Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Aus für den VerbrennungsmotorAuto-Experte Dudenhöffer fordert fixen Termin für Ausstieg

Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer spricht sich für ein klares Datum für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor aus.

© by-studio/stock.adobe.com (by-studio busse yankushev)
 

Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer hat sich für einen festen Termin ausgesprochen, ab dem in Deutschland keine Neuwagen mit Verbrenner-Motoren mehr zugelassen werden dürften. Das Risiko für die Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie sei vernachlässigbar, sagte der emeritierte Professor und Leiter des Duisburger CAR-Instituts am Mittwoch.

Ein fester Termin mache den Ausstieg für Hersteller und Energieversorger berechenbar. Das deutsche Staatsbudget werde geschont, weil Investitionen beispielsweise in das Ladestellensystem sicherer würden.

Dudenhöffer verwies auf das Beispiel Japans, das erst vor wenigen Tagen ein Verbrennerverbot ab dem Jahr 2035 verkündet hat. In Japan, der drittgrößten Autonation der Welt hinter China und den USA, wurden im Jahr 2019 fast doppelt so viele Autos gebaut wie in Deutschland. Auch zahlreiche andere Autoländer wie Großbritannien, Frankreich, Spanien oder Kanada hätten bereits Enddaten zwischen 2030 und 2040 für die Verbrennertechnologie festgelegt.

Zulassungen Jänner bis Februar 2021: Das sind die meistverkauften Elektroautos 2021

Platz 10

106 verkaufte Stück bringen dem elektrischen Seat Mii den zehnten Rang. Das macht ein Plus von 96,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

SEAT

Platz 9

Platz 9 geht an einen Neueinsteiger: Der elektrische Peugeot e-2008 hat heuer bislang 108 Kunden gefunden.

PEUGEOT

Platz 8

Der BMW i3 verbucht einen Absatz von 123 Exemplaren. Das macht Platz 8 und ein Plus von 2,5 Prozent.

BMW

Platz 7

Mit 131 verkauften Stück parkt der Opel Corsa-e auf dem siebten Platz. Das ist ein Plus von 227,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

OPEL

Platz 6

Von der vollelektrischen Variante des Kia Niro wurden heuer bisher 183 Stück abgesetzt. Damit stromert der Koreaner auf Platz 6 und fährt ein Plus von 357,5 Prozent ein.

KIA

Platz 5

Ein Neueinsteiger findet sich auf Platz 5: 214 Exemplare des neuen elektrischen Fiat 500 wurden heuer bereits verkauft.

FIAT

Platz 4

Auf Platz 4 arbeitet sich der Audi e-tron vor, von dem heuer bisher 236 Stück verkauft wurden. Das bedeutet ein Plus von 210,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

AUDI

Platz 3

312 Fans hat der Renault Zoe gefunden. Damit holt sich die kleine Französin den dritten Rang und ein Minus 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

RENAULT

Platz 2

Teslas Model 3 bringt es auf 456 Verkäufe. Das bedeutet Platz 2 für das meistverkaufte Elektroauto 2020 und ein Plus von 78,1 Prozent.

TESLA

Platz 1

Der VW ID.3 stromert auf den ersten Platz: Er bringt es auf 459 Verkäufe und Platz 1 in der Zulassungsstatistik.

VOLKSWAGEN
1/10

Für die hiesigen Autohersteller sei ein deutscher Ausstiegstermin von untergeordneter Bedeutung, da ohnehin rund 75 Prozent der heimischen Produktion auf ausländischen Märkten verkauft würden, führte Dudenhöffer aus. "75 Prozent der Befürchtungen sind damit unbegründet. Wir können im Gegenteil durch ein klares Ausstiegsdatum unsere Autoindustrie stabiler machen." Notwendig seien Elektroautos aus deutscher Produktion.

Kommentare (85)
Kommentieren
scionescio
13
46
Lesenswert?

Selbst wenn alle neuen PKW schlagartig nur mehr BEVs wären ...

... würde das keine nennenswerten Auswirkungungen auf die Klimaziele haben, weil sie ja nur lokal emissionsfrei sind und das CO2 schon bei der Akkuproduktion anfällt und später im realen Betrieb durch den Kohlestromanteil im Strommix an der Ladesäule noch etwas pro gefahrenen Kilometer dazukommt.
Dazu kommt, dass der Anteil des PKW am weltweiten CO2 Ausstoss im Verhältnis zu Schwerverkehr, Schiffahrt, Baumaschinen, Militär, etc. kaum eine gewichtige Rolle spielt - und sogar noch weniger, wenn man das CO2 der Industrie (zB Stahlerzeugung, Zementwerke, etc.) betrachtet.
Noch einmal kurioser wird es, wenn man den CO2 Ausstoss Europas mit dem von China und der USA produzierten Menge vergleicht (ein paar Prozent gegen über 40% des gesamten globalen Ausstosses!).
Insgesamt kann man sagen, dass man mit dieser willkürlichen Fixierung auf eAutos nur den Lobbyisten der Energieversorger und Atomkraftwerken einen Gefallen tut und mit maximaler Verschwendung von Unsummen von Steuergeldern den denkbar geringsten realen Effekt für das Klima bewirkt - nur weil naive Politiker per Gesetz einfach festlegen, dass BEVs Null CO2 Ausstoss haben (weil sie die Akkuerzeugung und den realen Strommix einfach ignorieren), ändert das an der KLimaerwärmung genau gar nichts, aber wir erzeugen Arbeitslose und die fehlenden Steuereinnahmen werden sich schmerzlich auf unsere sozialen Standards auswirken (die Chinesen und Herrn Musk wird es natürlich freuen ...)

8e84347fb96cb29a9017f31e88396dff
6
5
Lesenswert?

Szio

schau Dir doch die Jahresabschlußmesse aus dem Stift Admont an. Das tut
Dir und Deiner Seele gut. Und veröffentliche eine gesunde Meinung zur
Kinderarbeit in den Asiatischen Textilfabriken, wo u.a. die Flüsse mit
Chemikalien vergiftet sind! Detto für für den Abbau von Coltan für den
Akkumulator für Dein Streicheltelephon! Kinderarbeit mit tödlichen Folgen!!
Ruhigen Jahresausklang. Und endlich gute Luft aufgrund weniger Autoverkehr.
Wir alle teilen unsere Freude mit Frau Greta Thunberg!

scionescio
3
9
Lesenswert?

"Plugsurfing wird die zum 15. Oktober 2020 eingeführten Festpreise für das öffentliche Laden in Deutschland zum 15. Januar 2021 erhöhen: Die kWh-Preise steigen dann an AC-Stationen von 45 auf 49 Cent und an DC-Säulen von 55 auf 69 Cent. An Ionity-Stationen werden statt bisher 86 Cent künftig sogar 1,09 Euro pro kWh fällig."

In Österreich werden übrigens nächstes Jahr die Netzpreise für alle Stromkonsumenten um über 4% erhöht ... alle werden zur Kassa gebeten und dürfen eine Handvoll Fanatiker subventionieren, obwohl das reine Augenauswischerei ist und dem Klima nichts bringt!
Wenn die Preiserhöhungen bei den Ladesäulen so weiter gehen (bei Plugsurfing immerhin 10% in drei Monaten, bei Ionity sogar 20%!) wird sich ein Großteil der Bevölkerung das Autofahren nicht mehr leisten können (und natürlich werden sie noch deutlich steigen, weil selbst zu diesen Preisen jeder Ladestellenbetreiber noch deutlich draufzahlt!).
Zu den schon unverhältnismäßig hohen Anschaffungskosten ist der Preis pro gefahrenen Kilometer fast schon absurd: mit meinem Diesel kosten mich 100km nicht einmal 5 Euro, mit dem Fuhrpark Tesla dagegen bei einem Verbrauch von 20kWh zwischen 15 und 20 Euro - also das 3-4 fache!!!
Und falls jetzt wieder mit dem Gratisstrom von der eigenen PV Anlage argumentiert: diese Möglichkeit hat nur eine absolute Minderheit und bis sich die Anschaffungskosten amortisiert haben, kann man mit einem Diesel schon ein paar Hunderttausend km fahren.

Bertram Gloeckner
4
4
Lesenswert?

Free Supercharging

bei dem Model S abgelaufen?^^ Was ist es überhaupt für einer?

Ionity, dein Thema, leider wer dort lädt und nicht zum Konzern gehört zahlt drauf (Audi e-Tron 30ct z.B.)
Obwohl das Schnellladen für den Großteil e nicht nötig ist. Auf 61.000km waren es bei mir gerade mal 20% DC der Rest geht in 11kW Ladungen. 🤷🏼‍♂️

Guten Rutsch und viele neue BEV auf Österreichs Straßen!^^

franki20
7
4
Lesenswert?

@scionescio

Ich weiß nicht was Ihr Antrieb ist, bewusst falsche Infos zu verbreiten. Anscheinend ist Ihr Wissen nicht so umfangreich wie Sie immer wieder vorgeben.

Trauen Sie sich die genannten Kosten auf 100 km anhand einer nachvollziehbaren Rechnung darzulegen?

scionescio
6
7
Lesenswert?

@Frankie20: alle Angaben dafür sind im Text enthalten ...

... und wenn sie nicht in der Lage sind, zwei Zahlen zu multiplizieren, kann ich ihnen auch nicht helfen - mir mit ihrem Wissen eine bewusste Verbreitung von falschen Infos (welche Info ist denn falsch?) zu unterstellen ist eine bodenlose Frechheit und ehrenrührig - aber anscheinend der letzte Akt im Verzweiflungskampfs eines ahnungslosen Fanboys gegen belegbare Fakten!

franki20
8
5
Lesenswert?

@scionescio

Nur weil Sie sich irgend welche Zahlen aus dem Ärmel schütteln sind das noch lange keine belegbaren Fakten. Ihnen sind Fakten doch komplett egal, Hauptsache Stimmung gegen die E-Mobilität machen. Das Ihre Kosten auf 100 km Schwachsinn sind brauche ich Ihnen nicht zu sagen, Sie wissen es ohnehin.

scionescio
1
4
Lesenswert?

@frankie: Ich habe sie schon einmal gebeten, mir mitzuteilen, welche Zahlen angeblich falsch sind ...

... da sie dazu nicht in der Lage sind, weil jeder mit einer Minute googlen sich leicht selbst davon überzeugen kann, dass ich nur leicht nachprüfbare Fakten in meiner Argumentation verwende, wiederholen sie ihre haltlose persönliche Diffamierung - selbst für einen ahnungslosen Fanboy mehr als armselig und für jeden intelligenten Menschen das klare Eingeständnis, dass da jemand mit seinem Latein am Ende ist und sich nicht mehr anders zu helfen weiß.

franki20
4
1
Lesenswert?

@scionescio

Ich habe schon mehrfach geschrieben dass Ihre Kalkulation der Kosten für 100 km nicht nachvollziehbar ist. Anstatt mir Laien plausibel zu erklären wie Sie auf diese Werte kommen, werden Sie persönlich.
Ich versuche es noch einmal. Wie schaffen Sie es Ihren Diesel mit 5 Euro auf 100 km zu bewegen? Wieso kostet Sie der Tesla 15-20 Euro auf 100 km?

scionescio
2
6
Lesenswert?

@Frankie: es ist mir unverständlich, dass jemand, der vorgibt, Vernünftiges zu diesem Thema beitragen zu können, nicht in der Lage ist, zwei Zahlen zu multiplizieren....

Der Mercedes S213 220d verbraucht ca. 5 Liter/100km wenn ich mich an alle Geschwindigkeitsbeschränkungen in Österreich halte (wenn ich so fahre, wie ich mit dem Tesla muss, um zu lange Ladepausen zu vermeiden, sogar noch weniger!).
Der Diesel kostet im Schnitt einen Euro pro Liter dh die Energiemenge für 100km kostet mich ungefähr 5 Euro.
Das Tesla Model S verbraucht zwischen 18-25kWh im Schnitt. Bei den von mir im Text zitierten Preisen an den Ladesäulen (Informationen stammen aus einem Artikel von elektrive vom 29.12.2020) und einem daraus abgeleiteten Durchschnittspreis von 70-80ct ergibt sich daraus eine ungefähre Kostenspanne von 15-20 Euro pro 100km wenn man an den genannten Ladesäulen ladet (Ionity betreibt das größte Netz an HighPerformance Chargern in Europa und gehört eigentlich der deutschen Automobilindustrie, Plugsurfing ist einer der großen Reseller, die versuchen, mit einer einzigen Ladekarte ein bisschen Ordnung in das Ladestellenchaos zu bringen).
15-20 Euro ist das 3-4fache von 5 Euros für den Diesel (1400km Reichweite, 194PS, in den Kofferraum mit knapp 2000Litern passt eine Europalette, Anschaffungskosten halb so groß wie beim Tesla, realer CO2 Austoß ist deutlich geringer als beim Tesla mit dem europäischen Strommix!)
War das jetzt verständlich und nachvollziehbar genug (und welche Information hat im ursprünglichen Text gefehlt, die es ihnen unmöglich gemacht hat, diese schlichte Multiplikation selbst durchzuführen?)?

franki20
4
4
Lesenswert?

@scionescio

Danke für die Infos! Wie Sie in Ihrer Rechnung schön darlegen drehen Sie einfach an den Ihnen genehmen Stellen um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, Objektiv ist das leider nicht. Ich drehe den Spieß einfach um und argumentiere genauso Faktenbasiert.
Diesel 9 Liter Durschnittsverbrauch wenn ich ihn genauso wie meinen Tesla fahre. Kraftstoffpreis € 1,25 je Liter Jahresdurchschnitt 2019, 2020 ist Pandemiebedingt nicht relevant. Macht für den Diesel € 11,25 auf 100 km + der höhere Dieselpreis auf der Autobahn wenn man auf der Langstrecke unterwegs ist + 70% höhere Wartungskosten die beim Tesla nicht anfallen. In Summe kommt mir der Diesel Verbrenner auf € 20,- bei 100 km Fahrtstrecke.
Meinen Tesla lade ich zu Hause für € 0,18/KWh bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 16 kWh auf 100 km, ergibt Gesamtkosten von € 2,88. Die 400 km Reichweite reichen für mein tägliches Fahrprofil von 200-300 km leicht aus. Bei Langstrecken über 400 km Lade ich an den Tesla Superchargern für € 0,32 kWh, ergibt Kosten von € 5,12 auf 100 km. Gesamt betrachtet lade ich 95% zu Hause.

Na merken Sie etwas? Ich habe nur meine Fakten geschrieben.
Warum sollte ich einen Verbrenner mit schlechteren Fahrleistungen und 4x so hohen Kosten fahren?

scionescio
4
6
Lesenswert?

@frankie: Ich merke, dass ich meine Zeit mit einem naiven Fanboy vergeudet habe, der sich Zahlen aus den Fingern saugt und sich ähnlich Pipi Langstrumpf die Welt so macht, wie er sie haben möchte ...

Ihr Rechenbeispiel ist völlig an den Haaren herbeigezogen und im Gegensatz zu meiner Kalkulation nicht repräsentativ für die breite Masse der Autofahrer.
Mein Fahrzeug verbraucht halt tatsächlich 5Liter und nicht wie von ihnen angekommen 9Liter (die Werksangabe liegt bei 4,2 Litern ... schaffe ich aber nur, wenn ich wie mit dem Tesla auf der Autobahn hinter einem LKW schleiche).
Ich tanke bei Diskontern auch unter 90ct und habe auf 200.000km genau keinen Defekt gehabt (Tesla bisher neue Aufhängung, neue Antriebseinheit, neuer Bildschirm bei knapp 80.000km) Das Service, obwohl ja angeblich nichts gemacht wird, ist gleich teuer wie bei Mercedes - und bei jedem Service wurde beim Tesla noch etwas gefunden, das kostenpflichtig repariert werden musste...
Allein von der Preisdifferenz bei den Anschaffungskosten kann ich noch fast eine halbe Million km Fahrtstrecke finanzieren!
Ihre 20Euro beim Diesel sind daher völlig aus der Luft gegriffen!
Zuhause laden ist dagegen für die überwiegende Mehrheit der Autobesitzer keine Option, weil sie nicht einmal eine Garage haben und in Wohnsiedlungen mit Tiefgarage die Leitungen nicht dafür ausgelegt sind.
Ihre 16kWh Durchschnittsverbrauch outen sie als unglaubwürdigen Fanboy, weil es keine seriöse Studie gibt, die auch nur annähernd in diesen Bereich kommt.
Als Fanboy haben sich einfach einen ganz selten real vorkommenden Idealfall gebastelt, mit ein paar unglaubwürdigen Zahlen gewürzt und stellen das als vermeintliche Fakten dar!

franki20
5
4
Lesenswert?

@scionescio

Leider haben Sie nicht begriffen dass ich Ihnen mit meinem Post einen Spiegel zu Ihren falschen Aussagen vorgehalten habe. Ich habe ganz genauso wie Sie die Kosten für den Diesel überspitzt dargestellt, die Wahrheit liegt in der Mitte. Aber wenn es um die Kilometerkosten für E-Autos geht dürfen Sie natürlich bewusst falsche Infos verbreiten, denn nur Sie sind der Experte, andere Meinungen und Erfahrungen sind erfunden oder gekauft.
Sie schaffen es den Diesel beim Diskonter zu tanken, gleichzeitig aber nicht ein E-Auto zu normalen Netzpreisen zu laden. Im Gegensatz zu Ihnen poste ich keine falschen Daten. In unserem Fuhrpark befinden sich 24 Diesel Fahrzeuge und ein E-Auto. Die Verbrenner verrichten ihren Dienst gut und zuverlässig trotzdem werden wir so schnell wie möglich die gesamte Flotte auf Elektro umstellen.

scionescio
4
4
Lesenswert?

@Franki: Es hat nichts mit einem Spiegel zu tun, wenn sie beim Diesel wissentlich falsche Annahmen treffen und beim BEV einen auf Münchhausen machen - und dann gönnerhaft anbieten, dass die Wahrheit angeblich in der Mitte liegt - jeder halbwegs intelligente Mensch durchschaut dieses typische Fanboyverhalten auf Anhieb.

Die Dieselkalkulation ist absolut repräsentativ und ich habe auch nicht die 90ct vom Diskonter (In Wahrheit tanke ich mit dem Firmenrabatt so gar noch günstiger) angesetzt sondern absichtlich einen höheren Wert von einem Euro angenommen, den 100% der Dieselfahrer auch bei jeder Tankstelle bekommen.
Ihre 18ct pro kWh bekommt nur eine absolute Minderheit mit eigener Garage und auch nur, wenn sie nicht extern nachladen müssen - aber selbst sie werden künftig viel mehr bezahlen, weil die Energieversorger (sobald genug Smartmeter installiert sind) die Verrechnung auf Basis Spitzenstrom umstellen werden. Zusätzlich wird der Gesetzgeber eine Besteuerung für den Entfall der Mineralölsteuer einführen, weil natürlich auch BEV die Straßen benutzen und für den Bau/Erhalt beitragen werden müssen.
Ihr BEV ist jetzt schon in der Anschaffung und im Betrieb viel teurer und wird künftig sogar noch viel teurer werden.
Dass sie von besseren Fahrleistungen fabulieren und gleichzeitig einen Durchschnittsverbrauch von 16 kWh (damit lässt sich nicht einmal der Luftwiderstand bei 100km/h überwinden ...) behaupten, beweist nur, dass man Fanboys nicht ernstnehmen darf.
Mich wundert nur, dass sie nicht auch noch eingerechnet haben, dass ihr Tesla ja als autonomes Robotaxi sogar noch Geld für sie verdient - laut Musk soll das ja jeder Tesla mit Ende 2020 per Softwareupdate können und die Tesla Fanboys haben allein für die versprochene FSD Option viele tausend Euros vorab hingelegt ...

franki20
4
3
Lesenswert?

@scionescio

Meine 16 kWh auf 100 km sind real, tut mir leid für Sie. Aber selbst bei 50 kWh Stunden Verbrauch stimmt Ihre Behauptung mit 15-20 Euro Kosten bei weitem nicht.
Sie haben hier maßlos übertriebene Kosten angeführt die mit der Realität nichts zu tun haben, und fühlen sich auf den Schlips getreten wenn man mit Ihrem heiß geliebten Diesel das gleiche Spiel treibt.
Ich beende hier die Diskussion mit Ihnen weil es einfach Sinnlos ist.

Bertram Gloeckner
2
4
Lesenswert?

Das macht er doch immer!

Mein alter 3er 2010-2019 7,32l/100km Ø-Preis €1,217/L = €8,91/100km
Mein BEV 18Monate 19,3kWh/100km auf 61.400km und €609 Ladekosten = €0,993/100km
Hätte ich die Gratisladestation nicht genutzt und die Gratis-kWh zuhause geladen wären es €2.311 gewesen, wären wir bei €3,764/100km dazu kommt noch 1/3 weniger an Vollkasko

Das ignoriert er gekonnt oder versucht es schlecht zu reden, wayne juckts?
Auch den Verbrauch checkt er nicht, du fährst bestimmt ein Model 3? Das ist nochmal eine andere Hausnummer als sein 2014er 75er Model S^^

scionescio
4
5
Lesenswert?

@franki: sie sollten ihren Wunder-Tesla der Forschung zur Verfügung stellen, wenn es sie ihren Tesla wegen der tollen Fahrleistungen (wie sie behaupten) gekauft haben ...

... weil man eben mit 16 kWh nach den Gesetzen der Physik nicht einmal den Luftwiderstand ihres Tesla bei 100km/h überwinden kann - oder sie sind halt der typische 80km/h-hinter-LKW-Schleicher ... auf alle Fälle, sind ihre Behauptungen widersprüchlich und mit einem Hauptschulphysikbuch leicht widerlegbar.
Sie haben mit dem Kauf eines Tesla eine emotionale, durch manipulatives Marketing getriebene Entscheidung getroffen und reden sich das jetzt schön, weil sie sich nicht eingestehen wollen, einen Fehler gemacht zu haben. Da der eigene Fehlgriff leichter zu ertragen ist, wenn noch andere Menschen den selben Blödsinn machen, versuchen sie mit fabulierten Werten uninformierte Forumsteilnehmer zum gleichen Fehlgriff zu verleiten - ist zwar ein bekanntes psychiologisches Phänomen, aber deswegen macht es die Fabuliererei auch nicht besser.

schadstoffarm
10
4
Lesenswert?

Lei lafn losn

Ist die Lösung, man kann eh nichts machen. Und der istzustand eines beruhigend murgelnden verbrenners ist so ideal dass man daran nichts ändern sollte, weißt eh Tradition und Heimat. Im ernst? Strom kriegst mit mit Aufwand grün, efuels nur mit sehr, sehr viel mehr Aufwand. Du hattest deine übergangsfristen um dich mental darauf einzustellen, wirtschaftlich, technisch, ökologisch ist die umstellung bereits im Gang.

franki20
39
10
Lesenswert?

Es geht um den gesamten CO2 Abdruck...

in einem Autoleben, und dieser ist heute schon um ein vielfaches niedriger als beim Verbrenner. Das E-Auto hat das Potential in Zukunft CO2 neutral zu sein, der Verbrenner hat diese Möglichkeit nicht.

Das Argument mit den Lobbyisten ist einfach nur lachhaft, das wissen Sie selbst aber wahrscheinlich auch.

fwf
3
10
Lesenswert?

Wunschdenken

Dass der CO2-Adruck eine E-Autos geschönt wird, liegt auf der Hand. Dazu gibt es genug Erkenntnisse von erfahrenen Konstrukteuren, dass die von den Grünen kolportierten Werte zweifelhaft sind.
Den geringsten CO2-Abdruck könnte man leicht erreichen, wenn man die Austos so simpel bauen würde wie einst Käfer, Taunus oder Rekord, und dies mit der aktuellen Motorentechnologie ohne PS-Wettlauf. Keiner braucht Autos mit mehr als 100 PS.

franki20
5
7
Lesenswert?

Fahren Sie weiter Ihren Verbrenner und gut ist es.

Fakten und Studien interessieren hier keinen weil alles gekauft und von den Grünen gesteuert. Ich gebe mich geschlagen, E-Autos sind Schrott, auf weitere 100 Jahre mit dem Verbrenner.

scionescio
11
26
Lesenswert?

@Franki20: da gibt es maximal (je nach Studie) ein paar Prozent UNterschied in die eine oder andere Richtung - ein Vielfaches ist absolut unrichtig!

Mit eFuel ist sogar der Verbrenner absolut CO2 neutral und zu 100% recyclebar.
Das eAuto in Verbindung mit einer Brennstoffzelle hat sicherlich in der ZUkunft das Potential mehr Probleme zu lösen als zusätzlich zu schaffen - der Akku sicherlich nicht.

X22
6
6
Lesenswert?

Mit eFuel ist sogar der Verbrenner absolut CO2 neutral und zu 100% recyclebar.

Ein Widerspruch ihrerseits, sie sagen im vorigen Kommentar "(weil sie die Akkuerzeugung und den realen Strommix einfach ignorieren" bzw. " im realen Betrieb durch den Kohlestromanteil im Strommix an der Ladesäule", da die Produktion von E-Fuel Kraftstoffen ca. das 7-fache an Energie benötigt die man letzendlich nutzen kann, der Wirkungsgrad mit 13% ist ja nicht berauschend, und da für den Betrieb er zu 100 % benötigt wird, kann er nicht CO Neutral sein, soviel "Grüne" Energie" haben wir nicht, sie haben es ja schon erwähnt. Interessieren würde es mich doch, da nach meiner Logik, ein BEV, wenn ein mit E-Fuel betriebenes Fahrzeug 50.000 km fährt könnte ein BEV mit der gleichen Energiemenge 350.000 Km fahren, unsicher bin ich mir beim Energieverbrauch bei der Produktion der beiden genannten Fahrzeugtypen, kann mir jedoch vorstellen, dass da beide nicht so weit auseinander sind, das das BEV im Gesamten, wegen des hohen Energieverbrauchs zur Kraftstoffherstellung besser abschneidet.
Beides bewirkt jedoch eines, auch die Wasserstofferzeugung trägt dazu bei, es wird mehr in die Infrastruktur zur Herstellung von "Grüner" Energie investiert werden müssen.

scionescio
2
5
Lesenswert?

@X22: ihre Aussage belegt ihr logisches Denkvermögen und ist daher aus dieser Sicht scheinbar zutreffend ...

... scheinbar deshalb, weil ihnen vermutlich nicht das gleiche Hintergrundwissen wie mir zur Verfügung steht (nicht weil ich gescheiter als sie bin, sondern weil ich seit Jahrzehnten erfolgreich mein Geld damit verdiene und damit natürlich auch viel mehr Zeit als der Durchschnittsbürger in diese Materie investiere).
Wie ich schon öfters erwähnt habe, haben wir kein Energieproblem auf diesem Planeten (mit vergleichsweise lächerlichen Kosten könnte man mit primitiver Solartechnik und ein paar Prozenten der Fläche der Sahara ganz Europa mit Strom versorgen - wenn da nicht die anderen Probleme wären ...) sondern ein Speicher-, Verteil- und Regelproblem.
Wasserstoff und eFuels lösen diese Probleme, Akkus in BEVs dagegen machen sie noch schlimmer!
Die Wirkungsgrad und Effiziensdiskussion ist aus einer gesamtheitlichen Sicht unerheblich, von den Lobbyisten an den Haaren herbeigezogen und soll nur von der Sackgasse Akkutechnologie ablenken.
Mit ein bisschen Nachdenken kann sich leicht selbst überlegen, dass BEVs keine Lösung für Großstädte sind (wo sollen die Laternenparker alle laden?), keine Lösung für Langstrecken- und Schwerverkehr (eine kleine Steigung und ein 40 Tonner darf außer seinen Batterien nichts mehr geladen haben, damit er ein paar Kilometer bergauf schafft ...) und die notwendige Infrastruktur für dünn besiedelte Länder wie Indien, China, Kanada, Australien, etc. ist unbezahlbar bzw. kann sich innerhalb der Lebensdauer dieser Übergangstechnologie nie rechnen.

X22
7
5
Lesenswert?

Auch die Nutzung

sollte man ansprechen, gilt für alle Fahrzeuge, ob man nur alleine drinnen sitzt oder in Fahrgemeinschaften fährt und dadurch Einzelfahrten wegfallen, würde die Emmisionen sinken lassen. Mir fällt das auf, wenn man die Gelegnheit hat den Pendlerverkehr zu betrachten, da fahren um die selbe Zeit zB. 100 PKws mit VO Kennzeichen durch die Kärntnerstr., in den meisten Pkws sitzt eine Person drinnen, in unserer digitalen Welt wird es wohl kein Problem sein, Fahrgemeinschaften zu organisieren oder nehmen wir mal eine Gasse in Graz, 10 Pensionisten fahren fast täglich etwas einkaufen, natürlich jeder mit seinem Pkw, mit ein bischen Mund aufmachen und ein wenig mehr sozialen Kontakt, könnte man ... , wenn der Mensch nur wollte könnte man ... , im Endeffekt liegts am Menschen selbst sein Schäuferl dazu beizutragen

franki20
17
9
Lesenswert?

Können Sie mir bitte einen link zu diesen Studien geben.

Laut den mir bekannten Studien ist der CO2 Rucksack nach ca. 30.000 km aufgeholt, ab diesem Zeitpunkt fährt das E-Auto dem Verbrenner davon. Für Wasserstoff und eFuels gibt es im PKW Bereich nicht wirklich Argumente.

 
Kommentare 1-26 von 85