Bericht mit Sprengkraft: Prüfer strafen die Strafämter ab
Der Landesrechnungshof hat die Strafabteilungen in den Bezirkshauptmannschaften überprüft: Sechs von acht Ämtern sind nicht ausgelastet. Das Land müsse reagieren.
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Der Landesrechnungshof hat die Arbeit der Strafabteilungen in Kärnten überprüft und festgestellt, dass sechs von acht Ämtern nicht ausgelastet sind.
Die Verwaltung von Strafakten erfolgt oft noch parallel in Papier- und Digitalform, was der Landesrechnungshof kritisiert und empfiehlt, ausschließlich digitale Akten zu führen.
Die Bezahlung von Strafen ist derzeit nur bar oder per Überweisung möglich, was für Personen aus Drittländern hohe Überweisungskosten verursacht; eine Zahlung per Kreditkarte wird als Alternative vorgeschlagen.
Die Selbstbewertung einiger Bezirksverwaltungsbehörden bezüglich ihrer Auslastung wird vom Landesrechnungshof als nicht plausibel angesehen, da sie teils über 150 Prozent liegt.
Der Landesrechnungshof fordert das Land auf, die Ursachen für die ungleiche Arbeitsauslastung der Strafabteilungen zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
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