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Urlauber als TäterSpendensammlung für bei Selfie beschädigter Statue

Um ein Foto zu schießen, hatte sich ein 50-jähriger Oberösterreicher auf das Originalmodellder Marmorstatue der Paolina Bonaparte gesetzt und dieser dabei zwei Zehen abgebrochen.

© Wikipedia
 

In Italien hat eine Spendensammlung für die Restaurierung des von einem oberösterreichischen Touristen beschädigten Werks des Bildhauers Antonio Canova (1757-1822) in einem Museum in Possagno unweit von Treviso begonnen. "Es sind schon einige Spenden eingetroffen", berichtete der Kunstexperte und Parlamentarier Vittorio Sgarbi, Präsident der Stiftung "Antonio Canova".

Um ein Foto zu schießen, hatte sich der 50-jährige Tourist auf das Originalmodell in Gips der Marmorstatue der Paolina Bonaparte hingesetzt und dieser dabei zwei Zehen abgebrochen. Die Museumsleitung veröffentlichte das Video des Touristen in Shorts, der sich auf die Füße der Statue setzt. Ein Restaurierungsteam prüft derzeit noch das Ausmaß des Schadens.

"Der österreichische Tourist hat die Paolina Bonaparte mit einem Sofa verwechselt. Als Sicherheitsvorkehrung werden wir unweit der Gipsstatue einen Diwan hinstellen", scherzte Sgarbi. Er schätze jedenfalls den Entschuldigungsbrief, den ihm der Tourist geschrieben habe. "Er hat seinen Fehler begriffen", sagte Sgarbi.

Bei dem beschädigten Objekt handelt sich um das Gipsmodell der Statue der Napoleon-Schwester Paolina Bonaparte. Die dazu entstandene Marmorstatue ("Venus Victrix") vom Anfang des 19. Jahrhunderts zählt zu den Hauptattraktionen der Galleria Borghese in Rom.

Video als Beweis

Luca Zaia, Präsident der Region Venetien, zu der die Kleinstadt Possagno gehört, lobte die Arbeit der Carabinieri bei der Identifizierung des Touristen, der mit einer Gruppe von Touristen verschwunden war, ohne den Schaden zu melden. "Ich erwarte mir jetzt eine Strafe, Entschuldigungen genügen nicht. Wer die Canova-Statue beschädigt und dem künstlerischen Erbgut unser Regionen einen schweren Schaden zugefügt hat, muss dafür zahlen. Der Schaden ist nicht nur einem Kunstjuwel, sondern der gesamten Gemeinschaft zugefügt worden", sagte Zaia.

Die Anzeige gegen den Touristen wurde von der Museumsleitung eingereicht und wird jetzt von der Staatsanwaltschaft Treviso geprüft. Der Oberösterreicher, der inzwischen mit den anderen Touristen in die Heimat zurückgekehrt ist, könnte zur Rückerstattung der Schäden gezwungen werden. Im schlimmsten Fall droht ihm ein Strafverfahren.

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Danke für Ihr Verständnis.

Plantago
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Bei dem 50-Jährigen dürfte es sich nicht um einen Österreicher,

sondern um einen in Oberösterreich lebenden Deutschen handeln. - schreibt die "Krone".

Kommunikation
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Zum Schämen

Etwas kaputt machen und dann davonstehlen; Immer öfter muss man sich für Landsleute schämen; Charakterlos!

berndhoedl
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der Selfie Wahn gehört richtig bestraft

war voriges Jahr in Yosemite und sah wie Idioten direkt am Nevada fall Selfies schossen....
ein patscherter Stolperer, eine kleine Unachtsamkeit und aus ist es.
Bin aber kein Angstscheisser mit Höhenangst, hab in jungen Jahren free solos gemacht, aber was da so sich die Leut denken, nur um wichtig zu dokumentieren, was sie gerade machen ist ein Wahnsinn.
Und der Typ, wollt sicher lässig neben einer barbusigen Statue ein superwichtiges Selfie schiessen - nein - no mercy - der soll pecken aber nicht nur ein paar Tausender...
Der soll sein Leben lang erinnert werden, welch ein Trottel der war und das soll auch gleich als Abschreckung für alle anderen Selfiedeppen sein.

tenke
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Idiotisch, unehrlich,

aber ein Strafverfahren?

schneeblunzer
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Zahlen, bitte!

Und eine saftige Strafe noch dazu!

Nix Spendenaktion.