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USA wollen AuslieferungAnwälte von Julian Assange sprechen über Auslieferungsverfahren

Die Anhörung zum zum Auslieferungsantrag der US-Justiz beginnt am Montag in London. US-Präsident Donald Trump soll dem Wikileaks-Gründer nach Angaben seines Anwalts Straffreiheit angeboten haben.

Demonstranten protestieren gegen eine Auslieferung von Julian Assange an die USA © AP/Kirsty Wigglesworth
 

Wenige Tage vor Beginn der Anhörungen zum Auslieferungsantrag der US-Justiz äußern sich Anwälte von WikiLeaks-Gründer Julian Assange zu dessen Verteidigung. Der in Frankreich bekannte Strafverteidiger Eric Dupond-Moretti will am Donnerstag in Paris unter anderem über die Koordinierung von Assanges Verteidigung auf europäischer und internationaler Ebene sprechen.

Auch andere Strafverteidiger sowie Assanges Vater John Shipton werden erwartet. Die USA haben Assanges Auslieferung beantragt. Die Anhörung dazu beginnt am kommenden Montag in London. Die Vereinigten Staaten werfen ihm vor, der US-Whistleblowerin Chelsea Manning - damals noch Bradley Manning - geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Es liegen 18 Anklagepunkte vor. Bei einer Verurteilung drohen Assange bis zu 175 Jahre Haft.

Anwalt: Trump bot Straffreiheit an

US-Präsident Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge Assange eine Begnadigung angeboten, wenn er im Gegenzug versichert, dass sich Russland 2016 nicht in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt habe. Wie die britische Nachrichtenagentur Press Association (PA) am Mittwoch berichtete, verwies Assanges Verteidigung vor einem Londoner Gericht auf ein Dokument, wonach der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher Assange das Angebot des Präsidenten unterbreitet hatte.

In dem Dokument erklärte Assanges Anwältin Jennifer Robinson, Rohrabacher habe Assange in London aufgesucht und ihm gesagt, dass er "auf Anweisung des Präsidenten" eine "Begnadigung oder einen anderen Ausweg" anbiete. Im Gegenzug solle Assange versichern, dass Russland "nichts mit den geleakten E-Mails der Demokratischen Partei" zu tun habe. Die Richterin ließ laut Press Association das Dokument als Beweismittel zu.

Das Weiße Haus wies die Erklärung von Assanges Anwältin Robinson zurück. Trump kenne Dana Rohrabacher "so gut wie nicht", erklärte Sprecherin Stephanie Grisham. Der Präsident habe mit dem ehemaligen Abgeordneten nie über das Thema oder über andere Themen gesprochen. Der Bericht sei eine "reine Erfindung".

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