ElektromobilitätWie AVL in Graz grüne Batterien entwickeln will

AVL List hat in Graz ein zukunftsweisendes Batterielabor eröffnet, das grüne Batterien für Autokonzerne entwickeln soll. Außerdem will man das asiatische Batteriemonopol aufbrechen. Die Hintergründe.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
AVL
1600 Quadratmeter groß, 110 neue Arbeitsplätze: Das neue Batterie-Innovationszentrum in Graz © AVL
 

Die Batterie ist der „Brennraum der neuen Mobilität der Zukunft“. Unter den CEOs der Autobranche wird über solche Vergleiche aber nicht mehr geschmunzelt. Denn die Qualität der Batterien, deren Verfügbarkeit, deren technische Entwicklung samt kürzerer Ladezeiten, deren Entkoppelung von CO2-intensiven Produktionsmethoden und die lückenlose Aufklärung in Sachen Materialgewinnung und Auswahl – Stichworte Kinderarbeit, Ausbeutung der Abbaugebiete – wird über die Zukunft des batteriebetriebenen Autos mitentscheiden.

Kommentare (1)
melahide
15
22
Lesenswert?

Sehr gut

Nachdem Europa technische Innovationen die meiste Zeit verschlaft ist es gut, wenn hier in der Batterieforschung endlich einmal etwas passiert.

Dennoch find ich den gespielgelten Zugang der Kleinen Zeitung wieder komisch. man führt zwar Probleme aus (Rohstoffe, Kinderarbeit, Verwertung) .. Probleme die existent sind, die beim Smartphone, bei Kleidung oder Laptops keine Rolle spielen , beim E-Auto schon. Und ... macht damit dem Konsumenten die Lösung einfach. "Bis diese Probleme nicht gelöst sind, bleib ich beim Verbrenner. Schließlich weiß ich nicht, was danach mit den Batterien passiert". ... weil was mit dem passiert, was da aus dem Auspuff des Verbrenners rauskommt, macht sich komischerweise niemand Sorgen. Also konsequent wäre es dann wenn man sagt: "ich weiß nicht was mit den Giftstoffen passiert, die aus meinem Verbrenner rauskommen. So lange das nicht geklärt ist, benutz ich ihn nicht mehr" ... :)