Beinahe zwei Jahre lang hat die Koalition um die geplante Reform der Straßenverkehrsordnung (StVO) gefeilscht, um die heimischen Straßen sichererer für Radfahrerinnen und Radfahrer zu machen. Die von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) vorgelegte Novelle lässt seither die Wogen hochgehen. Am Mittwoch endete die Begutachtungsfrist, 138 Stellungnahmen wurden dazu abgegeben. Und zahlreiche von ihnen fallen kritisch aus – und offenbaren den grundlegenden Konflikt zwischen Rad- und Autofahrern.
StVO-Reform
Wien, Länder und Lobbys sträuben sich gegen radlerfreundliche Regeln
Laut Wien drohen "horrende Kosten", Burgenland und Niederösterreich fordern Präzisionen. In Tirol streiten Schwarz und Grün über einen Vorstoß für flächendeckendes Tempo 100 auf Autobahnen – der im Entwurf gar nicht vorgesehen ist.
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