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Massentests Faßmann wirbt um Teilnahme der Lehrer

Testung grundsätzlich freiwillig, "macht aber nur Sinn, wenn sich möglichst viele daran beteiligen".

Faßmann wirbt um Teilnahme der Lehrer
Faßmann wirbt um Teilnahme der Lehrer © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) wirbt in einem Brief um die Teilnahme der Lehrer an den für 5. und 6. Dezember geplanten Covid-19-Massentests. Das freiwillige Testangebot werde auch von der Lehrergewerkschaft unterstützt, betonte der Minister. Es mache aber "nur Sinn, wenn sich möglichst viele daran beteiligen", hieß es in dem der APA vorliegenden Schreiben. "Ich selbst werde das sicherlich tun."

Der Minister ist "sehr froh, dass den Lehrenden an den Pflicht-und weiterführenden Schulen, dem Verwaltungspersonal sowie den Kolleginnen und Kollegen in den elementarpädagogischen Einrichtungen hohe Priorität zukommt". Das sei "eben auch ein Zeichen der Anerkennung."

Zur Anwendung kämen Antigen-Schnelltests der Firmen Roche und Siemens. Beide Tests würden derzeit von der Wissenschaft sowie der AGES als die verlässlichsten auf dem Markt verfügbaren Instrumente bewertet, so der Minister. Das Testergebnis liegt innerhalb von ca. 15 Minuten nach der Abnahme per Nasen-Rachen-Abstrich vor.

Abgewickelt werden die Tests von Bundesheer und Gesundheitsministerium. Probenentnahmen würden ausschließlich von geschultem Gesundheitspersonal durchgeführt, versicherte Faßmann. In dieser bzw. nächster Woche soll ein weiterer Brief an die Lehrer mit genaueren Details gehen.


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Kommentare (2)
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AloisSteindl
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Ist das alles?

Ein Testdurchgang ist sicher was Positives, aber es darf nicht die einzige Maßnahme sein! Es müssten ALLE Schritte gesetzt werden, um die Lehrer und Schüler vor der Infektion wirksam zu schützen und nicht nur, die Infizierten zu zählen.
Belüftungsgeräte, wirksame Masken, mehr Räume (in sonst eh leer stehenden Gebäuden), aber vor allem: Wenn im schulischen Umfeld wer positiv getestet wird, sofort absondern und damit nicht darauf warten, bis sich die Infektion in der gesamten Schule ausgebreitet hat!
Aus dem Ministerium gibt es außer viel heißer Luft keinerlei sichtbare vernünftige Vorkehrung.

sakh2000
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Positiver Antigen Test = zu Hause bleiben

Der Plan der Regierenden ist es ja bei einem positiven Antigen Test noch einen PCR Test draufzusetzen um ganz sicher zu gehen. Warum wird nicht gleich der Antigen Test hergenommen, klar er ist nicht so genau und es könnte ja auch falsch positiv sein. Nur selbst wenn er falsch positiv ist, müsste dies ja durch eine Infektion hervorgerufen werden, die vielleicht auch ansteckend ist (sonstige Viren) und andere Menschen krank machen kann. Daher mein Vorschlag positiver Antigen Test = 7, 10 oder 14 Tage zu Hause bleiben und keinen PCR Test - daher auch Ressourcen sparen, die wir noch brauchen werden.