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"Arbeiten unermüdlich"AstraZeneca: Lieferkürzungen auch wegen Exportschranken

Konzern kann bis Mitte des Jahres nur hundert Millionen Dosen des immer kritischer beäugten Vakzins in die EU liefern. Wegen Produktionsproblemen und Exportbeschränkungen liefere man derzeit weniger als anvisiert.

© (c) AFP (MICHAEL DANTAS)
 

Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen AstraZeneca hat erneute Kürzungen bei geplanten Corona-Impfstofflieferungen in die EU mit Produktionsproblemen und Exportbeschränkungen begründet. Das Unternehmen zeigte sich am Samstag "enttäuscht", die geplanten Impfstofflieferungen in die EU erneut kürzen zu müssen. AstraZeneca arbeite "unermüdlich" an einer Beschleunigung der Lieferungen. Bis Mitte des Jahres sollen demnach nur 100 Millionen Dosen an die EU ausgeliefert werden.

30 Millionen Dosen im ersten Quartal

Wegen Produktionsschwierigkeiten an Standorten in der EU hatte AstraZeneca angekündigt, Corona-Impfstoffe aus Produktionsstandorten außerhalb der EU in die EU-Staaten zu exportieren. Aufgrund von Exportbeschränkungen von Ländern mit anderen Produktionsstandorten würden die Lieferungen im ersten Quartal nun aber reduziert, hieß es in der Erklärung. "Wahrscheinlich" seien auch die geplanten Lieferungen für das zweite Quartal betroffen. "Trotz der Herausforderungen" plane das Unternehmen, in der ersten Jahreshälfte hundert Millionen Impfstoffdosen an die EU auszuliefern, darunter 30 Millionen während des ersten Quartals bis Ende März.

Die EU hat bei AstraZeneca bis zu 400 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs bestellt. Bereits zu Jahresbeginn hatte es zwischen Brüssel und dem Unternehmen Streit um das Tempo der Impfstoff-Lieferungen gegeben. Das Unternehmen hatte damals bekanntgegeben, wegen Problemen in einem Werk in Belgien im ersten Quartal deutlich weniger Impfstoff liefern zu können als vorgesehen. Die EU reagierte verärgert, weil AstraZeneca Großbritannien und andere Nicht-EU-Länder offenbar weiterhin mit ungekürzten Mengen belieferte. Später sagte das Unternehmen dann aber zu, der EU doch mehr Dosen zu liefern.

EU-Kommission bleibt ratlos

Die EU-Kommission teilte am Samstag mit, sie habe die Lieferprobleme von AstraZeneca zur Kenntnis genommen. Die Gespräche mit dem Unternehmen dauerten an. "Wir bestehen darauf, dass das Unternehmen alles tut, um seine Verpflichtungen einzuhalten."

Zuletzt hatte es mehrere Rückschläge für den AstraZeneca-Impfstoff gegeben: Wegen Berichten über schwere Fälle von Blutgerinnseln, darunter auch Fälle in Österreich, setzten mehrere europäische Länder in dieser Woche ihre Impfungen mit dem Vakzin aus. Österreich ist nicht darunter. Bisher ist aber nicht geklärt, ob ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Impfung und den Blutgerinnseln besteht.


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TereseFrank
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Bitte um Aufklärung

"Aufgrund von Exportbeschränkungen von Ländern mit anderen Produktionsstandorten würden die Lieferungen im ersten Quartal nun aber reduziert, hieß es in der Erklärung."

Ich verstehe den Satz inhaltlich nicht. Welche Länder sind gemeint? Wer produziert AZ und hat Exportbeschränkungen? Die USA?! AZ ist da doch nicht zugelassen 🤔

mtttt
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Nachteil ?

Ob das momentan ein Nachteil ist ? Eher nicht, würde viel auf Halde gehen, Akzeptanz sinkt dramatisch.

musikus
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Impfstoff zweiter Klasse

diesen Impfstoff zweiter Klasse braucht ja keiner,
die höchsten und schwere Impfreaktionen,
schwere Nebenwirkungen (Transverse Myelitis, Thrombose-Fälle, Todesfälle)
geringere Wirksamkeit

fred4711
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was redest du für zeug....

unter bisher millionen geimpften gibt es ein paar (sehr) wenige fälle, die danach krank wurden, 1 !!! frau ist gestorben.....Tage nach der impfung.....es sterben täglich in österreich vermutlich viele mit einer solchen diagnose....wo ist ernsthaft ein zusammenhang mit der impfung?
übrigens, ich wurde gestern mit astra geimpft....die impfstelle nichtmal rot, weder kopfweh noch fieber oder sonst etwas.....und ich mehr als froh, dass ich wegen diverser wehwehchen schon dran war und freue mich auf die zweite und meinen sommerurlaub...bis dahin hoffentlich möglich

umo10
4
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Uff, was für ein Glück,

Dass es nicht den mRNA-Impfstoff betrifft.