Aus Angst vor Coronavirus Asiatische Katholiken verzichten am Aschermittwoch auf Aschekreuz

Auf den Philippinen und in Malaysia soll am kommenden Mittwoch auf den Brauch verzichtet werden, sich mit feuchter Asche ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen.

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© dpa/Roland Weihrauch
 

Die Sorge vor dem Coronavirus hat Folgen für den Aschermittwoch der Katholiken in Südostasien. Auf den Philippinen und in Malaysia soll am kommenden Mittwoch auf den Brauch verzichtet werden, sich mit feuchter Asche ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen. Stattdessen sollen die Gläubigen trockene Asche auf das Haupt bekommen.

Der Erzbischof der Philippinen, Romulo Valles, erklärte die Maßnahme mit der "Sorge um das Wohlergehen unser Brüder und Schwester" und den Anstrengungen, die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern. In Singapur stellt sich die Asche-Frage nicht: Die katholische Kirche hat dort öffentliche Versammlungen abgesagt.

Besonders viele Katholiken gibt es in Asien mit 80 Millionen Gläubigen auf den Philippinen. In Singapur sind es 300.000, in Malaysia eine Million.

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