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GriechenlandFlüchtlingscamp Moria fast vollständig abgebrannt

Mehrere Brände sind in der Nacht in Moria ausgebrochen, das Lager wurde teilweise evakuiert. Die Ursache für die Feuer ist noch unklar. Knapp 13.000 Menschen sind nun obdachlos.

 

Das größte Flüchtlingslager Europas, das Camp Moria auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos, ist durch mehrere Brände in der Nacht auf Mittwoch nahezu vollständig zerstört worden. Ums Leben kam dabei niemand, einige Menschen erlitten leichte Verletzungen. In Österreich sorgte das Ereignis, durch den rund 13.000 Menschen obdachlos wurden, für zahlreiche Reaktionen aus Zivilgesellschaft sowie Politik.

Angefacht von Winden mit bis zu 70 Stundenkilometern wüteten die verschiedenen Brandherde in der seit Jahren überfüllten Flüchtlingseinrichtung sowie in den improvisierten Camps rundherum stundenlang und konnte erst in der Früh unter Kontrolle gebracht werden. Das griechische Staatsfernsehen, das mit einer Sondererlaubnis aus dem Camp berichten durfte, zeigte Bilder von verkohlten Containerwohnungen und verbrannten Zelten.

Drama in Moria: Flüchlingslager in Flammen

Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos gilt als Sinnbild für das Versagen der europäischen Asylpolitik. Nun wurde es Opfer von Flammen.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Ursprünglich war Moria einer von fünf "Hotspots", die nach der Flüchtlingskrise in Griechenland eingerichtet wurden, um bei der Überfahrt aus der Türkei gefasste Menschen zu internieren. Es ist aber seit Jahren völlig überfüllt.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Das Lager hat eine Kapazität von rund 2.800 Menschen, doch leben dort mehr als 12.700 Asylsuchende unter schwierigsten Bedingungen. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Zur humanitären Notlage kam heuer auch die Coronakrise. Nach der Feststellung des ersten Coronafalls wurde das Lager Anfang September unter Quarantäne gestellt. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Einer kompletten Schließung und Evakuierung des Lagers verschließt sich die konservative griechische Regierung bisher.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Eingerichtet wurde Moria im Oktober 2015. Zunächst wurden Asylbewerber dort nur registriert und dann nach kurzer Aufenthaltsdauer auf das griechische Festland gebracht. Dies änderte sich durch das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen im Frühjahr 2016.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Mitte September 2016 waren bei einem Brand große Teile der Einrichtung des Lagers zerstört worden, Ende September starben zwei Menschen bei einem weiteren Brand. Im November 2016 kam es zu Auseinandersetzungen von Lagerinsassen mit Sicherheitskräften, zwei Menschen starben bei einer Gasexplosion.

(c) AP (Panagiotis Balaskas)

Im Februar 2020 kam es zu einem Marsch von 2.000 Flüchtlingen zum Hafen der Inselhauptstadt Myrtilini, um gegen die Lebensbedingungen im Lager zu protestieren. 

(c) AP (Panagiotis Balaskas)
(c) AP (Panagiotis Balaskas)
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Die griechische Zivilschutzbehörde verhängte den Ausnahmezustand über die Insel mit 85.000 Einwohnern. Die Regierung in Athen, die noch am Vormittag zu einer Krisensitzung zusammenkam, ging von Brandstiftung aus. Bereits vor einer Woche hatten Hilfsorganisationen vor Unruhen gewarnt, nachdem Moria nach Bekanntwerden des ersten positiven Corona-Falles unter Quarantäne gestellt wurde.

Noch in der Nacht begannen die Behörden, Menschen aus dem Lager zu bringen. Zuletzt lebten etwa 12.600 Geflüchtete in Moria, das eigentlich nur eine Kapazität von 2.800 Plätzen hat. Laut griechischer Regierung kamen bei dem Brand keine Menschen ums Leben, mehrere Menschen litten allerdings unter leichten Rauchverletzungen. Gut 400 unbegleitete Minderjährige seien in Sicherheit gebracht worden und sollen bald zum Festland gebracht werden, berichtete der stellvertretende griechische Migrationsminister George Koumoutsakos vor Journalisten.

Foto © AFP/Manolis Lagoutaris

Die EU-Kommission sagte zu, den unverzüglichen Transfer und die Unterbringung der verbleibenden 400 unbegleiteten Kinder und Jugendlichen auf das griechische Festland zu finanzieren. "Die Sicherheit und der Schutz aller Menschen in Moria hat Priorität", erklärte Innenkommissarin Ylva Johansson. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zeigte sich "tief traurig" und erklärte via Twitter: "Wir stehen mit den Mitgliedstaaten bereit, zu helfen". Der Vizepräsident der EU-Kommission Margaritis Schinas, selbst Grieche, solle sobald wie möglich nach Athen reisen, so von der Leyen.

Auch mehrere EU-Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, boten Athen Unterstützung an. Zwar lehnten Innenminister Karl Nehammer und Außenminister Alexander Schallenberg (beide ÖVP) vor dem Ministerrat die Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland weiterhin strikt ab. Man wolle aber Griechenland an Ort und Stelle mit allen Mitteln unterstützen, meinten sie. Umweltministerin Leonore Gewessler von den Grünen sagte, es sei "ein Gebot der Menschlichkeit", dass es nun rasch Unterstützung der EU gebe und das Lager evakuiert werde.

Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) glaubte, dass der Brand in auf Moria zu stärkeren Aktivitäten in Europa führen werde. "Ich weiß, dass viele Gespräche am Laufen sind." Er hoffe, dass Europa zu einem menschenwürdigen Vorgehen kommen werde. Dass die türkis-grüne Regierung hier unterschiedliche Position vertrete "ist nichts Neues". "Wir sind in Dialog miteinander, aber die Positionen haben sich nicht geändert."

Spaltpilz in der Regierung

Das Thema der Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge aus griechischen Camps spaltet die türkis-grüne Bundesregierung von Beginn an. Während die Grünen sich dafür aussprechen, lehnt die ÖVP dies vehement ab. Nikolaus Kunrath, Menschenrechtssprecher der Grünen Wien, forderte am Mittwoch die Aufnahme von 100 Kindern durch Österreich. "Wir dürfen jetzt keine Sekunde verlieren und müssen sofort handeln und helfen, um die obdachlos gewordenen Menschen aus diesem Elend zu holen", betonte auch die Grüne Abgeordnete und außenpolitische Sprecherin Ewa Ernst-Dziedzic, die Moria im Februar selbst besuchte. Anders als etwa der NEOS-Abgeordnete Helmut Brandstätter forderte sie aber nicht explizit eine Aufnahme durch Österreich.

Europa habe "viel zu lange gewartet", kritisierte die SPÖ-EU-Abgeordnete Vollath. "Es ist jetzt die gemeinsame Aufgabe der Europäischen Union, das Lager zu evakuieren und die Menschen in Sicherheit zu bringen", appellierte sie.

Hilfe für unbegleitete Kinder

Angesichts des Großbrands im griechischen Flüchtlingslager Moria hat EU-Innenkommissarin Ylva Johansson schnelle Hilfe versprochen. Sie sei in Kontakt mit dem griechischen Minister und den lokalen Behörden, schrieb die Schwedin am Mittwoch auf Twitter.

Dabei habe sie zugestimmt, den unverzüglichen Transfer und die Unterbringung der verbleibenden 400 unbegleiteten Kinder und Jugendlichen aufs Festland zu finanzieren. "Die Sicherheit und der Schutz aller Menschen in Moria hat Priorität."

Der Forderung nach der Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria schloss sich auch Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner an. Österreich solle auch dann Nachbarschaftshilfe leisten, "wenn es darum geht, Familien mit Kindern und alte und pflegebedürftige Menschen, die in völlig überfüllten Lagern auf den Inseln und am griechischen Festland dahinvegetieren müssen, in vertretbarer Zahl nach Österreich zu holen", so Schwertner.

Auch der evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka sowie die SPÖ-nahe Volkshilfe und die Diakonie Österreich sprachen sich für die Aufnahme von geflüchteten Minderjährigen aus. Moria sei zum "Inbegriff des Totalversagens der europäischen Flüchtlingspolitik" geworden, so Diakonie-Direktorin Katharina Moser. SOS Kinderdorf zeigte sich von den Ereignissen "tief betroffen und extrem traurig: Zu lange wurde nichts unternommen", erklärte Geschäftsführer Christian Moser in einer Aussendung und forderte die Beteiligung Österreichs an internationaler Katastrophenhilfe.

Die Sozialistische Jugend machte auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für das "Versagen" verantwortlich. Moria hätte schon "längst" evakuiert werden müssen.

Wenig überraschend völlig anders sah dies der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp. Er forderte den "totalen Zuwanderungsstopp, nicht nur aus Moria". "Wer das Dach, das ihn schützt, anzündet, hat in Österreich und ganz Europa nichts verloren", meinte Nepp.

Dem Großbrand vorangegangen waren Unruhen unter den Geflüchteten, weil das Lager nach einem ersten Corona-Fall unter Quarantäne gestellt worden war. Am Dienstag wurde bekannt, dass die Zahl der Infizierten bei 35 liege. Manche Migranten hätten daraufhin das Lager verlassen wollen, um sich nicht mit dem Virus anzustecken, berichtete die halbstaatliche griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA. Einige Infizierte und ihre Kontaktpersonen, die isoliert werden sollten, hätten sich hingegen geweigert, das Lager zu verlassen und in Isolation gebracht zu werden.

Ausschreitungen

Nach Ausbruch des Feuers hätten Bewohner des Camps die Feuerwehrleute mit Steinen beworfen und versucht, sie an den Löscharbeiten zu hindern, berichtete der Einsatzleiter im Fernsehen. Sondereinheiten der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz - Athen hat nun weitere Einheiten vom Festland auf die Insel geschickt. Videos in sozialen Netzwerken zeigten herumirrende, verängstigte Menschen und auch solche, die "Bye bye, Moria!" sangen.

Spannungen habe es in Moria immer gegeben, wegen der Corona-Problematik sei die Situation nun regelrecht explodiert, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Mytilinis, Stratos Kytelis, dem griechischen Staatssender ERT. Man wisse nicht, wo die Menschen nun untergebracht werden sollten, Tausende seien obdachlos. Auch für die Einheimischen sei die Situation eine enorme Belastung.

Durch den Großbrand wurden das Zentrum der griechischen Asylbehörde jedenfalls völlig zerstört. Die Archive seien verloren gegangen, so die Regierung. Wie viele Menschen durch das Feuer obdachlos geworden sind, soll nach einer Inspektion bekannt gegeben werden. Ob das Camp in Moria wieder aufgebaut wird, war zunächst noch völlig unklar.

Das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) warnt bereits vor Konflikten zwischen Flüchtlingen und Bewohnern von Lesbos. Eine vorübergehende Lösung zur Unterbringung obdachlos gewordenen Menschen sei in Arbeit, teilte die UNO-Organisation in Genf mit.

Kommentare (69)

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isteinschoenerName
1
7
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Das Institute for Economics & Peace, welches Indizes wie den Global Peace Index und den Global Terrorism Index erstellt ...

... schrieb in seinem neuesten Bericht:

Mehr als eine Milliarde Menschen laufen Gefahr, bis 2050 aufgrund von Umweltveränderungen, Konflikten und Bürgerunruhen vertrieben zu werden.

Bis 2040 werden insgesamt 5,4 Milliarden Menschen - mehr als die Hälfte der voraussichtlichen Weltbevölkerung - in 59 Ländern leben, die hohe oder extreme Wasserknappheit aufweisen, darunter Indien und China.

Bis 2050 könnten 3,5 Milliarden Menschen an Ernährungsunsicherheit leiden; was einen Anstieg von 1,5 Milliarden Menschen gegenüber heute darstellt.

Der Mangel an Widerstandsfähigkeit in den vom ETR erfassten Ländern wird Ernährungsunsicherheit, Kampf um Ressourcen und zivile Unruhen verschärfen, Massenvertreibungen bewirken und die Industrieländer einem verstärkten Zustrom von Flüchtlingen aussetzen.

isteinschoenerName
18
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Und wer glaubt, man könne all diese Menschen, die in den nächsten Jahrzehnten ihre Heimat verlieren werden,

mit Zäunen und Mauern aufhalten können - der glaubt wohl auch an den Weihnachtmann und den Osterhasen. Nicht wahr?

Hausverstand100
1
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Und wer glaubt

Dass alle diese Menschen von uns in wenigen Staaten in Europa aufgenommen, versorgt und alimentiert werden können, woran glauben dann diese?
Vielleicht sollte man doch einmal die unbequeme Wahrheit auch sehen: Das grösste Weltweite Problem ist halt nun ein mal das extreme Bevölkerungs Wachstum.
Alle anderen Probleme sind Folgeerscheinungen!

isteinschoenerName
5
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Mein lieber Hausverstand,

hat das jemand behauptet, dass Europa all diese Menschen wird aufnehmen können? Ich nicht. Aber zumindest einen TEIL dieser Menschen werden wird Europa dann wohl aufnehmen müssen, weil sie sonst nirgends hin können.
Und übrigens, es wird auch auf unserem heilen Kontinent (viele) Menschen geben, die ihre Heimat verlieren werden. Umweltkatastrophen aufgrund des Klimawandels machen auch vor Europa nicht halt. Und allein durch den Anstieg der Meeresspiegel gehen langfristig große Siedlungsgebiete verloren.
Die Anzahl an Menschen auf der Erde ist erwiesenermaßen nicht das Problem. Es ist die grenzenlose Ausbeutung des Planeten und seiner Rohstoffe plus die Verschmutzung durch die reichen Industriestaaten.

isteinschoenerName
5
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Aber ja, es ist natürlich eine gewollte Verdrehung der Tatsachen,

das die armen Länder auch noch dafür verantwortlich gemacht werden, selbst für ihre Ausbeutung durch reichen Länder (und deren Konzerne) verantwortlich zu sein.

Interessant wieviele diesem Wahnsinn auf den Leim gehen.

zweigerl
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Die kluge Taktik der Grünen

Interessant die Haltung der Grünen, die überhaupt als Regierungspartei eine politische Klugheit an den Tag legen, die man dieser ehemaligen Chaospartei nicht zugetraut hätte. Sie zeigen jetzt gesinnungsethisch Flagge, indem sie ihr humanitäres Ethos artikulieren (Gewessler, Anschober), aber natürlich insgeheim froh sind, das Beharrungsvermögen der Türkisen an ihrer Seite zu haben. Diese Takrtik erspart ihnen ohne Gesichtsverlust das Desaster der politischen Bedeutungslosigkeit durch eine immigrationsaffirmative Haltung, wie sie sie 2015 an den Tag gelegt haben. Mit dem Erfolg damals, aus dem Parlament zu fliegen.

Lodengrün
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Wer

plädiert ständig für Lager in Ägypten, Tunesien, ja gar auf einer Insel wäre es so fein? Richtig.

langsamdenker
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Werte(r) Lodengrün

Das ist der falsche Ansatz. Sie können auch 100 nehmen oder 12000, es bringt nix. Moria ist eine Schande der EU. Wenn Maas darüber schwadroniert, müsste ER sich entschuldigen. Es ist die Doppelmoral der "Willigen" die für diesen - übrigens logischen - Brand die Verantwortung trägt. Denn immer geht es nur darum, das Problem wem anderen umzuhängen. Ungarn, Österreich speziell Kurz - weil der nämlich den Finger in die europäische Wunde legt.
Und wenns mich hier sperren, das ist der Ergebnis von "Wir schaffen das". Einer sinnlosen Emotionalisierung eines SACHTHEMAS. Jede Kritik wurde als "nichteuropäisch" gebrandmarkt. Und dieses unfaire Spiel der "Aufnahmewilligen" wird weitergespielt, auf dem Rücken der Europäer UND der Flüchtlinge. Hier müssen erwachsene Realisten ran und nicht Multi-Kulti Träumer oder jene, die sich um den "Exportweltmeister" und sein Verschnarchen des technischen Fortschritts Sorgen machen. Falsche Moral ist es, was uns hier geboten wird.

zweigerl
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Falsche Moral

Falsche Moral im Priestergewand des angemaßten Welt- und Menschenretters, der nichts von der Komplexität des Problems mitbekommen hat.

Balrog206
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Najo Loden

Lesbos ist schon eine Insel !!!

ordner5
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Die Humoristen.

Diese Rot-Grünen Sozialromantiker sollen erst mal für die Milliardenkosten aufkommen, dann könnte man ihnen eine gewisse Redlichkeit zubilligen. Aber alles den fleißigen Steuerzahler aufzubürden, ist schäbig.

Sam125
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Ich bin absolut dafür,dass wir"ausgesuchte"Migranten aufnehmen sollten,an die

aber ausnahmslos nur mehr begrenzte Aufenthaltstitel vergeben werden,die verlängert werden können,oder auch nicht!Wenn Migranten straffällig werden, oder als radikal religiöse Fanatiker auffallen,und auch die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht respektieren,so wird ihr Aufenthaltstitel einfach nicht mehr verlängert und sie müssten das Land verlassen!So hätte es wirklich jeder selbt in der Hand,ob er bei ubs eine neue Heimat findet oder nicht!Doch was da heute Nacht in dem griechischen Lager geschehen ist,und noch dazu wenn die Feuer anscheinend von den Migranten selbt gelegt wurden,so ist das auf keinen Fall,auch nur in irgendeiner Weise gutzuheißen,den wenn Menschen aus welchen Gründen auch immer,das Leben der Mitmenschen in Kauf nehmen,um ihre Forderungen darzusetzen,dann kommt das einen Mordversuch an vielen Mitmenschen gleich! Und das ist daher eine Straftat und KEIN Freibrief nach Europa!

47er
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Auch ich sehe das genauso.

Migranten, die sich bei uns gut eingelebt haben, bekommen nach Jahren (!) den Ausweisungstitel. Verbrecher, Vergewaltiger, Frauenschänder u. ä. aus "Wasweisgottwoher" begehen fortlaufend (die schlimmsten) Straftaten bei uns, es wird ihnen der sündteure Prozess gemacht, anschließend werden sie auf unsere Kosten eingesperrt und niemand kann sie anschließend in ihre (weil unsichere, gefährliche) Heimat abschieben. Wie man liest, wie es im Lager zugegangen ist, dass sich Frauen nicht mal vor den Zelteingang getrauten, sollen wir nochmals solche Unholde und Brandstifter aufnehmen?

LaPantera69
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Jetzt kriechen wieder die Experten aus dem linken und aus dem rechten Eck hervor...

🤦‍♂️ 😂

Tingletanglebob
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falls es stimmt

dass das Feuer von den Migranten gelegt wurde und sogar die Hilfskräfte mit Steinen beworfen worden sind um deren Hilfseinsatz zu behindern kann es nur eine Lösung geben. Sofortige Rückführung des gesamten Lagers in die jeweiligen Herkunftsländern mit Verwirkung jeglichen Asylrechts in Zukunft. So eine schändliche Tat darf kein Freifahrtschein sein sonst wird bald jedes Flüchtlingslager/Flüchtlingsheim brennen. Absolut unverantwortlich dass SPÖ, NEOS und Grüne für die sofortige Aufnahme sind nach dieser Entwicklung dort.

Lodengrün
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Sie schicken also

die Leute zurück in die Kriegsgebiete. Dort wo es nichts mehr gibt. Seien wir froh das Corona in all diesen Lagern nicht vehement ausgebrochen ist. Denn dann könnten wir uns anschnallen.

Balrog206
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Wurden

Alle getestet ?

melahide
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Es ist

aber auch nicht verantwortungsvoll, Menschen über Wochen und Monate auf einer Insel zu internieren. Das sind ja keine Gefangene. Wer ein Lager in Brand steckt hat nichts mehr zu verlieren und ist verzweifelt würde ich mal meinen.

Das passiert, weil die Nationalstaaten die Probleme nicht lösen.

petrbaur
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..

grauslig das man hier wieder mal sieht wie sehr der fremdenhass regiert in österreich.. wenn man die kommentare ließt wird einem schlecht.. schauts euch mal an wie die menschen dort "gehalten" werden.. das das so eskaliert ist allein die schuld der eu und des westens.. die leute haben 0 persektive und sind verzweifelt.. unsere kriege haben die dazu gebracht das sie flüchten müssen, die kommen nciht weils glauben das bei uns alle geld vom staat bekommen fürs nix tun..

ich wünsch echt niemandem das ihm so geht wie denen dort, nicht mal denen die hier so laut und großkotzig aufreden aber ws noch nie weiter als 50 km vonm kaff in dem sie leben weggekommen sind..

schadstoffarm
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wenn das der Amtsarzt liest

biste deinen Deckel los :) Also wennst einen hast.

catdogbeba
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Nehammer

hat recht

petrbaur
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..

und woher wissen sie das so genau?

Bodensee
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was heißt "Debatte?"......

.......wir nehmen keine Migranten mehr auf - das wurde doch deutlich von unserer Bundesregierung gesagt. Die Profilierungsneurose linker und scheinheiliger Gutmenschen interessiert doch keinen. Solange die nicht selbst Migranten in ihren Wohnungen aufnehmen, sollen die sich gaaaaaanz ruhig verhalten.

redniwo
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solche langzeitlager sind eine schande für die eu

ich bin dafür dass die wirtschaftsmigranten ein first class ticket in die heimat bekommen, das ist sicher kostengünstiger als vergebliche integrationsversuche. echte flüchtlinge (krieg und Verfolgung,) sollen ein zeitlich befristetes (bis zum wegfall des fluchtgrundes) befristetes asyl erhalten.
der bedarf an arbeitskräften soll in eu durch einwanderungpolitik , beispiel canada oder australien, abgedeckt werden.

isteinschoenerName
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Dass es ein Kontinent namens Europa nicht schafft, ein paar Tausend geflüchtete Menschen ...

... ohne Aufsehen auf alle seine Staaten zu verteilen, ist eine Schande. Und es ist lächerlich! Angesichts dessen, welche dramatischen Völkerwanderungen, die der Menschheit ohnehin aufgrund der menschengemachten Klimakatastrophe ins Haus stehen.
(Oh Hoppala, da habe ich jetzt was Schlimmes gesagt, sorry! So etwas darf man natürlich nicht aussprechen, in einer Welt, die systematisch alle Augen inkl. Hühneraugen vor zukünftigen Problemen verschließt.)

ugglan
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Wieso

sollte Europa das schaffen müssen ? Die Welt - vor allem die islamische, und dazu gehören die meisten religiös - ist auch recht groß und hat sicher mit der Integration weit weniger Probleme als die, welche wir uns mit denen aufhalsen würden!
Und menschengemacht ist auch die Überbevölkerung - aber nicht bei uns !

 
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