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Papst negativ getestetGeistlicher in päpstlichem Gästehaus positiv getestet

Laut Medienberichten wurde der Geistliche ins Krankenhaus eingeliefert. Papst Franziskus wurde negativ getestet. Erster katholischer Bischof an COVID-19 gestorben, kommt traurige Meldung aus Brescia.

Santa Marta-Haus (links) © APA/AFP/VATICAN MEDIA/-
 

Ein italienischer Geistlicher, der in demselben Gebäude wie Papst Franziskus lebt, ist Medienberichten zufolge positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Mann, der seit Jahren im Gästehaus Santa Marta wohne, sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, berichteten mehrere italienische Zeitungen am Donnerstag.

Die Zeitungen "La Stampa" und "Il Messaggero" vermeldeten, das Gästehaus werde nun desinfiziert. Als Vorsichtsmaßnahme habe der Pontifex eine Zeit lang alleine in seinem Zimmer gegessen, schrieb "La Stampa".

Ein Sprecher des Vatikan wollte die Berichte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP weder bestätigen noch dementieren. Nach offiziellen Angaben des Vatikan haben sich dort bisher vier Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Seit einer Erkältung Ende vergangenen Monats hat sich Papst Franziskus weitgehend isoliert. Der 83-Jährige hat eine kleine Wohnung im Gästehaus Santa Marta. Er nimmt dort auch seine Mahlzeiten ein und hält private Treffen ab. Gelegentlich wendet er sich von der Vatikanischen Bibliothek aus per Livestream an die 1,3 Milliarden Katholiken weltweit. Auch seine tägliche Messe in der Kapelle des Gästehauses wird über das Internet gestreamt.

Papst negativ getestet

Papst Franziskus ist laut Informationen der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" negativ auf das Coronavirus getestet worden. Er sei den Kontrollen unterzogen worden, nachdem ein hoher italienischer Prälat, der in demselben Gebäude wie Papst Franziskus lebt, positiv auf das COVID-19 getestet wurde.

In Italien sind einem Medienbericht zufolge bisher 67 Priester am Coronavirus gestorben. Der jüngste sei 53 Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung der italienischen Bischofskonferenz, "Avvenire", am Mittwoch. 22 Todesfälle entfielen auf die Diözese Bergamo im besonders betroffenen Norden des Landes. Papst Franziskus hatte Mitte März, als die Ausbreitung des Virus an Fahrt aufnahm, die Priester aufgefordert, "den Mut zu haben, hinauszugehen und die Kranken zu treffen".

Katholischer Bischof gestorben

In Italien ist erstmals ein katholischer Bischof nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Wie die internationale salesianische Nachrichtenagentur ANS laut Kathpress berichtet, starb Bischof Angelo Moreschi am Mittwoch in Brescia an den Folgen der Krankheit.

Der 67-Jährige gebürtige Italiener war seit der Jahrtausendwende Bischof der katholischen Kirchenprovinz Gambella in Äthiopien. Er ist nach vorliegenden Berichten der weltweit erste an COVID-19 verstorbene katholische Bischof. In Äthiopien sei Bischof Moreschi für seinen pastoralen Dienst an der Jugend und an den Armen bekannt gewesen, berichtete ANS. Auch der Generalsekretär der Äthiopischen Bischofskonferenz bestätigte nach Angaben des Portals "aciafrica" die Todesnachricht.


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