Für schlagzeilenträchtige Auftritte ist Belgrads Bürgermeister Aleksandar Šapić immer gut: Einmal kündigt der Parteigänger der nationalpopulistischen SNS die Umbettung des ihm missliebigen Grabs von Jugoslawiens früherem Staatenlenker Josip Broz Tito aus Serbiens Hauptstadt an. Dann bringt er sich mit der Umlackierung der Stadtbusse vom verhassten „Sozialisten-Rot“ in „byzantinisches Blau“, aber auch Korruptionsskandalen oder handgreiflichen Attacken gegen Kritiker ins Gerede.