Drei Modelle im ÖkotestDiesel schneidet am schlechtesten ab

DS 3 Crossback, Ford Puma und Mazda 2 wurden im "Green NCAP"-Test auf ihre Umweltverträglichkeit untersucht.

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Seit Anfang 2019 testen der ÖAMTC und seine Partner regelmäßig Autos und Antriebsarten auf ihre Umweltverträglichkeit. Diesmal traten zum "Green NCAP"-Test drei Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor an: der DS 3 Crossback als Diesel sowie Ford Puma und Mazda 2 mit Benzinmotor.

Untersucht wurden Treibhausgas- und Schadstoffemissionen sowie der Energieverbrauch des Antriebs am Rollenprüfstand und auf der Straße. Max Lang, Fahrzeug- und Umweltexperte beim Mobilitätsclub, erklärt: "Das Ergebnis ist wie bei den bewährten Euro-NCAP-Crashtests eine einfach nachvollziehbare Bewertung mit bis zu fünf Sternen für jeden Testkandidaten."

DS 3 Crossback: Der einzige Diesel im aktuellen Test wurde mit 2,5 Sternen bewertet. Er verfügt über einen effektiven Partikelfilter und zeigt sich auch in Sachen Energieeffizienz stark. "Allerdings hat der Crossback Schwierigkeiten mit den Treibhausgasemissionen", stellt Lang klar. "CO2- und vor allem N2O-Ausstoß waren in allen Testszenarien zu hoch, um eine bessere Gesamtwertung zu erreichen."

Ford Puma: Das kleine SUV mit Benzinmotor (zusätzlich verfügt er über einen 48-Volt-Elektromotor, was ihn zu einem Mild-Hybrid macht) ist das schwerste Fahrzeug im aktuellen "Green NCAP"-Test. Die Basis seines respektablen Ergebnisses sind die gute Effizienz seines Antriebs sowie der geringe Ausstoß an Treibhausgasen, wobei die CO2-Werte in einzelnen Szenarien erhöht waren. "Letztlich verhindern aber vor allem die erhöhten Schadstoffemissionen in verschiedenen Tests eine bessere Wertung", sagt der ÖAMTC-Experte.

Mazda 2: "Dass der kleinste und leichteste Testkandidat vor allem in puncto Energieeffizienz am besten abschneidet, ist nicht überraschend", weiß Lang. Der Mazda 2 ist ein Veteran, der bereits seit 2002 erhältlich ist und mittlerweile in der vierten Generation gebaut wird. Getestet wurde die Variante mit 1,5-Liter-Benzinmotor – mit sehr guten Ergebnissen: Die Abgasnachbehandlung funktioniert im Allgemeinen gut, die größten Probleme hat der Mazda 2 in Sachen Feinstaub. Bei den Treibhausgasen wurden erhöhte CO2-Werte festgestellt.

Kommentare (10)
GanzObjektivGesehen
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73
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Ist dieser Vergleich frisiert?

Nein. Nur die Bedingungen zur Erhebung der Daten wurden so gewählt, dass ein für die Branche (und wen auch immer) ein gewünschtes Ergebnis dabei herauskommt.

Das gleiche passiert bei Umfragen. Nicht kriminell, aber manipulativ.
Damit umzugehen muss man lernen. Leider

Carlo62
5
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Bei diesem Test…

…wurden ein Löwe, ein Zebra und ein Affe getestet, wie gut sie auf einen Baum klettern können.
Damit der Dieselmotor recht schlecht abschneidet, wurde ein SUV mit Diesel verglichen mit einem Benziner mit Mild Hybrid (!) und mit einem Leichtgewicht-Benziner. Das Ergebnis hätte ein Mechanikerlehrling ohne langwierige Tests auch vorhersagen können!

scionescio
3
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@carlo: dieser Kasperlverein ist schon lange jenseits von Gut und Böse …

… und ein Aufganglager für angebliche Experten, die in der Privatwirtschaft keiner ernst nehmen würde.
Dieser Verein existiert ja nur mehr, weil die zahlenden Mitglieder immer noch nicht begriffen haben, dass die Mobilitätsgarantie der Hersteller kostenlos bietet, was die ÖAMTC Mitgliedschaft verspricht.

GanzObjektivGesehen
4
14
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Der Kasperlverein hilft mir bei jedem Fahrzeug....

.....mit dem ich unterwegs bin. Sogar bei Fahrradpannen. Die Techniker des ÖAMTC Sperren dein Auto auf , sollte der Schlüssel verlohnen gehen. Sie bauen neue Batterien ein usw.
Das machen die Hersteller auch? Ja,größtenteils. Aber nur bei Neufahrzeugen und Nutzung ihrer eigenen Werkstätten. Kann sich leider nicht jeder Österreicher leisten.

GanzObjektivGesehen
5
3
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Der Kasperlverein hilft mir bei jedem Fahrzeug....

.....mit dem ich unterwegs bin. Sogar bei Fahrradpannen. Die Techniker des ÖAMTC Sperren dein Auto auf , sollte der Schlüssel verlohnen gehen. Sie bauen neue Batterien ein usw.
Das machen die Hersteller auch? Ja,größtenteils. Aber nur bei Neufahrzeugen und Nutzung ihrer eigenen Werkstätten. Kann sich leider nicht jeder Österreicher leisten.

schadstoffarm
37
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Mit Nationaltrainern, burgtheaterdirektoren

Und mobilitätsexperden ist dieses Land überreich gesegnet. Jeder der fernschauen oder das Gaspedal treten kann hält sich dafür.

scionescio
11
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@armer: übertroffen werden sie nur von völlig Ahnungslosen und naiven Fanatikern …

… die so schmerzbefreit sind, dass sie ihre absolute Ahnungslosigkeit und peinliches Nichtwissen inflationär schriftlich in Form von lächerlichen Kommentaren öffentlich bekunden müssen.

Stratusin
2
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Anscheinen funktioniert ihr Selbsteinschätzung noch,

auch wenn sie es so formulieren, als würden sie von jemand anderen Sprechen.

Carlo62
2
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@Faktenarm

Ich habe von Autos und Mobilität gerade soviel Ahnung wie man nach 41 Jahren als Autofahrer eben Ahnung hat. Wovon ich aber mehr Ahnung habe als Du, sind Testanordnungen und deren Auswirkungen auf das Ergebnis!

schadstoffarm
44
3
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ja herr Nationaltrainer

so isses. Das du selbst einen phetten Diesel fährst und immer fahren wirst weils das beste ist wo gibt hat sicher keine AUswirkung auf die Beurteilung der Testanordnung.