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Kampf gegen das Rauchen"Plain Packaging" für Tabakprodukte in Belgien

Andere Länder zeigen es vor: Weder Zigaretten noch andere Tabakwaren sollen in Belgien künftig in bunt gestalteten Verpackungen angeboten werden dürfen.

© (c) APA/HERBERT NEUBAUER
 

Während in Österreich das geplante Gastro-Rauchverbot von der schwarz-blauen Regierung gekippt worden ist, verschärfen andere Länder die Gangart beim Zurückdrängen des Rauchens. In Belgien sollen in Zukunft Tabakwaren nur noch in werbungsloser Verpackung angeboten werden.

Vor Absegnung

Belgiens Gesundheitsministerin Maggie De Block (Flämische Liberale) machte am vergangenen Freitag den Regierungsbeschluss für "Plain Packaging" bei Tabakprodukten bekannt. Weder Zigaretten noch andere Tabakwaren sollen mehr in bunt gestalteten Verpackungen angeboten werden dürfen. "Plain Packaging" gibt es zum Beispiel bereits in Frankreich, den Vereinigten Staaten, Australien und Neuseeland. Das königliche Dekret mit der Verordnung für Belgien muss allerdings noch von der EU-Kommission und vom Staatsrat abgesegnet werden.

Eine Umfrage der belgischen Krebs-Stiftung hat ergeben, dass 61 Prozent der Belgier für eine solche Maßnahme sind. "Plain Packaging" trägt dazu bei, das Rauchen unattraktiv zu machen. Erst am Dienstag starteten die Wiener Ärztekammer und die Österreichische Krebshilfe ihre Intensivkampagne für das Unterschreiben des "Don't smoke"-Volksbegehrens. Das Volksbegehren läuft von 1. bis 8. Oktober. Neben den Gemeinde- und Bezirksämtern wird es in manchen Städten noch weitere Eintragungsstellen geben. Außerdem ist eine Unterstützung per Handy-Signatur möglich.

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