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Impf-StreitAstrazeneca liefert der EU nun doch mehr Impfstoff

40 statt 31 Millionen Dosen sollen an die EU geliefert werden. Das ist allerdings noch immer nur die Hälfte der vereinbarten Menge.

© AFP/Andy Buchanan
 

Der Hersteller Astrazeneca will nach EU-Angaben im ersten Quartal nun doch mehr Impfstoff an die Europäische Union liefern als angekündigt. Es kämen neun Millionen Dosen hinzu, also insgesamt 40 Millionen Dosen, teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Sonntagabend auf Twitter mit. Das ist allerdings noch immer nur die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge von 80 Millionen Dosen.

Von der Leyen schrieb auch, Astrazeneca wolle eine Woche früher mit der Lieferung beginnen als geplant. Die Firma wolle zudem ihre Produktionskapazität in Europa ausbauen. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sprach von einer guten Nachricht und einem guten Schritt nach vorn.

Astrazeneca hatte vor gut einer Woche überraschend mitgeteilt, im ersten Quartal statt 80 Millionen nur 31 Millionen Dosen Impfstoff an die EU-Staaten zu liefern. Die EU reagierte empört und setzte die Firma unter Druck, die Lieferkürzung zurückzunehmen. Das soll laut von der Leyen nun zumindest zum Teil geschehen. Der Impfstoff ist seit Freitag in der EU für Erwachsene ohne Altersbegrenzung zugelassen. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission das Mittel aber nur für Erwachsene unter 65 Jahren.


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Kommentare (15)
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argus13
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EU

hat wie bei allen großen Problemen wieder einmal total versagt! Sie ist nicht in der Lage wasserfeste Verträge mit Pönale abzuschließen, da fehlt bei den überbezahlten Beamten und Politikern der Hausverstand! Statt Zulassung gegen vereinbarte Lieferung durchzusetzen gibt man sich mit 50% zufrieden. Jetzt scheren andere Länder aus- Ungarn, D. bestellt extra usw. Nur Ankündigungsminister Anschober ist beunruhigt und sein Ministerium , die AGES ... sind inferior. Bundeseinheitlich gibt es keinen gleichen Impfplan, der seit Sommer möglich gewesen wäre. Jedes BL agiert eigen. Die Steiermark bestellt viele Dosen, erhält ungefähr die Hälfte und verimpft angeblich 50%. WO lagern die restlichen Dosen? Sind die für die Bürgermeister und Politiker reserviert ?

Pelikan22
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Die Erpressung hat gewirkt!

Nur bedingt zugelassen, kann man den Dreck jetzt mit noch mehr Gewinn verkaufen. Man muss nur die richtige Taste drücken!

hfg
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Es ist schon sehr interessant

eigentlich eigenartig, wenn die „Experten“ der EU AstraZeneca uneingeschränkt zulassen. Italien nur bis 55 Jahren, Deutschland bis 65 usw. was sind das für Experten bzw. was ist das für ein Lotteriespiel?? Darf es ein bisschen mehr oder weniger sein?? Erzeugt unglaubliches Vertrauen. Ich vermute AstraZeneca hat zugesichert mehr zu liefern, wenn uneingeschränkte Zulassung erfolgt. Wieder ein schlechter Deal.

hfg
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Oh gerade gehört

In Österreich eine österreichische Lösung es wird empfohlen nur jüngere zu impfen - aber und das ist der österreichische Weg - wenn kein anderer Impfstoff vorhanden ist - dann kann man auch ältere impfen. Bin gespannt, ob es genug risikofreudige Dumme alte gibt die sich mit AstraZeneca impfen lassen!!!!
Ich lasse mich sicher nicht mit dem weniger wirksamen
Impfstoff impfen - ich will AstraZeneca den Bürgermeistern und Politikern nicht wegnehmen.

tubaman58
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leichtgläubig!

Jetzt merken vielleicht alle, auch die Eu-Kommission, dass die Pharmakonzerne keine Wohlfahrtsvereine sind. Pharmakonzerne sind wie alle anderen Konzerne nur auf Gewinnmaximierung aus. Eine zu schnelle Pandemiebekämpfung oder gar Virusausrottung wäre für sie eigentlich kontraproduktiv.

Hazel15
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Gewinnmaximierung ?

Das bis jetzt bei AstraZeneca 3 MILLIARDEN Dosen bestellt sind!!. Man hofft 1 Milliarde in einem Jahr herstellen zu können, die auf die ganze Welt verteilt werden werden. Das dauert dann ergo mindestens drei Jahre bis die Aufträge abgearbeitet sind. Ahnlich verhält es bei den anderen Impfsstoffen. Das das Herstellen von Impfstoffen keine 0/8/15 Aktion ist, haben Politiker vergessen, die uns das "Blaue vom Himmel" versprochen haben. Traurig genug,das die reichen Länder dreimal soviel Impfstoff bestellt haben als sie brauchen werden. Den armen Ländern dafür keiner zur verfügung stehen wird, und wenn erst in einigen Jahren.

Ratte
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Ganz so ist es auch wieder nicht...

...die "armen Länder" haben fast alle genug Geld für den Waffenkauf und zum Krieg führen. Nur für die eignen Bevölkerung gibt es nichts. Aber dieses Problem haben die reichen Länder in den letzten 50 Jahren nicht gelöst und werden es auch in Zukunft nicht lösen können. Daher besteht für einen Bürger eines westlichen Landes auch kein Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben.....

tubaman58
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Die reichen Länder

haben eine "gute" Lösung für sich - eigennützig wie sie sind liefern sie ja die Waffen und werden dadurch immer noch reicher - zumindest die Rüstungskonzerne. Warum sollten sie sich bemühen was zu ändern. Trauerspiel!

Ratte
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Was meinen Sie...?

Ist der Anbieter das Problem oder vielleicht doch der Käufer? Zwingen wird man die Staatsmänner ja nicht, oder...?

tubaman58
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Kein Anbot - kein Abnehmer

Siehe Astrazeneca!

edi99
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Ich bezweifle, dass sie es merken, oder wollen sie nicht, Augen zu und durch, oder man sitzt im selben Boot, Drehtüreffekt?

Meine Meinung dazu:

Wie überfressene depressive Kaninchen, MNS-maskiert im dystopischen Lockdownbau, starren viele von uns auf furchterregende Coronazahlenschlangen.

Ist DIE Impfung, wenn ja welche der 237 in Entwicklung befindlichen, wirklich der einzige Fluchtweg, behaftet mit vielen Fragezeichen, Mutationen, Infektiösität ...?

Vergessen wir nicht dabei unsere beste Waffe, das geniale Immunsystem?

Dieses müssten wir stärken, es bewirkt, dass in Österreich trotz aller Schwachstellen und "Covidioten" derzeit nur 0,03 % von uns wegen Corona im Krankenhaus sind!

Daher raus aus dem Bau in die freie Natur, auf ins Tun, mit Vernunft, Eigenverantwortung und etablierten Vorsichtsmaßnahmen, die Risikofaktoren und Hausaufgaben sind längst bekannt:

Gezielte Bewerbung und Förderung der Volksgesundheit durch Breitensport, Vollwertkost, Gewichtsreduktion, lebenswerte hygienische Unterkünfte für sozial Schwache wie Fleischverarbeiter, Erntearbeiter, Paketzusteller.

Gleichzeitig deutliche Besteuerung schädlicher Genussmittel und Lebensweisen, Antibiotikamissbrauch stoppen.

Massive Investitionen in medizinische Versorgung und Pflegeberufe, mit verstärktem Schutz der Risikogruppen.

Grüne Geldspritzen gegen Luftverschmutzung und Feinstaub (Hauptursache im Horror der Lombardei).

Längerfristig würde dabei unser Gesundheitssystem viel billiger werden, mit wesentlich menschlicheren Arbeitsbedingungen.

Die Zumutung und die Kosten all dessen wären ein Bruchteil derer des seit zehn Monaten

duesentrieb1
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Unbrauchbar

In Italien nur für unter 55-Jährige. AZ ist leider unbrauchbar. Dazu das andauernde Ja/Nein bei der Zulassung. Das könnte gefährlich werden.

edi99
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Genau, Astra sagt bis 55 getestet,

die EMA erweitert auf 65, auf was hin?

Und heute lese ich zu meinem Entsetzen in der Kleinen auf Seite 6 unten "Alterslimit bei AstraZeneca", dass unser Österr. Impfgremium darüber entscheiden soll, ob es bei uns doch für ALLE Altersgruppen zugelassen werden soll!

Wo sind wir denn, im Versuchskaninchenstall, tu felix Austria nube?

Es reicht schon, dass Notfallszulassungen durchgedrückt werden, jetzt das auch noch! Und vor Monaten hab ich gelesen, dass wir uns den Impfstoff aber nicht aussuchen werden können - das gibt Hoffnung (Satire). So wie bei der Schweinegrippe 2009, der Regierungsimpfstoff OHNE Adjuvans weniger Nebenwirkungen von Baxter in Deutschland, für die feine Elite!

checker43
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Für

U55 ist es brauchbar.

Nixalsverdruss
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Probier es aus ...

... dann weißt du es am ehesten!