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JAGUAR I-PACEDie elektrische Katze aus Graz ist aus dem Sack

Der neue Jaguar I-Pace, der bei Magna Steyr in Graz gebaut wird, kann ab sofort ab 78.380 Euro bestellt werden.

Der neue Jaguar I-Pace © JAGUAR
 

Nahezu unverändert ist es Jaguar gelungen, die Studie des vollelektrische I-Pace in die Serie zu übersetzen. Was aber viel wichtiger ist: Der in Graz bei Magna Steyr gebaute Crossover klotzt mit einer Reichweite von bis zu 480 Kilometern, die er im neuen und realitätsnäheren Zyklus WLTP eingefahren hat. Dafür verantwortlich zeichnet die Lithium-Ionen-Batterie mit 90 kW Leistung. Sie speist zwei Elektromotoren, von denen je einer in die Vorder- und die Hinterachse dies- und jenseits der Batterie integriert ist.

Der Allradantrieb bringt die maximale Power von 400 PS und 696 Newtonmetern Drehmoment auf die Straße, was in einem Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden mündet. Zudem stellen die Briten in Aussicht, dass man die Akkus an einer 100-kW-Schnellladesäule in 45 Minuten auf 80 Prozent laden kann. Wer nur 15 Minuten Zeit hat, bringt immerhin noch Strom für 100 Kilometer zusammen.

Modellvorstellung: Jaguar I-Pace

Der in Graz bei Magna Steyr gebaute Jaguar I-Pace mit einer Reichweite von bis zu 480 Kilometern, die er im neuen und realitätsnäheren Zyklus WLTP eingefahren hat. Dafür verantwortlich zeichnet die Lithium-Ionen-Batterie mit 90 kW Leistung. Sie speist zwei Elektromotoren, von denen je einer in die Vorder- und die Hinterachse dies- und jenseits der Batterie integriert ist.

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Der Allradantrieb bringt die maximale Power von 400 PS und 696 Newtonmetern Drehmoment auf die Straße, was in einem Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden mündet. Zudem stellen die Briten in Aussicht, dass man die Akkus an einer 100-kW-Schnellladesäule in 45 Minuten auf 80 Prozent laden kann. Wer nur 15 Minuten Zeit hat, bringt immerhin noch Strom für 100 Kilometer zusammen.

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Mit einem Radstand von 2990 und einer Länge von 4682 Millimetern beansprucht der Crossover ähnlich viel Verkehrsfläche wie Jaguars SUV F-Pace – und bietet zugleich das Platzangebot eines Modells der nächsthöheren Klasse.

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Möglich macht das die neue Bodengruppe, die ohne Kardanwellentunnel auskommt. Dafür gibt es ein 10,5 Liter großes Staufach und eine Beinfreiheit für Fondpassagiere von 890 Millimetern. Das Kofferraumvolumen liegt bei 656 Litern und lässt sich auf bis zu 1453 erweitern.

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Die bündig in die Türen eingelassenen Griffe fahren wie beim Range Rover Velar erst auf Berührung oder Druck auf die Fernbedienung aus. Sie tragen ebenso zur Windschlüpfigkeit mit einem cw-Wert von 0,29 bei wie die optional angebotene Luftfederung. Bei damit ausgerüsteten Modellen wird die Karosserie um 10 Millimeter abgesenkt, wenn der I-Pace über eine längere Zeit mit 105 km/h fortbewegt wird.

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Einen konventionellen, also mit Unterdruck arbeitenden Bremskraftverstärker haben die Briten durch einen elektrischen „Booster“ ersetzt. Der Fahrer kann über den Touchscreen im Innenraum verschiedene Stufen der Energierückgewinnung (Rekuperation) wählen.

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In der höchsten Stufe ist die Verzögerungswirkung so stark, dass der Fahrer den Jaguar allein mit dem Gaspedal steuern und die Fußbremse dabei fast ganz ignorieren kann. In sehr dichtem Verkehr ist es darüber hinaus möglich, die Kriechfunktion zu deaktivieren. Der Fahrer kann dann allein durch Lupfen des Gaspedals abbremsen.

JAGUAR

Ist es draußen kalt, kümmert sich eine Wärmepumpe um das Beheizen des Innenraums. Sie nutzt die Wärme der Umgebungsluft und die Hitzeabstrahlung der Wechselrichter und weiterer Elektronikkomponenten, es wird also keine Energie aus der Batterie abgezogen.

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Die neue Mensch-Maschine-Schnittstelle namens „Touch Pro Duo“ besteht aus zwei auf der Mittelkonsole angebrachten HD-Touchscreens mit zehn und fünf Zoll. Damit die Augen auf der Fahrbahn bleiben, projiziert ein vollfarbiges Head-up-Display wichtige Informationen in die Windschutzscheibe. Es wird unterstützt durch das zwölf Zoll große, interaktive Instrumentendisplay.

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So genannte Smart Settings passen sich über Algorithmen mit künstlicher Intelligenz an die individuellen Vorlieben des Fahrers an. Das System identifiziert unterschiedliche Fahrer automatisch anhand ihres Autoschlüssels und ihres Telefons und kann somit verschiedene Einstellungen für jedes Fahrerprofil speichern.

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Die Folge: Einstellungen der Klimaautomatik, der Rückspiegel, der Medien oder der Sitze werden bei jedem neuen Einstieg ins Auto automatisch ausgeführt.

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Über den 4G Wi-Fi Hotspot lassen sich bis zu acht Geräte gleichzeitig drahtlos mit dem Internet verbinden. Zudem stehen USB-Ladepunkte für alle fünf Insassen zur Verfügung. Zudem liest einem der Sprachdienst Amazon Alexa die Wünsche von den Lippen ab.

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Mit einem Radstand von 2990 und einer Länge von 4682 Millimetern beansprucht der Crossover ähnlich viel Verkehrsfläche wie Jaguars SUV F-Pace – und bietet zugleich das Platzangebot eines Modells der nächsthöheren Klasse. Möglich macht das die neue Bodengruppe, die ohne Kardanwellentunnel auskommt. Dafür gibt es ein 10,5 Liter großes Staufach und eine Beinfreiheit für Fondpassagiere von 890 Millimetern. Das Kofferraumvolumen liegt bei 656 Litern und lässt sich auf bis zu 1453 erweitern.

Die bündig in die Türen eingelassenen Griffe fahren wie beim Range Rover Velar erst auf Berührung oder Druck auf die Fernbedienung aus. Sie tragen ebenso zur Windschlüpfigkeit mit einem cw-Wert von 0,29 bei wie die optional angebotene Luftfederung. Bei damit ausgerüsteten Modellen wird die Karosserie um 10 Millimeter abgesenkt, wenn der I-Pace über eine längere Zeit mit 105 km/h fortbewegt wird.

Einen konventionellen, also mit Unterdruck arbeitenden Bremskraftverstärker haben die Briten durch einen elektrischen „Booster“ ersetzt. Der Fahrer kann über den Touchscreen im Innenraum verschiedene Stufen der Energierückgewinnung (Rekuperation) wählen. In der höchsten Stufe ist die Verzögerungswirkung so stark, dass der Fahrer den Jaguar allein mit dem Gaspedal steuern und die Fußbremse dabei fast ganz ignorieren kann. In sehr dichtem Verkehr ist es darüber hinaus möglich, die Kriechfunktion zu deaktivieren. Der Fahrer kann dann allein durch Lupfen des Gaspedals abbremsen.

Ist es draußen kalt, kümmert sich eine Wärmepumpe um das Beheizen des Innenraums. Sie nutzt die Wärme der Umgebungsluft und die Hitzeabstrahlung der Wechselrichter und weiterer Elektronikkomponenten, es wird also keine Energie aus der Batterie abgezogen.

Die neue Mensch-Maschine-Schnittstelle namens „Touch Pro Duo“ besteht aus zwei auf der Mittelkonsole angebrachten HD-Touchscreens mit zehn und fünf Zoll. Damit die Augen auf der Fahrbahn bleiben, projiziert ein vollfarbiges Head-up-Display wichtige Informationen in die Windschutzscheibe. Es wird unterstützt durch das zwölf Zoll große, interaktive Instrumentendisplay.

So genannte Smart Settings passen sich über Algorithmen mit künstlicher Intelligenz an die individuellen Vorlieben des Fahrers an. Das System identifiziert unterschiedliche Fahrer automatisch anhand ihres Autoschlüssels und ihres Telefons und kann somit verschiedene Einstellungen für jedes Fahrerprofil speichern. Die Folge: Einstellungen der Klimaautomatik, der Rückspiegel, der Medien oder der Sitze werden bei jedem neuen Einstieg ins Auto automatisch ausgeführt.

Über den 4G Wi-Fi Hotspot lassen sich bis zu acht Geräte gleichzeitig drahtlos mit dem Internet verbinden. Zudem stehen USB-Ladepunkte für alle fünf Insassen zur Verfügung. Zudem liest einem der Sprachdienst Amazon Alexa die Wünsche von den Lippen ab.

Kommentare (8)

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duesentrieb1
3
4
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Wann, ja wann

Werden die Medien endlich begreifen, dass die E-Mobilität ein sündhaft teure Sackgasse ist?

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scionescio
4
7
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Obwohl ich nach wie vor die Akkutechnologie als Sackgasse sehe ...

hat Jaguar zumindest ein ernsthaftes Auto auf die Beine gestellt. Nach wie vor finde ich es lächerlich, mit PS und Beschleunigung zu protzen - bei einem 90kwh Akku könnte man die 400PS nicht einmal 15min nutzen - ganz abgesehen davon, dass nach ein paar Minuten die Systeme wegen Überhitzung abregeln (bei einem Tesla blinkt nach ein paar Sprints bzw. einigen Minuten Höchstgeschwindigkeit alles Rot ... hat wohl seinen Grund, dass in der Zulassung auch nur 69kw eingetragen sind)
Wenn jetzt alle paar Monate ernsthafte Stromer von richtigen Autobauern auf den Markt kommen werden, wird es für Tesla sehr schwierig werden, weiterhin unsichere, technologisch veraltete und völlig überteuerte Fahrzeuge zu verkaufen.
Kleine Anekdote: als es vorige Woche so kalt war, hat es ein aus Wien angereister Kunde vorgezogen, seinen Tesla in Wien zu lassen und den Fiat 500 seiner Frau zu nehmen, weil er gewusst hat, er wird liegenbleiben und/oder erfrieren - war ein lustiger Anblick, als sich ein 2,02m Brocken mit 140kg aus dem Fiat gewuzzelt hat;-)
Er versucht übrigens seit einem halben Jahr vergeblich seinen drei Jahre alten Tesla zu einem halbwegs vernünftigen Preis zu verkaufen ...

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paulrandig
3
8
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Kann man...

...das Auto auch ohne SIM betreiben? Und ohne Alexa?
Was ist, wenn ich gerne dieses Auto hätte, aber meine Daten nicht hergeben möchte?
Das ist eine ernst gemeinte Frage. Wird mir das Ding auch verkauft, wenn ich mich weigere eine SIM anzumelden?

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SoundofThunder
5
9
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🤔

78000€ ist aber schon happig.

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furki
3
6
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Auch Mein Gott..

Nicht so kleinlich sein, man ist doch auf der Gewinnerseite, oder nicht? Die Wirtschaft geht bergauf, und alle profitieren! Gibt ja auch Kredit und Leasing, Hauptsache, man reüssiert. Die Kleine Zeitung ist sowieso nur was für reiche Leute, bringt dauernd SUV`s um teures Geld, wen interessiert ein "armer" Mensch... Mich interessiert vor allem die Elektronik, da bin ich voll in der Gesellschaft eingebunden, super!

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Kristianjarnig
3
6
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Mein Gott...

....immerhin hat er einen WiFi Hotspot für 8 Geräte UND Amazon Alexa.... was will man mehr(es könnte Sarkasmus versteckt sein ;-) )?

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neverthesame
0
1
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Ja, Kommunikationstechnik könnte uns locker 50% völlig unsinniger Mobilität sparen.

Und vielleicht kauft man sich in (ferner) Zukunft einen Jaguar weniger um zu fahren als einfach um drin zu sitzen und in aller Ruhe seine grandiosen Telecom-Einrichtungen zu nutzen, ungestört mit Geschäftsparten spacige Videokonferenzen abzuhalten oder Freunden das coole neue Car vorzuführen oder heiße Cyberspielchen nächtens am EZ-Parkplatz, oder....
Für's (wenige) echte weit weg Fahren borgt man sich dann einen Fabian Kombi.
Aber die 400PS sind für die Stadt halt voll unverzichtbar. Wer mal versucht hat, das Glacis von Norden in einer grünen Welle am Stück bis zur Rechbauer abzufahren, weiß die PS und die 4,8 auf 100 definitiv zu schätzen.

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donerz
3
15
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Liebe kleine Zeitung

Ihr vergesst immer wieder wichtige Buchstaben wie:

Die Batterie hat laut eurem Artikel 90kW Leistung ... Wie soll man aus 90kW 400PS rausholen?
Bzgl Reichweite sind es wenn schon 90kWh. Dieser kleine Buchstabe macht viel Unterschied.

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