Als Alexis Nasard im Juli seinen Job im 127 Jahre alten Imperium des Kristallkonzerns Swarovski antrat, machte er Schlagzeilen. Weil er der erste Chef ist, der nicht aus den Reihen der zuletzt in Führungsfragen heftig zerkrachten Großfamilie stammt. Und ganz anders als die mehr oder weniger prominenten Mitglieder des Tiroler Clans ist sich Nasard nicht zu scheu fürs Rampenlicht und präsentierte am Mittwoch in den Kristallwelten auf der Wiener Kärntner Straße, wie die Marke wieder strahlen soll.
Neuer Chef, neue Strategie
Swarovski: "Alles, was eine Luxusmarke braucht"
Alexis Nasard geht es anders an als der zersplitterte Swarosvki-Familienclan. Der neue Chef sucht das Scheinwerferlicht und verspricht: Der Kristallkonzern soll schnell wieder glänzen. Auch wenn es im wichtigen Markt China gar nicht gut läuft.
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