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Blick auf den VesuvItalienische Stadt Pompeji will ein Riesenrad wie in Wien

Von dem Riesenrad aus sollen Besucher nicht nur das archäologische Gelände, sondern in der Ferne auch den Vesuv und den Golf von Neapel bewundern können.

Das Wiener Riesenrad - bald auch in Pompeji?
Das Wiener Riesenrad - bald auch in Pompeji? © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Der italienische Kulturminister Alberto Bonisoli wehrt sich gegen einen Plan der Gemeinde Pompeji, ein Riesenrad nach Wiener Vorbild zu errichten, das Besuchern einen Panoramablick auf die archäologische Stätte bieten soll. 60 Meter hoch, fast wie das Riesenrad im Prater, soll das für Pompeji geplante Bauwerk werden, für das sich der Bürgermeister der 25.000-Seelen-Gemeinde einsetzt.

Von dem Riesenrad aus sollen Besucher nicht nur das archäologische Gelände, sondern in der Ferne auch den Vesuv und den Golf von Neapel bewundern können. Das Riesenrad soll nicht weit vom Eingang der archäologischen Stätte installiert werden, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Donnerstag.

Kulturminister ist erzürnt

Die Aussicht, dass in Pompeji ein Riesenrad errichtet wird, erzürnt Kulturminister Bonisoli. Das Kulturministerium sei über ein derartiges Projekt nicht informiert worden. "Sollte uns ein derartiger Plan vorgelegt werden, würden wir ihn sofort ablehnen", berichtete Bonisoli.

3,5 Millionen Menschen besuchten im vergangenen Jahr die 79 nach Christus bei einem massiven Ausbruch des Vesuv verschüttete Ruinenstätte von Pompeji. Der Großteil der 20.000 Bewohner starb unter einer Schicht aus Lava, Schlamm und Asche. Erst im 18. Jahrhundert wurden Spuren der vergessenen Stadt entdeckt -  Hohlräume hatten die Konturen jener Menschen, die beim Ausbruch des Vulkans ihr Leben verloren hatten.

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Danke für Ihr Verständnis.

paulrandig
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Erstens heißt der Berg "Vesuv" und nicht "Vesus" wie in der Überschrift.
Zweitens war von den Leichen überhaupt nichts erhalten. Der Ausdruck "gut erhaltene Leichen" ist also einfach falsch. Das einzige, das erhalten war, waren Hohlräume in der verfestigten Asche, in der überhaupt keine Überreste waren, auch keine Knochen. Erst als man auf die Idee kam, diese Hohlräume mit Gips auszugießen, stellte man fest, dass die Formen genau den Menschen und Tieren entsprachen, die unter dem heißen Schutt vollständig verglüht waren.

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redaktionklz
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danke und

ausgebessert.

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