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CoronavirusAutobauer stellen jetzt Medizinwaren her

Die Autoindustrie steht am Abgrund und kämpft gegen die Corona-Pandemie, indem man Medizinprodukte produziert. Ein Überblick.

Auch Zulieferer der Autoindustrie – wie hier in Italien – helfen bei der Herstellung medizinischer Produkte © APA/AFP/MIGUEL MEDINA (MIGUEL MEDINA)
 

Hunderte Millionen Euro soll der Produktionsausfall die deutschen Autohersteller täglich kosten. Die Autowelt steht still. Millionen Menschen sind weltweit von Kurzarbeit und Kündigungen betroffen. Und niemand weiß, wie es mit der Industrie weitergeht.Volkswagen-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann sagte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: Länger als bis zum Sommer könne der Stillstand nicht dauern, dies hielten Gesellschaft und Wirtschaft nicht aus.

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scionescio
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Mercedes, Red Bull, McLaren, Renault, Williams, Racing Point und Haas aus der Formel 1 haben sich in England zusammengetan und Erstaunliches geleistet: Wie das Team verrät, hat Mercedes zusammen mit Wissenschaftlern des University College London in nur vier Tagen das erste Gerät für die CPAP-Beatmung produziert, von denen 100 Stück nun in eine Klinik in Nordlondon gehen sollen. Diese Geräte verhindern, dass Patienten auf die Intensivstation müssen und dort wichtige Betten belegen.

"Noch in dieser Woche sollen klinische Tests mit den Geräten durchgeführt werden, sodass sie bereits am Ende der Woche in allen Landesteilen einsatzbereit sein könnten. Die Gesundheitsbehörden haben bereits Grünes Licht für einen Einsatz gegeben.
Mercedes hat dafür eine existierende CPAP-Maschine dekonstruiert und verbessert. Es heißt, dass das Team die Kapazitäten hätte, um 300 Stück am Tag zu produzieren. Wenn andere Teams ebenfalls mitmachen, könnte man mit einer Woche Vorlaufzeit 1.000 Stück am Tag produzieren, glaubt man.

"Wir sind dankbar, dass wir einen Prozess, der Jahre dauern könnte, auf ein paar wenige Tage reduzieren konnten", sagt Tim Baker, Engineering-Experte am University College. "Wir hatten das Privileg, dass wir auf die Möglichkeiten der Formel 1 zurückgreifen konnten."

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Don Papa
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Mahle

Ich frage mich schon seit Wochen ob es nicht möglich wäre bei Mahle statt Kurzarbeit auf die Produktion von Schutzmasken umzustellen und so anstatt Luftfiltern für Autos eben halt diese zu produzieren und Arbeitsplätze zu erhalten.

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