Bei einem Nilpferdangriff am kenianischen Naivasha-See sind vier junge Männer ums Leben gekommen. Kenianischen Medienberichten zufolge wollte eine Gruppe von 14 Männern Freitagnacht illegal am Ufer des Sees fischen, der etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Nairobi im Rift Valley liegt. Eine Gruppe von mehreren Nilpferden habe die Männer angegriffen, hieß es. Einige konnten sich schwimmend in Sicherheit bringen, andere wurden von den Tieren attackiert oder ertranken.
Nilpferde verteidigen ihr Territorium
Nach Angaben der Angehörigen wollten die Männer mit der Fischerei das Familieneinkommen aufbessern. Nilpferde können ausgesprochen aggressiv werden. Die Tiere, die nachts am Seeufer grasen, greifen an, wenn sie ihr Territorium verletzt fühlen. An dem auch bei Touristen beliebten See warnen Betreiber von Lodges und Camps vor nächtlichen Spaziergängen am See. Es sei lebensgefährlich, zwischen Nilpferde und den See zu geraten.