Die Bergungsarbeiten an der vor Sizilien gesunkenen Luxusjacht „Bayesian“ gestalteten sich schwierig: Vom frühen Morgen an versuchten Rettungstaucher der italienischen Feuerwehr einen Zugang zu den unteren Decks zu bekommen, um nach sechs Vermissten zu suchen. Die Jacht war am frühen Montagmorgen bei einem schweren Tornado vor der Ortschaft Porticello bei Palermo gekentert und auf knapp 50 Meter Tiefe gesunken. Rettungstaucher hatten am Montag einen Toten geborgen, es handelt sich um den kanadischen Schiffskoch Ricardo T.
Jacht-Unglück bei Palermo
Suche nach Vermissten erinnert an „Costa Concordia“
Korrespondentenbericht.
Eine Segeljacht gerät bei Palermo in einen Tornado. Sie kentert und sinkt 50 Meter tief ins Wasser. Die Bergung der Passagiere ist so kompliziert, dass sie an den Fall der „Costa Concordia“ erinnert.
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