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Urteil in Australien Staat muss Junge vor Klimakrise schützen

Es ist ein Urteil, das aufhorchen lässt: Die australische Regierung muss künftig Jugendliche vor Klimaschäden bewahren. Acht Teenager hatten dies zuvor eingeklagt.

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Vier der acht Jugendlichen, die das historische Urteil erstritten © AP
 

Das Urteil ist bedeutend im Kampf gegen den Klimawandel: Ein australisches Bundesgericht hat deutlich gemacht, dass die Regierung des Landes jungen Menschen keinen Schaden zufügen darf, indem sie den Klimawandel durch die Genehmigung von Kohleminen verschärft.
Die historisch bedeutsamen Aussagen fielen im Rahmen einer Klage, die acht Teenager und eine 86-jährige Klimaschützerin und Nonne im September eingereicht hatten, um eine Genehmigung für die Erweiterung einer Kohlemine zu verhindern. Der gewünschten einstweiligen Verfügung der Gruppe gab der Richter zwar nicht statt, doch seine Wortwahl wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen. Denn Richter Mordecai Bromberg machte deutlich, dass die australische Umweltministerin Sussan Ley eine Sorgfaltspflicht gegenüber den jüngeren Generationen habe. Sie dürfe nicht so handeln, dass jüngere Menschen in der Zukunft einen Schaden davontragen könnten.

Kommentare (1)
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calcit
1
8
Lesenswert?

Kein Problem...

...fangen wir gleich mal an: Handy und Computer abgeben - verantwortlich für einen enormen Rohstoffverbrauch, vor allem an seltenen Erden und Zerstörung von Lebensraum. Einstellung der Streaming- und Gamingdienste und des Internets: verantwortlich für einen enormen Stromverbrauch im letzten Jahrzehnt. Also ich galube, dass ich als Jugendlicher bis 18 einen besseren CO2 Fußabdruck hatte als ein Großteil der Jugendlichen heute...