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ORF-Wetterchef Marcus Wadsak "Die Wärme ist nicht weg, sie ist heuer nur woanders"

Durch den Klimawandel sind wir kühle Wetterphasen wie in diesem Frühling nicht mehr gewohnt, sagt ORF-Wetterchef Marcus Wadsak im Interview. Warum so ein feuchtkühler Mai auch Vorteile hat, Klima-Leugner am absteigenden Ast sind und für den kommenden Sommer noch nichts verloren ist.

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Marcus Wadsak ORF by Akos Burg
"Wenn wir drüber raunzen, wird das Wetter nicht besser": Marcus Wadsak kann auch einem verregneten Mai viel abgewinnen © Akos Burg
 

Flehende Frage an Österreichs bekanntestes Wetter-Gesicht: Wann kommt er denn nun endlich, der Sommer?

Marcus Wadsak: Ja, diese Frage kommt derzeit so circa hundert Mal am Tag. Es gibt nur leider noch keine Antwort darauf. In der kommenden Woche sehen wir zwar eine Tendenz zu höheren Temperaturen und zu einer Wetterstabilisierung. Aber es kommt nicht das, was die Menschen aus den vergangenen Jahren rund um die Zeit Ende Mai und Anfang Juni kennen: Badewetter mit 30 Grad. Das ist weiter nicht in Sicht. Ich sage immer: Es ist ja auch noch Frühling, der Sommer beginnt am 21. Juni. Und bis dahin darf es schon noch so sein wie derzeit.

Es bleibt vorerst auch im Juni bei unterdurchschnittlichen Temperaturen?

Wir nähern uns in der Fronleichnamswoche jenen Temperaturen, die wirklich im langjährigen Mittel liegen. Es ist nur so, dass die vergangenen Jahre alle deutlich darüber gelegen sind. Wir sind es aufgrund der warmen Phasen nicht mehr gewöhnt, dass eine Jahreszeit einmal dem Mittel entspricht. So etwas werden wir nächste Woche erleben und es wird uns trotzdem kalt vorkommen. Der heurige Frühling war die erste Jahreszeit seit acht Jahren, die bei uns kühler ausgefallen ist als im langjährigen Durchschnitt. Durch den Klimawandel haben wir den Bezug zur Normalität von früher fast schon verloren.

Was ist der Grund für diesen kühlen Ausreißer aus dem Erwärmungstrend?

Wir haben es mit einem komplett veränderten Strömungsmuster zu tun, das sich heuer sehr hartnäckig etabliert hat. Was wir seit Wochen erleben, sind sehr starke Tiefdruckgebiete, die zwischen den Britischen Inseln und Skandinavien herumpendeln. Dieser Wirbel saugt polare Kaltluft aus dem hohen Norden an und drängt sie an die Alpen. Man kann sich das wie eine Welle vorstellen, in deren Tal wir liegen. Östlich von uns gibt es einen Wellenberg, ein Hoch mit Sonnenschein. In Russland wurden letzte Woche am Polarkreis bereits 30 Grad gemessen. Die Wärme ist nicht weg, sie ist heuer nur ein paar hundert bis tausend Kilometer weiter östlich.

Warum halten sich diese Bedingungen derart beständig?

Das Wellental reicht heuer etwas weiter als üblich in den Süden und der Wellenberg mit der Hitze dafür weit in den Norden. Durch dieses Auslenken der Wellen ist diese Wetterlage sehr stabil. Normalerweise würde sie nach einer Woche oder zehn Tagen weiterziehen.

Was müsste eintreten, damit sich das ändert?

Ein ausgeprägtes Azorenhoch, das sich über weite Teile Europas ausdehnt und dieses Tief ein für alle Mal zurückdrängt. Bisher sind die Strömungen aus Südwesten zu schwach dafür.

Nervt es auch den Fernseh-Meteorologen, wochenlang keine wirklich erbaulichen Wetternachrichten im Gepäck zu haben?

Nein, definitiv nicht. Wir erleben derzeit eine Phase ohne Wetterprobleme. Es gibt keine schweren Unwetter, keine Überschwemmungen, auch die Nachtfröste haben sich halbwegs in Grenzen gehalten. Mir fehlt auch etwas die Sonne und ich hätte auch Verständnis für die Ungeduld vieler Menschen. Nur ich nehme sie eigentlich gar nicht so wahr. Es ist für mich absolut erstaunlich, dass mir über die sozialen Netzwerke so viele Menschen schreiben, sie sind so froh, dass es nach Jahren der Trockenheit und Hitze einen Frühling gibt, der ausreichend Niederschlag bringt. Wer in der Natur unterwegs ist, sieht es ja auch: So grün waren die Felder in den letzten Jahren nie. Es muss nicht immer sonnig und heiß sein. Das Wetter ist, wie es ist. Und wenn wir drüber raunzen, wird es auch nicht besser.

Zur Person

Macus Wadsak, geboren 1970 in Wien, leitet die Wetterredaktion des ORF. Der Meteorologe war jahrelang Wetter-Anchor im Ö3-Wecker und moderiert seit 2004 das ZiB-Wetter.

Jüngstes Buch: Klimawandel: Fakten gegen Fake & Fiction (Braumüller 2020)

Im Netz wird geätzt, es habe immer geheißen, der Klimawandel mache es auch bei uns wärmer, jetzt sei es aber kälter geworden.

Was wir derzeit erleben, ist das lokale Wetter in Österreich und bei unseren Nachbarn. Insgesamt hat der Klimawandel keine Pause gemacht, ganz im Gegenteil. Die angesprochenen 30 Grad am Polarkreis gab es vorher noch nie. Die globale Mitteltemperatur liegt jeden einzelnen Tag über dem Durchschnitt, die Erwärmung nimmt an Fahrt zu. Wir haben eben derzeit eine Wetterlage mit einer kühleren und nasseren Phase. Seit dem Jahr 2000 hatten wir in Österreich kein einziges Jahr, das unterdurchschnittlich warm war. Wir leben bei uns also seit 20 Jahren in einer Heißzeit. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir auch heuer bereits einen Februar erlebt haben, der um 2,7 Grad über dem Mittel lag.

Es gibt Menschen, denen das mehr zugesagt haben dürfte als ein kalter Monat. Gut für sie, dass es den Klimawandel gibt?

Ich verstehe ja, dass es Menschen gibt, die es gern sonnig und heiß haben. Ich gehe aber davon aus, dass die nicht in Städten leben. Dort weiß man, was im Sommer 35 Grad und mehr bedeuten, vor allem verbunden mit einer stark anwachsenden Zahl von Tropennächten, in denen es nicht mehr abkühlt. Das ist Stress und kein Wohlfühlen mehr. Aufgrund der Hitze sterben in Österreich bereits Menschen, 2015 waren es rund tausend. Der Klimawandel richtet schon jetzt enorme Schäden an, auch jenseits unserer Grenzen. Das droht bald katastrophale Ausmaße anzunehmen, sodass Menschen in ihren Regionen nicht mehr leben können. Das auszublenden und zu sagen, juhu, bei mir hat’s 30 Grad, der Rest ist mir wurscht, das ist in meinen Augen ein falscher Zugang. Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, vor der wir in diesem Jahrhundert stehen.

Sogenannte „Klimaleugner“ zweifeln immer noch daran.

Die Treibhausgase, die wir ausstoßen, treiben die Erwärmung der Atmosphäre voran. Das ist simple Physik und ein Faktum. Der wissenschaftliche Konsens dazu liegt bei 100 Prozent. Darüber brauchen wir nicht mehr zu diskutieren.

Dennoch scheinen sich die oft in Foren verbreiteten „alternativen Theorien“ hartnäckig zu halten.

Aus meinen eigenen Beobachtungen heraus kann ich sagen, dass die Menschen, die so etwas glauben, in den letzten Jahren weniger geworden sind. Das wissen sie auch, denn sie kommen immer weniger gegen die Fakten an. Das Thema ist durch, bei der Politik, in der Wirtschaft, bei den Menschen.

Warum ist dann kein echter politischer Kraftakt gegen die Klimakrise auszumachen, wie er bei der Coronakrise gesetzt wurde?

Die Klimakrise wird uns wesentlich länger beschäftigen und wir werden auch keine Impfung dagegen erfinden. Ich durfte darüber letzte Woche im Parlament mit Vertretern aller Parteien sprechen. Mein Appell war: Es muss einen politischen Schulterschluss geben, das ist kein parteipolitisches Thema, sondern eine Bedrohung für jeden Menschen auf der Erde.

Sie haben von den Politikern auch gefordert: „Seien Sie ehrlich und sagen Sie den Menschen, was kommt!“ Was kommt denn?

Wenn wir so weitermachen wie bisher, haben wir noch neun Jahre Zeit, die Temperaturkurve auf höherem Niveau zu stabilisieren. Die Kurve geht gerade in Richtung eines exponentiellen Anstiegs. Wir hatten seit Ende der letzten Eiszeit stabile Klimaverhältnisse auf der ganzen Erde, was das Sesshaftwerden der Menschen erst ermöglicht hat. Wenn wir jetzt nichts unternehmen, wird die Erwärmung zum Selbstläufer. Dann ist sie nicht mehr aufzuhalten und wir kommen von der Klimakrise direkt in die Klimakatastrophe.

Von der Klima-Zukunft zurück in die Wetter-Gegenwart: Droht nach dem unterkühlten Frühjahr ein durchwachsener Sommer?

Grundsätzlich hat der Frühling keine Auswirkungen auf dem Sommer. Aber im Juni wird jetzt interessant, wie sich die Großwetterlage entwickelt. Kommt es zu einem ausgedehnten Azorenhoch, ist das ein deutliches Signal für einen überwiegend freundlichen und warmen Sommer. Passiert das nicht, ist aber nicht alles verloren, dann bleibt das Rennen offen.


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Kunierer
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Ausbaden müssen’s letztlich eh unsere Kinder und Enkelkinder

daher dürfen unsere Besserwisser unter den sogenannten Klima Experten schon einmal davon träumen daß es keine Klimaveränderung gibt und alles so bleibt wie’s is. Daß sich am Pol ganze Eisberge lösen und das Packeis langsam verschwindet ist ja normal oder, die Permafrostböden in Sibirien auftauen und dort giftiges Methangas ausströmt darf uns einfach nicht egal sein, oder? Die speziellen Klimaleugner sehen nur ihr Brett vor den Augen und nicht wie es tatsächlich schon rundherum aussieht weil sie sie es einfach nicht glauben wollen und ihnen alles andere Wurscht ist. Der Artikel von M.Wadsak trifft daher wieder einmal voll ins Schwarze!

rochuskobler
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Bitte das den Chinesen

..Amerikanern und Indern sagen. Genau diese Staaten treiben die Emissionen weiter nach oben, während wir „Deppen“ teuer einsparen. Der Kampf gegen den Klimawandel kann nur global gewonnen werden. Österreich ist mit 0,2 % oder 2 Promille dabei völlig bedeutungslos. Nur unsere Grünen glauben, wir könnten die Welt retten.

rochuskobler
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Wetterphänomen

..was wir gerade erleben ist ein Wetterphänomen, nichts weiter. Das Klimawandelgeschwafel nach den letzten warmen Sommern wird’s heuer Gott sei Dank nicht geben. Klima definiert man in Zeiträumen von 70 Jahren, also bis in die 50er Jahre zurück. Da war’s mal wärmer aber oft auch so wie heuer und manchmal sogar kälter. Dass sich das Klima wandelt steht außer Zweifel, weil das Klima Teil der Natur ist. Dass der Mensch dazu beiträgt, ist auch unbestritten. Aber dass wir als Österreich mit 0,2 % der weltweiten CO2 Emissionen den Klimawandel beeinflussen können ist ein Märchen. Die jährlichen Mehremissionen Chinas sind immer noch höher als die jährlichen Einsparungen Europas.

Musicjunkie
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Schön zu sehen, wo es derzeit (zu) warm, bzw. auch zu kalt ist.

www.wetterzentrale.de/maps/ECMOPNH00_0_34.png

peso
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Skeptiker gegen Enthusiasten

Der eine glaubt nicht an einen anthropogenen Anteil und wird vorsichtigerweise gleich als Leugner bezeichnet und der andere vergisst, dass es den Klimawandel schon seit 3,5 Mrd. Jahren gibt und nicht erst seit 150 Jahren. Der eine tut weiter, als ob alles kein Problem wäre, der andere bezichtigt jeden als Du..kopf, der nicht seine Meinung vertritt. Irren ist für beide ausgeschlossen, weil der Mensch sich ja noch nie geirrt hat und die Wissenschaftler immer Recht hatten

Popelpeter
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Kann alle beruhigen!

Draußen is es kalt, gefühlte 12 Grad! Klimadiktatur bis auf weiters abgesagt😉😂

Musicjunkie
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Dafür gab es in Oslo(Hauptstadt Norwegen) heute, 25°C.

Ich weiß es ist schwer, aber trotzdem, versuch einfach mal über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Mein Graz
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@Popelpeter

Unterscheide:
Wetter - Klima

AndiK
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Scho wida ein exponentieller Anstieg

i hau mi o, jetzt war er schon bei Corona immer Drohszenario und is ned kumman.
L a a a a a a n g w e i l i g diese Ideenlosigkeit

erstdenkendannsprechen
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wissen sie überhaupt, was ein exponentieller anstieg ist?

wissen sie, dass es sich bei jeder coronawelle um einen exponentiellen anstieg gehandelt hat?
so wie beim bevölkerungswachstum, so wie eben bei manchen klimaszenarien, so wie bei jeder welle einer infektionskrankheit?
laaaaaaaaangweilig, diese ahnungslosigkeit.

Irgendeiner
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Exponentiell ist kein Drohszenario,

es ist eine Verlaufsform, wenn ihr exponentiell intelligenter würdet wäre das schön,aber unwahrscheinlich,und ob Corona bedrohlich ist frägst am Besten unsere 10.000 Toten, die wissens aus ersten Hand.

AndiK
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Jo

a Verlaufsform die jetzt modern is.....

erstdenkendannsprechen
6
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modern?

was haben sie gemacht, als das in der schule gelernt wurde? (wurde übrigens schon vor ein paar hundert jahren gelehrt, aber bitte) .

Irgendeiner
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Nein, uralte Sache,auch in der Biologie,

daß Studienabbrecher,trotz Matura, zwei Wochen brauchen um draufzukommen was das sei,ist ein Mangel, aberauch nur eine Facette eines größeren.

derdrittevonlinks
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Globale Mitteltemperatur: 14°

Breitengrad Österreich: 47 515785
Tja braucht's mehr, oder ist der geistige Bezug nur noch ausgeblendet bzw. durch Hitze überzeugt.
Eins noch, Höchsttemperatur für Vegetation in diesen Breitengraden: 28°
Darüber stetzt die Vegetation großteils aus.
Ach ja, dem Ungeziefer ein Ende, es wird in Grund und Boden gekühlt, kühles Wetter an die Macht!

Toyota11000
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irgendwie

muss man ja die Klimahorrorstrategie aufrechterhalten. Nur blöd wenn man nichts spürt.....

Irgendeiner
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Ach weißt Du,wenn man keinen Tau von Biologie,Ökologie,Evolution,Faunenschnitten oder den

seit Jahrzehnten erhobenen Daten hat,etwa weil man Studienabbrecher oder Bilanzkasperl ist und lächelnd zur Kenntnis nimmt daß wir so 33000 Spezies pro Jahr verlieren weil man ein genuiner wissenschaftsferner Trottel ist,Säugetiere gibts etwas über 6000 Arten,wenn es nur die betreffen würde wären alle, uns inclusive, in einem Vierteljahr weg,wenn man also ignoriert daß wir erwiesenmaßen im größten Faunenschnitt der ganzen Erdgeschichte stehen,dann gäbe es nur eine Möglichkeit was zu spüren bevor es irreversibel zusammengebrochen ist,die adequate Verwendung eines naßen Fetzens,aber das verbietet der Rechtsstaat und manche bedauern das.

Patriot
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@Toyota: Nur blöd, wenn man sich selbst nicht spürt!

.

Stratusin
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Wer sowas schreibt,

sollte nicht das Wort blöd verwenden. Das Problem ist vielleicht für Sie nicht erkennbar. Aber dazu braucht es zwar nicht viel, aber doch etwas Intelligenz und Hausverstand.

Planck
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Was wollen S' denn spüren?

Gehen S' in Ihren Garten, falls Sie einen haben, und schauen Sie sich um.
Wo sind die Insekten, wo die Vögel?
Heute können Sie 1000 Kilometer fahren, ohne dass Ihnen eine Fliege die Windschutzscheibe verdreckt. In meiner Kindheit und Jugend mussten wir alle 100 Kilometer stehenbleiben, um die Scheiben zu waschen.
Die Korallen bleichen aus, das Phytoplankton ist hinüber, Kohlenstoffsenken werden zu Kohlenstoffquellen uswusf.
Ach ja, und die Jäger in unseren Wäldern reden von "Schädlingsbekämpfung", wenn sie Nieder- und Rotwild dezimieren, weil der Verbiss eine Gefahr für die Forstwirtschaft darstellt. Aber im Schatten lauert eh der Borkenkäfer ...

Der Mensch ruiniert seinen einzigen Planeten mit einer affenartigen Geschwindigkeit, und das Allerhalblustigste ist, dass er es nicht einmal zu behirnen bereit ist.

Mein Graz
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@Toyota11000

Naja, wenn man den Kopf in den Sand steckt fühlt man Sand. Nur die Temperatur ist unterschiedlich, einmal kocht das Hirn, das nächste Mal ist es unterkühlt.

ichbindermeinung
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was es nicht braucht sind z.B. eine EU-Klimabesteuerung / EU-CO2Importzölle unter dem Deckmantel des Klimawandels

was es aber nicht braucht sind irgendwelche neue Klimabelastungssteuern für die Bürger in Österreich wie z.B. EU-CO2Importzölle unter dem Deckmantel des Klimawandels

Patriot
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@ich...: Leute, die das nicht begreifen (wollen, können),

kannst nur mit Geld (Strafsteuern) dazu bringen!

LaPantera69
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Was nützen die hohen Umweltstandards in Europa, während die anderen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, ihre Schadstoffe ungefiltert in die Atmosphäre jagen:

Chinas jährlicher Ausstoß von Treibhausgasen übersteigt einer Studie zufolge erstmals die Emissionen aller entwickelten Länder zusammen. In einem Vergleich mit den EU-Ländern, den USA und den anderen Mitgliedern der Industrieländerorganisation OECD schätzt die amerikanische Denkfabrik Rhodium Group, dass das bevölkerungsreichste Land 2019 allein zu 27 Prozent der weltweiten Emissionen an CO2-Äquivalenten (CO2e) beigetragen habe – weit mehr als die USA auf dem zweiten Platz mit elf Prozent. Erstmals kletterte Indien nach den Berechnungen mit 6,6 Prozent auf den dritten Platz. (Quelle: ORF „China überholt mit Emissionen alle Industrieländer zusammen“ 26.5.2021)

checker43
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Deshalb

tun ja auch die anderen Länder etwas. Biden ist dem Klimaabkommen wieder beigetreten, China ist auch nicht untätig. Dieses "aber die anderen" ist für einen 5-Jährigen passend.

krautundrüben
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Ökologischer Fußabdruck

"Wenn die gesamte Weltbevölkerung nach dem Lebensstandard sowie Ressourcenverbrauch der USA leben würde, benötigte sie insgesamt fünf Erden (Stand: 2021). Australien, die USA, Russland und Deutschland sind die Länder, deren ökologischer Fußabdruck im weltweiten Vergleich am höchsten ist." https://de.statista.com/statistik/daten/studie/588224/umfrage/oekologischer-fussabdruck-der-laender-mit-den-hoechsten-werten/

 
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