler waren durchgängig von der Art,auch die seiner Konsorten,Kurden, Aufstehzeiten,Kopftücher,überall Kalkül, ein Strukturmuster.Wenn zum Beispiel wenn jemand einem anderen systematisch unwahres Pejoratives unhängt,Geisteskrankheit,Alkohol und Drogenabhängigkeit,Impotenz gäbe es das gleiche Muster weils einen eindeutigen Richtungspfeil hat.Jemand der schlicht Fehler macht weil er dumm ist oder einen Dachschaden hat,der streut den Mumpitz wild und ziellos,Weißt du, wenn ich hier irgendwas brabble und das ist falsch,mußt aber erst was finden,kann es sein,daß ich da schlicht was nicht weiß,wenn ich für was zuständig bin ,das sogar zu Chefsache erkläre kann ich das nicht, dann muß ich die laufenden Daten kennen,sonst hab ich vorher schon gelogen.Und Du hör auf,mein Kind, immer Zweifel zu streuen wenn dir nichts belegbares einfällt,nicht weil ich mich davor fürchte,weils mich nach all den Jahren schon anödet,mach mal was Neues,aufs Feld, gemma.

Amadeus005
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Marokko hat es kapiert

Dort sind aber auch die Langgrenzen eher „einfach“

mahue
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Manfred Hütter: wenn ich die letzten 20 Monate betrachte

Grundsätzlich verbreiten sich die Varianten weltweit durch Reisen ins Ausland, wobei ich bezweifle es sind überwiegend Geschäftsreisen, sondern Urlaube.
Die multinational tätigen Unternehmen und Konzerne haben schon längst in der Corona-Zeit Videokonferenzen eingeführt, speziell wenn sich die Zahlen der Infektionen erhöhen.
Jeder von uns kann täglich mitverfolgen, Berichte von Auslandsjournalisten funktionieren tadellos mit Videoschaltungen.
Meine Familie mit zwei Kindern hat die Eltern meiner Frau in Amerika auch schon seit 2 Jahren nicht besucht, und haben die zwei Sommer nur in unserer Heimat (nicht mal Italien oder Kroatien) mit Tagesausflügen verbracht, hat den Buben mehr gefallen, als je 30 Stunden An-Rückreise mit zusätzlicher Urlaubswoche zum Ausruhen nach Rückkehr.
Reisebeschränkungen ins Ausland mit wenigen Ausnahmen sollten schneller eingeführt werden.

mahue
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Manfred Hütter: das würde ich nicht so sagen zeus9020

Diese Gruppe hat meist nicht das notwendige Kleingeld, ohne Kredit einen Urlaub außerhalb Österreichs zu machen (es mag Ausnahmen geben).
ich habe die letzten Jahre in der Heimat meiner Frau nur zu viert (Frau, zwei Kinder und ich) in All-Inclusive Hotels) am Meeresstrand (Karibik) verbracht, mit regelmäßigen Besuchen (Mietauto) ihrer Familie. Natürlich mussten wir auch von Urlaub bis Urlaub, obwohl wir beide gut verdienen, monatlich Geld für die Urlaubskasse weglegen. Weil sonst kann nur ein Millionär mit 4 köpfiger Familie solche Fernreisen machen. Interessant ist nur Italien- oder Kroatien-Urlaube hätten uns für 21 Tage nur ca. 3.000,- Euro All-Inclusive gekostet.

mahue
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Manfred Hütter: Korrektur 3.000- Euro gesamt für uns 4

für 3 Wochen (21 Tage) Aufenthalt.

mahue
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Manfred Hütter: noch eine Korrektur vergesse immer das Wort weniger

3 Wochen Karibik All-Inclusive zu viert ca. 10.000,-Euro ohne Mietauto und Taschengeld.
3 Wochen Italien oder Kroatien zu viert ca. 7.000,- Euro ohne Autokosten und Taschengeld.
Eine unverbindliche Probebuchung auf einer Reiseplattform machen, Rat nur auf einer Seriösen.

zeus9020
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URLAUBE, ein gutes Thema!

sind das nicht jene Momente, anlässlich derer sich 3/4 der Protestierer und Cividioten jede denkbare IMPFUNG reinschießen lassen, damit sie in den Fernreisegenuss kommen können?

selbstdenker70
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...

Und die Schweizer haben heute für die Beibehaltung der 3G Regelung in Gastro und Co gestimmt weil alles andere die Bevölkerung spalten würde. Hut ab.

Irgendeiner
17
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Naja,zum Spalten gehören aber immer zwei,einer ders tut und einer ders leidet,

ihr könntet ja jetzt zeigen daß das nicht geht und, ob ihr jetzt geimpfte oder ungeimpfte Narren seid. und mal an die denken, wurst wer das dann ist,die auf der Intensiv keine Versorgung mehr kriegen werden und euch wenigstens gemeinsam endlich an den verdammten Lockdown halten an dem offenbar keiner mehr Interesse hat.,denn wir fahren an die Wand und die Toten werden auch Eure sein.

gonzolo
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Haha … einige der militanten Anti-Impfer werden jetzt zuhause sitzen …

und leichte Zweifel werden an ihnen hochkriechen – wie ein Virus durch die Gefäße … und Fragen schießen durch den Kopf, ob´s nicht vielleicht doch besser wäre … aber, wie würd das denn aussehen, wenn ich jetzt nun doch … aber andererseits – wenn´s mich nun doch erwischt? … abkratzen möchte ich ja eigentlich doch nicht … hm … hoffentlich kommt doch die Impfpflicht, dann kann ich ja sagen, ich hab´s ja müssen … ich glaub, schaden tut sie ja nicht, was man so hört … tja … hm?!

Flogerl
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Hau mich ab ..............

YMMD !!!!!!!

Franzzz
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Interkontinentalreisen in der Pandemie

Müssen wir in der Pandemie Golf spielen in Südafrika? Schon einmal wurde eine südafrikanische Variante nach Virol importiert. Fernreisen sollten in der Pandemie nur in dringlichen Fällen mit strengen Kontrollen ( 2G +PCR Test) und 10 Tage Quarantäne möglich sein. Ein Golfuraub in Südafrika zählt wohl nicht dazu

WASGIBTSNEUES
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Ischgl

aha Ischgl liegt in Südafrika?

SoundofThunder
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🤔

Anscheinend ist Tirol so schiach im Winter😉

RonaldMessics
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Zitat Peter Strasser - Philosoph

Corona lässt sich keinesfalls durch modische „Spiritualitäten“ besiegen. Es hilft, wenn überhaupt, nur die medizinische Vernunft. Dass heute zeitgleich monströse Soziopathen die Welt regieren, liegt an der Verzweiflung so vieler Menschen, die ums Überleben und Besserleben kämpfen. Sie erwarten einen Erlöser, einen Wundertäter. In der Politik werden solche Hoffnungen aber nicht durch menschenfreundliche, besonnene Charaktere verkörpert. Diese finden sich in den Straflagern der pöbelhaften Cäsaren.
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Kickl ist in Österreich der monströse Soziopath, und für seine Trittbrettfahrer der Erlöser.

 
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