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Unsicherheit über Ansteckung Deutscher Ethikrat lehnt Sonderbehandlung von Geimpften ab

Wegen Unsicherheit ob Ansteckung nach Impfung weiter möglich ist.

Der Ethikrat setzt sich zudem dafür ein, dass bei sinkenden Infektionszahlen auch andere Kriterien wie die Zahl der Toten und Intensivpatienten für Entscheidungen über eine Lockerung herangezogen würden
Der Ethikrat setzt sich zudem dafür ein, dass bei sinkenden Infektionszahlen auch andere Kriterien wie die Zahl der Toten und Intensivpatienten für Entscheidungen über eine Lockerung herangezogen würden © dpa-Zentralbild/Patrick Pleul
 

Der Deutsche Ethikrat hat sich gegen staatliche Sonderregeln für Corona-Geimpfte ausgesprochen. Der Hauptgrund sei die Unsicherheit, ob Geimpfte weitere Personen anstecken könnten, sagte die Vorsitzende des Ethikrates, Alena Buyx, am Donnerstag in Berlin. In dem Maße, in dem das Risiko erfolgreich gesenkt werden könne, müssten aber Maßnahmen der Pandemiebekämpfung, die gravierende Grundrechtseingriffe beinhalten, für alle zurückgenommen werden.

Solange nicht alle Menschen die Chance auf eine Impfung hätten, würde eine Sonderbehandlung für Geimpfte zudem als ungerecht empfunden, sagte Sigrid Graumann, Sprecherin der AG Pandemie des Ethikrates. Bisher zeigten Studien nicht, dass alle Geimpfte nicht mehr ansteckend seien. Daran werde sich auch auf absehbare Zeit nichts ändern. "Wir müssen noch eine geraume Zeit mit Kontaktbeschränkungen leben", sagte sie. "Besondere Regelungen für Geimpfte wären hier nicht zielführend."

Private Firmen könnten abweichen

Der stellvertretende Vorsitzende des Ethikrates, Volker Lipp, wies aber darauf hin, dass private Firmen davon abweichende Regelungen wegen ihrer Vertragsfreiheit treffen könnten - wenn bestimmte Aktivitäten wieder zugelassen würden. Diese Öffnung dürfe aber nicht an Regelungen speziell für Geimpfte geknüpft werden. Lipp wies darauf hin, dass es aber keine arbeitsrechtliche Impfpflicht geben könne. Der Ethikrat plädiere dafür, in Pflege- und Altenheimen, in denen die meisten Bewohnern geimpft seien, besonders strikte Kontaktbeschränkungen aufzuheben.

Der Ethikrat setzt sich zudem dafür ein, dass bei sinkenden Infektionszahlen auch andere Kriterien wie die Zahl der Toten und Intensivpatienten für Entscheidungen über eine Lockerung herangezogen würden. Denn die Begründung für die Einschränkung der Grundrechte sei die Sorge vor einer Überlastung des Gesundheitswesens, sagte Buyx.


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aposch
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Verwirrspiel

Wozu sich impfen lassen, wenn Jene, die sich bewusst nicht impfen lassen, gleiche Rechte haben dürfen. Da ist doch die ganze Mühe und Vorsorge umsonst. Jeder, der sich nicht impfen lässt, soll auch wissen, wofür er sich entscheidet. Das ist so, wie wenn jemand bewusst nicht arbeiten will, aber den selben Lohn bekommt, wie ein voll Beschäftigter.

aToluna
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Wozu sich impfen lassen?

DAMIT SIE SICH NICHT MEHR MIT CORONA INFIZIEREN KÖNNEN111 Oder daran sterben. Ist das NICHTS? Oder lassen Sie sich nur impfen, damit Sie sich Vorteile gegenüber Nichtgeimpften erhoffen. Liegt bei Ihnen die Gesundheit gar nicht an ERSTER Stelle. Abscheulich!!!

lombok
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Bin Ihrer Meinung

Es geht aber darum, dass jeder die Möglichkeit der Impfung haben muss. Dem ist derzeit noch nicht so.

Ab Spät-Sommer muss es dann natürlich so sein, wie Sie es zurecht fordern. Ab dann nehme auch ich keine Rücksicht mehr auf Impfverweigerer. Eh klar!

CloneOne
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richtig

aber da ist von Deutschland die Rede. Unser Maturant lässt sich wieder ganz was Besonderes einfallen, warts ab. Wetten, dass man als geimpfter auch wieder Eintrittstests machen muss damit man seinen beruf ausüben darf um wieder in das irre System einzahlen darf !

Adiga
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die Impfstoffphilosophie

Solang nur für 0,2 - 2,0% der Bevölkerung Impfstoff da ist, kann man eigentlich nicht davon sprechen, dass es Leute gibt die sich der Impfung verweigern, weil ja 90% von denen die gerne eine Impfung hätten auch keine haben. Besonders weil Vordrängen immer als assozial gilt.

Bevor man sich also als beleidigt gibt, weil man keine Impfung bekommt, kann man auch sich selbst austricksend sagen, "brauch ich eh nicht, sollen mal die anderen dran kommen."

Und wenn die Impfung die man jetzt bekommt wahrscheinlich nur bis zum Herbst Schutz gewährt. Muss man bevor der nächste Winter die Risikogruppen schon wieder beginnen von vorne zu impfen... dann kommen wieder nicht alle dran... und dann kommt vielleicht gar eine Mutation wo kein jetziger Impfstoff Schutz bietet und dann ist es im nächsten Winter gleich wie im diesen; alles wartet auf einen neuen Impfstoff.

Und die Pharmafirmen schöpfen Profite ohne Ende. Das sowieso.

lombok
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Wow ... Was Sie alles schreiben ...

Unglaubliche Theorien ... Und dass die Impfung nur bis Herbst hält, hab ich auch noch nicht gehört.

Ich nehme an, Sie sind Impfverweigerer, oder? 😤

Hazel15
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Dass die Impfung nur bis Herbst hält

Und wie lange hält die einfache Impfung Ihrer Meinung nach? Laut Fachinformation wird nun empfohlen, die zweite Impfung 19 bis 23 Tage nach der ersten Dosis vorzunehmen. Und wie lange die Immunität dann hält, gibt (kann) es keine Werte geben. Bei Biontech hofft man mindestens ein Jahr!!! Einfach auf die Seite von Pfizer und Biontech gehen, dort steht für was man haftet und garaniert. Die sind die Hersteller und nicht das Internet mit den diversen Medien.