Giuseppe Pagano trägt die schwarze Kutte der Augustinermönche. Er hat kurzgeschorene, weiße Haare, ein markantes Gesicht. Der 65-Jährige ist Prior der Augustinermönche im Kloster Santo Spirito von Florenz. Er sieht aus wie einer, mit dem man sich lieber nicht streiten möchte. Aber der furchtlose Mönch hat sich mit dem italienischen Staat angelegt. Und er hat einen mächtigen Freund, Papst Leo XIV. Der ist ebenfalls Augustiner und mit Pagano befreundet. Vielleicht kann ihm das Oberhaupt der katholischen Kirche helfen.
Kloster als Hotel?
Der mutige Pater von Florenz stellt sich Investoren in den Weg
Aufstand eines Augustiners: In Florenz wehrt sich Giuseppe Pagano gegen den Ausverkauf seines Klosters. Es soll in eine Luxusresidenz verwandelt werden.
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