Rund 40 Jahre nach der schlimmsten Mordserie in der Geschichte Belgiens nehmen die Behörden die bereits eingestellten Ermittlungen wieder auf. Ein Berufungsgericht in der Stadt Mons gab einem Antrag von Angehörigen der Opfer auf weitere Zeugenbefragungen statt, wie die belgische Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag bestätigte. Aussagen sollen zwei Männer, die zum Tatzeitpunkt sieben und zehn Jahre alt waren. 28 Menschen waren damals getötet worden.
28 Morde
Nach 40 Jahren: Neue Spur zu belgischer „Killerbande“
Ein Brüderpaar hatte als Kind hobbymäßig Nummerntafeln in einem Notizbuch aufgeschrieben. Erst jetzt verfolgen die Behörden jene Hinweise.
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