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ElektrorollerDie nächste Revolution stromert leise heran

Sie sind nicht mehr aufzuhalten: Elektroroller bringen die E-Mobilität in Städten auf ein neues Level. Die Chinesen bestimmen aktuell den Markt. Und KTM baut eine E-Roller-Armada auf.

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Die Elektroroller von Niu führen in Österreich die Verkaufsstatistik an © NIU
 

So schaut also die Zukunft der Stadtroller aus: Ein längerer Druck auf den Wahlschalter, das Fahrprogramm ausgewählt, und leise surrt die Vespa Elettrica davon. Die Italiener, deren Vespa-Lebensgefühl über Jahrzehnte von einem knatternden Unterton begleitet wurde, schwimmen gewissermaßen mit dem Strom. Im Mopedmarkt in Österreich stromern 15,5 Prozent der Käufer. 4,3 Prozent vom Gesamt-Zweiradmarkt fahren elektrisch. Tendenz: stark steigend. Allein 2019 wurden bis Ende April 643 Stück verkauft - was eine Steigerung von über 36 Prozent ausmacht.

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paulrandig
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Wenn die Politik die E-Zweiräder fördert,...

...sollte sie auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für elektronische Leistungsbegrenzung schaffen.
Elektrozweiräder sollen elektronisch abgeriegelt, aber auch vom Benutzer umgeschaltet werden können. Fährt der 16-Jährige, ist es ein Moped, fährt man mit Code 111 o.ä., entspricht die Leistung einer 125er, hat man einen A-Führerschein, darf man sie vollständig aufdrehen. Ein Log der letzten Kilometer könnte über eine standardisierte Schnittstelle von kontrollierenden Polizisten ausgelesen werden.
Technisch kein Problem. Meint die Politik es ernst mit der Förderung von Elektrozweirädern, schafft sie die rechtlichen Voraussetzungen für virtuelle Fahrzeugklassen.
Das hätte auch den Vorteil, dass Fahrzeuge mehr genutzt und damit die Umweltbelastungen der Batterieerzeugung besser amortisiert werden können.
Unser 16-Jähriger könnte dann einfach in zwei Jahren den Führerschein machen und am selben Fahrzeug im nächsthöheren Modus fahren.

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