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Produktion hat begonnenVolkswagens Elektro-SUV ID.4 kommt noch 2020

VWs elektrisches Kompakt-SUV ID.4 soll noch in diesem Jahr starten. Mit Reichweiten von bis zu 500 Kilometern.

Ein Vorgeschmack auf VWs Kompakt-SUV ID.4 © VOLKSWAGEN
 

Es ist das Jahr des Konjunktivs: Auf dem (wegen des Coronavirus abgesagten) Genfer Autosalon hätte VW den kompakten Stromer ID.3 gezeigt, der nun mit Verspätung nach Softwareproblemen zu den Händlern surren wird. Und sie hätten auch den Vorgeschmack auf das nächste Modell gegeben, das auch noch in diesem Jahr an die Steckdose gehen soll: das kompakte Elektro-SUV ID.4.

Mit der Produktion im Werk Zwickau haben die Wolfsburger bereits begonnen, während die Weltpremiere noch bis Ende September auf sich warten lässt. In der Startreihenfolge muss der ID.4 nämlich seinem technischen und tschechischen Geschwisterl Skoda Enyaq den Vortritt lassen, vom dem das Tuch am 1. September gezogen wird.

Modellvorstellung: VW ID.3

Neues Logo. Er soll der Vorbote einer ganzen Familie an Elektroautos aus dem Hause Volkswagen sein, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen. Als Pionier ist der ID.3 auch das erste Modell, das das neue Logo der Wolfsburger ausführen darf.

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Technik. Die technische Plattform wurde komplett neu entwickelt und gezielt auf die Bedürfnisse der E-Mobilität ausgelegt. Das heißt: Der Motorraum fällt sehr kompakt aus, um maximale Platzverhältnisse im Innenraum bieten zu können. Die Akkus verstecken sich flach im Unterboden. Deshalb lautet die Devise: Bei den Abmessungen eines Golfs soll der ID.3 so viel Raum bieten wie der Mittelklässler Passat, aber so wendig sein wie der Kleinwagen Up.

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Reichweiten. Der ID.3 wird mit drei Batteriegrößen angeboten. Die Basisvariante hat 45 kWh und ermöglicht eine elektrische Reichweite von bis zu 330 Kilometern nach dem realitätsnäheren WLTP-Zyklus. Darauf folgt eine Batterievariante mit 58 kWh und bis zu 420 Kilometern Aktionsradius. Der größte Akku hat 77 kWh und kommt bis zu 550 Kilometer weit.

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Leistung. Der Elektromotor in der Einstiegsversion des Hecktrieblers leistet 110 kW (150 PS). Eine Stufe darüber werden im Fünfsitzer 150 kW (204 PS) und ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmetern abgespult. Damit erreicht der ID.3 eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

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Laden. Mit seiner Schnellladefähigkeit lassen sich beim ID.3 mit 100 kW Ladeleistung innerhalb von 30 Minuten rund 290 Kilometer Reichweite nachladen. Für Zuhause haben die Wolfsburger eine Wallbox im Programm. Unterwegs wird an den Säulen des eigenen Netzes Ionity gezutzelt.

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Infotainment. Für die neue Elektrofamilie hat Volkswagen ein neues Cockpit mit eigenen Anzeigen- und Bedienelementen entworfen, das neben digitalen Instrumenten einen zentralen Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von zehn Zoll hat.

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Bedienung. Sämtliche Bedienelemente – auch am Multifunktionslenkrad – werden über Touch-Funktionen mit berührungssensitiven Tasten bedient. Nur die Fensterheber und das Warnblinklicht haben noch klassische Knöpfe.

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Preise & Marktstart. Der Einstiegspreis in die Welt des ID.3 liegt in voraussichtlich um die 30.000 Euro. Die ersten Fahrzeuge werden Mitte 2020 ausgeliefert.

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Launch-Edition ID.3 1st. Bereits im Mai hat VW die Bestellbücher für die Launch-Edition geöffnet, ab Herbst konfigurieren die Vorbesteller mit ihrem jeweiligen Händler ihre gewünschte Version. Die Erstauflage kommt mit 58-kWh-Batterie, 150 kW Leistung und 420 Kilometern Reichweite.

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Klimabilanz. Der ID.3 wird den Kunden CO2-neutral übergeben. Sowohl die Lieferkette und die Herstellung der Batteriezellen als auch die Produktion sind auf dieses Ziel ausgerichtet. Nicht vermeidbare Emissionen im Herstellungsprozess werden in zertifizierten Klimaprojekten ausgeglichen.

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Im Gegensatz zum ID.3 soll der Elektro-Crossover einen weit größeren Aktionsradius bekommen: Er wird global verkauft und in Europa, Nordamerika und China gebaut. Der Trend vom SUV ist eben im Gegensatz zum Kompaktwagen ein globales Phänomen, das die Kassen klingeln lässt.

Aber zurück zum ID.4: Der basiert natürlich auch auf dem modularen E-Antriebsbaukasten des Konzerns, hat also die Batterie unter der Fahrgastzelle untergebracht. Je nach Akkugröße (beim Enyaq gibt es drei Größen:55, 62 und 82 kWh) sollen zwischen 350 und 500 Kilometer Reichweite möglich sein. Zunächst startet das SUV mit Heckantrieb, bevor eine Allradversion folgt.

Foto © VOLKSWAGEN

Die Überhänge sind kurz, der Radstand ist lang und wie immer stellt die Elektro-Architektur ein außergewöhnlich gutes Platzangebot in Aussicht. Die Funktionen im Cockpit sollen sich weitgehend über Touchflächen oder per Sprache steuern lassen.

Kommentare (7)

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herwig67
4
8
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Ladedauer

Leider gibt es keine Angaben zur Ladedauer, ebenso fehlen realistische
Angaben zum Verbrauch bei Volllast ( also inkl. Navi, Klima etc).

melahide
8
4
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Wie

soll man die Ladedauer angeben? Kommt ja ganz darauf ab, ob du mit 3,11,22 oder wie viel kWh geladen wird...

Mezgolits
12
5
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Der Elektromotor in der Einstiegsversion des Hecktrieblers leistet

110 kW + Einstiegspreis ab 30.000 EUro. - Vielen Dank - ich meine: Ein wirt-
schaftlicher "Volkswagen": Hätte 1 Drittel Motorleistung und 1 Drittel Ein-
stiegspreis = 37 kW Motorleistung + 10.000 EUro Einstiegspreis + 4 Türen +
5 Sitzplätze + Frontantrieb + 150 km/h V-max. + 500 km Reichweite als E-
oder 1.000 Kilometer in der Diesel-Version. Erfinder Mezgolits Draßburg

Carlo62
4
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Laut Insiderinformationen...

...gibt es bei VW/Audi massive Probleme bei BEV Modellen und nicht nur bei der Software. So soll es Motordefekte wegen mangelnder Kühlung bei Audi E-Tron geben.

Pablo63
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Ich fahre meinen e-tron

seit einem Jahr und 37.000 Km. Läuft wie ein Glöckerl. Zuverlässig, komfortabel und für mich alltagstauglich. Einfach ausprobieren.

Carlo62
2
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Glückwunsch!

Glück gehabt!

melahide
15
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Allrad

Da freuen sich die Damen am Ruckerlberg wieder. Achso, die kaufen sich keinen VW. JA gut, SUV, jeder Hausfrau in einer Stadt braucht das! Egal ob Benzin oder elektrisch.