„In God we trust“, “Auf Gott vertrauen wir“ – dieser Wahlspruch der Vereinigten Staaten ist bis heute auf den Dollar-Münzen zu lesen. Und das, obwohl neueste Umfragen eine gegenläufige Tendenz zeigen: „Sie besagen, dass Religion immer weniger wichtig ist und die Zahl der Konfessionslosen immer weiter steigt“, so der Theologe und Religionswissenschafter Andreas G. Weiß. Im aktuellen Wahlkampf spiele Religion trotzdem eine Rolle – jedenfalls indirekt: „Etwa wenn es um Wirtschaft, Zuwanderung oder das Abtreibungsthema geht.“
Analyse
Religion kann Kandidaten bei US-Wahl wichtige Stimmen bringen
Auch unter den US-Amerikanern nimmt die Zahl jener, die sich keiner Religion zugehörig fühlen, stetig zu. Trotzdem haben die beiden Kandidaten Donald Trump und Kamala Harris auch religiöse Wähler im Blick, weiß Religionswissenschafter Andreas G. Weiß.
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