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AustralienSchäden von 435 Millionen Euro durch Buschbrände

Die australische Regierung hatte am Montag ein Hilfspaket für die Brandregionen im Umfang von zwei Millionen australischen Dollar angekündigt.

Auch das Militär hilft bei der Bekämpfung der Buschbrände und deren Folgen © AP/Able Seaman Thomas Sawtell
 

Die Schäden der riesigen Brände in Australien haben sich bereits auf mehrere hundert Millionen Euro summiert. Bisher seien im Zusammenhang mit den Feuern Schadensmeldungen in Höhe von 700 Millionen australischen Dollar (435 Millionen Euro) eingegangen, erklärte der Rat der Versicherungen von Australien am Dienstag. Es sei davon auszugehen, dass die Schadenssumme noch deutlich steige, hieß es weiter.

Hilfspaket angekündigt

Die australische Regierung hatte am Montag ein Hilfspaket für die Brandregionen im Umfang von zwei Millionen australischen Dollar angekündigt. Mittlerweile sind landesweit rund acht Millionen Hektar Land den Bränden zum Opfer gefallen, das entspricht nahezu der Fläche der Insel Irland. In den Flammen starben seit September 25 Menschen.

Die Feuerwehr nutzte am Dienstag einen kurzen Wetterumschwung, um die verheerenden Buschbrände im Osten des Landes wenigstens teilweise einzudämmen. Die derzeitigen Bedingungen mit leichten Regenfällen und geringeren Temperaturen seien "viel günstiger", sagte der Leiter der Feuerwehr in New South Wales, Shane Fitzsimmons. Es gehe darum, in der kurzen Hitzepause "den Schutz zu verstärken", um das weitere Ausbreiten der Brände zu verhindern - bevor die Temperaturen wieder steigen sollen.

Australien: Horrorwochende in der Feuersbrunst

Seit Oktober wüten in Australien verheerende Buschfeuer.

AFP

Eine Fläche von mehr als sechs Millionen Hektar wurde bereits zerstört. Das ist größer als die Fläche der Niederlande.

AFP

Während im Bundesstaat New South Wales nach wie vor rund 170 Buschbrände wüten und es auch Sonntagfrüh vielerorts keinen Strom gab, lodern im Nachbarstaat Victoria etwa 50 Brände.

AFP

Hitze und Winde fachen die Feuer weiter an.

AFP

Die Folgen für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents sind verheerend.

(c) AP (James Ross)

Experten schätzen, dass allein in dem Bundesstaat New South Wales fast eine halbe Milliarde Tiere in den Flammen ums Leben gekommen sind.

(c) AP
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(c) AP (Rick Rycroft)
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Völlig erschöpfte Helfer sind laut Fitzsimmons dabei, Eindämmungslinien neu zu ziehen und kontrollierte Gegenfeuer zu legen. In einigen schwer betroffenen Gemeinden konnte die Stromversorgung einstweilen wieder hergestellt werden, wie die Energieversorger mitteilten.

Die Behörden erwarten einen erneuten Temperaturanstieg. Dutzende riesige Feuer waren trotz der leichten Regenfälle am Montag weiterhin völlig außer Kontrolle. Zudem wächst die Furcht, dass sich zwei Brände in New South Wales und Victoria zu einem weiteren Riesenfeuer verbinden könnten.

Die am 20. Jänner beginnenden Australian Open, das erste Tennis-Grand-Slam-Turnier des Jahres, sind nach Angaben der Organisatoren nicht in Gefahr. In den vergangenen Tagen war die Metropole Melbourne, in der das berühmte Sportereignis stattfindet, in Rauchschwaden gehüllt. Dadurch wuchs die Sorge bei Spielern und Fans vor gesundheitlichen Risiken. Top-Spieler Novak Djokovic sagte, die Organisatoren sollten als letztes Mittel eine Verschiebung des Turniers in Betracht ziehen, falls sich die Bedingungen nicht verbesserten.

Waldbrände: Ausnahmezustand in Australien

Die australische Marine hat mit einer Rettungsaktion für hunderte von den verheerenden Buschbränden eingekesselte Menschen begonnen.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE

Familien aus Mallacoota gingen mit ihren Haustieren und wenigen Habseligkeiten an Bord des Landungsbootes und wurden anschließend auf das Kriegsschiff "HMAS Choules" gebracht.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE
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Ein Landungsboot der Marine legte am Freitag im Urlaubsort Mallacoota an der Südostküste des Landes an, wo Bewohner und Urlauber seit Silvester festsaßen.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE

Das Land bereitet sich auf eine neuerliche Verschärfung der Brandsituation am Wochenende vor.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE

Bis zum Nachmittag sollten auf diese Weise etwa 1.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, sagte Premierminister Scott Morrison. Er wurde dafür kritisiert, dass er während der Krise nach Hawaii fuhr, brach seinen Urlaub erst ab, als der öffentliche Druck zu groß wurde. Bei einem Besuch im Feuergebiet wurde Morrison am Donnerstag beschimpft.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE

Eine neue Zuspitzung der Lage wird für das Wochenende erwartet, wenn die Temperaturen auf weit über 40 Grad Celsius steigen sollen.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE

Nahezu im gesamten Südosten des Landes gilt der Ausnahmezustand.

 

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Zehntausende Touristen und Bewohner wurden aufgefordert, bis Samstag einen 300 Kilometer langen Küstenstreifen zu verlassen.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE

"Es gibt noch ein Zeitfenster zur Flucht", sagte New South Wales' Regierungschefin Gladys Berejiklian.

APA/AFP/ROYAL AUSTRALIAN NAVY/HE

"Wenn Sie nicht unbedingt in dieser Region sein müssen, müssen Sie gehen - das Zeitfenster wird sich schließen."

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Die Auswirkungen der Buschbrände sind auch im 12.000 Kilometer entfernten Südamerika sichtbar: Eine riesige Rauchwolke hat den Pazifik überquert und die Sonne über Chile und Argentinien rötlich verfärbt, wie die örtlichen Wetterbehörden am Montag (Ortszeit) meldeten. Gefahr drohe der Bevölkerung nicht.

Kommentare (1)

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sincerely
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5
Lesenswert?

Gott sei Dank...

....wurden da nur die Materialschäden aus menschlicher Sicht beziffert. (Sarc.off). Eine Fläche so groß wie ganz Österreich ist abgefackelt! Der ökologische Schaden ist auch mit Billionen nicht mehr zu reparieren...

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