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Coronavirus Italien will Lockdown bis zum 13. April verlängern

Die Regierung will auch im April und im Mai ein "Notstandseinkommen" von 600 Euro für Personen garantieren.

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Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza © (c) APA/AFP/KENZO TRIBOUILLARD
 

Italien will den am 12. März beschlossenen Lockdown verlängern. Die Ausgangssperre und der Produktionsstopp für nicht lebenswichtige Aktivitäten sollen von ursprünglich bis 3. April nunmehr bis zum 13. April verlängert werden, berichtete Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza vor dem Parlament in Rom am Mittwoch.

Gerüchte, nach denen der Lockdown bis zum 4. Mai verlängert werden könnte, wurden nicht bestätigt. Die Regierung arbeitet indes an einem Hilfspaket in der Größenordnung von 25 Milliarden Euro zur Stützung der Wirtschaft. Darüber informierte Premier Giuseppe Conte am Mittwoch die Oppositionsparteien.

Notstandseinkommen

Die Regierung will auch im April und im Mai ein "Notstandseinkommen" von 600 Euro für Personen garantieren, die wegen der Coronavirus-Krise kein Geld verdienen können. Davon sollen vor allem Selbstständige profitieren, sagte Arbeitsministerin Nunzia Catalfo. Ziel sei es, das Notstandseinkommen auf 800 Euro aufzustocken.

In Italien ist am Dienstag erneut die Zahl der Coronavirus-Todesopfer gestiegen. Jene der Neuinfizierten blieb stabil, was Experten optimistisch stimmt. Die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden kletterte um 837 auf insgesamt 12.428 Opfer. Dieses Plus lag über dem Zuwachs der vergangenen drei Tage, teilte der Zivilschutz mit.


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