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Vatikan beschwichtigtPapst hält Homosexualität nicht für eine Krankheit

Franziskus hatte auf dem Rückflug von seiner Irlandreise den Eltern homosexueller Kinder dazu geraten, zu beten und eventuell psychiatrische Hilfe für den Nachwuchs zu suchen.

Papst Franziskus © AP
 

Nach einer umstrittenen Äußerung von Papst Franziskus zu Homosexualität hat der Vatikan dessen Aussagen klargestellt. Das Katholiken-Oberhaupt sehe gleichgeschlechtliche Liebe nicht als "psychiatrische Krankheit" an, erklärte die Presseabteilung des Vatikans.

Franziskus hatte auf dem Rückflug von seiner Irlandreise den Eltern homosexueller Kinder dazu geraten, zu beten und eventuell psychiatrische Hilfe für den Nachwuchs zu suchen. "In welchem Alter zeigt sich diese Unruhe des Kindes? Das ist wichtig. Eine Sache ist, wenn es sich als Kind zeigt, wenn es so viele Dinge gibt, die man tun kann, mit Psychiatrie oder..., um zu sehen, wie es um die Dinge steht", sagte er.

Eine Sprecherin erläuterte darauf, das Wort "Psychiatrie" sei nicht "präzise" gewesen und daher auch aus der offiziellen Mitschrift der Pressekonferenz mit dem Papst entfernt worden, um die wirkliche Meinung des Papstes nicht zu verdrehen. Vielmehr habe der Papst ausdrücken wollen, dass man beachten müsse, wie es den Kindern "auf psychologischer Ebene" gehe.

Franziskus redet oft frei von der Leber weg und ist damit schon mehrmals in Fettnäpfchen getreten. Schwulen- und Lesbenverbände hatten die Aussage des Papstes über die Psychiatrie kritisiert.

 

Kommentare (4)

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hermannsteinacher
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5
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Im Flugzeug sollte der Heilige Vater

besser keine Interviews mehr geben.
Schweigen ist Gold!

KleinerGrisu
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4
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upps

die geistliche Weltkompetenz ist ins Fettnäpfchen getreten.

"Freud'scher Versprecher?"

woelffchen
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8
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aber die Priester brauchen keine Therapie????

und diese sind auch unschuldig, wenn sie sich an den lesbischen und schwulen Kindern vergehen?? In welcher Welt lebt die katholische Kirche? Ein bisschen mehr Realitätssinn und Schuldbekenntnis würde diesen Herren gut tun. Diesmal, das ist zwar das erste Mal, bin ich ordentlich von unserem Papst enttäuscht.

hermannsteinacher
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Im Vatikan toben arge Intrigen und Machtkämpfe.

Betet für Papst Franziskus!