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Marktstart 2021 Erster Blick auf Škodas Elektro-SUV Enyaq

Das erste elektrische SUV von Škoda heißt Enyaq und wird am 1. September präsentiert.

Erster Teaser für den neuen Skoda Enyaq © SKODA
 

Am 1. September will Škoda das Tuch von seinem ersten Elektro-SUV ziehen. Den Namen haben die Tschechen bereits verraten: Der Stromer wird Enyaq heißen. Damit führt Mladá Boleslav einen neuen Anfangsbuchstaben in der Nomenklatur ein: Das E soll auf Elektromobilität hinweisen, das Q am Ende auf das neue Modell aber analog zu Kamiq, Karoq und Kodiaq bei den Crossovern der Marke einordnen. Enyaq leitet sich übrigens vom irischen Wort ,enya‘ ab und bedeutet „Quelle des Lebens“.

Der tschechische Ableger auf der Elektro-Plattform des Volkswagen-Konzerns ist 4648 Millimeter lang, 1877 breit und 1618 hoch. Für die Einordnung: Der Enyaq soll ähnlich feudale Platzverhältnisse bieten wie der Kodiaq, obwohl er kürzer ist als ein Octavia. Der Kofferraum soll 585 Liter fassen.

Um das unter einen Blechhut zu bekommen, unterscheiden sich die Proportionen unterscheiden sich allerdings von denen der bisherigen SUV-Modelle der Marke: Der Stromer hat eine kürzere Frontpartie und eine langgezogenere Dachlinie. Die kürzeren Überhänge an Front und Heck ermöglicht der geringere Platzbedarf der einzelnen Komponenten des Elektroantriebs im Vergleich zum klassischen Verbrennungsmotor. Obwohl er ihn technisch eigentlich nicht mehr braucht, bleibt der typische Škoda-Kühlergrill erhalten - allerdings in anderes Form: Er ist geschlossen, weiter nach vorne gezogen und steht aufrechter.

Erster Eindruck des Cockpits Foto © SKODA

Der erste Blick in den Innenraum verspricht feudale Platzverhältnisse: Die sind bei Škoda ohnehin serienmäßig, aber durch den Wegfall des Mitteltunnels und der ebene Fahrzeugboden bringen zusätzliche Möglichkeiten. Vorne wird das etwa für eine zusätzliche Stauebene unterhalb der in mehreren Ebenen aufgebauten Mittelkonsole genutzt. Auf dem Armaturenbrett prangen ein 13 Zoll großen Zentralbildschirm und ein Head-up-Display inklusive Augmented Reality.

Mit der Konzeptstudie Vision iV hat Škoda bereits auf dem Genfer Autosalon 2019 einen Ausblick auf das Elektro-SUV gegeben: Das viertürige Crossover-Coupé basiert auf der Elektroplattform des Volkswagen-Konzerns, auf der auch der VW ID.3 oder der Cupra El-Born stehen.

Der neue Skoda Enyaq

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Kunden haben die Wahl zwischen drei Batteriegrößen (55, 62, 82 kWh) und fünf Leistungsstufen (109 bis 225 kW). Die Reichweiten sollen je nach Modell zwischen 350 und 500 Kilometern liegen. Den Antrieb übernehmen ein oder zwei Elektromotoren – einer bei den Versionen mit Front- und zwei bei jenen mit Allrad. Der Enyaq ist schnellladefähig, die maximale Ladeleistung liegt bei bis zu 125 kW.

Der Kofferraum des Stromers soll 585 Liter fassen Foto © SKODA

Der Fahrplan von Škoda sieht mehr als zehn elektrifizierte Modelle vor, die bis Ende 2022 unter dem Dach der Submarke iV auf den Markt kommen. Mit reinem Batterieantrieb haben die Tschechen bis dato den Kleinwagen Citigo im Programm.

Kommentare (10)

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ad93994a74a32b7eb4632a6e357a2262
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Der SUV-Boom lässt KFZ-Erzeuger manch wirtschaftlich und dadurch auch hochpreisiges Produkt erzeugen, ...............

dieser Hype in diesen Dimensionen und Größen verursacht absolut unnötige Ressourcenverschwendung, von den teils unerschwinglichen Kaufpreisen gar nicht zu sprechen !
Für solch Ausmaße ist meines Erachtens die Hybrid oder auch die kommende im noch nicht effizient guter Endlösung (Speicherverluste und dgl.) befindlichen Wasserstofftechnologie besser geeignet !
wenn man "rein das Gewicht des Akkupaketes bei solchen Fahrzeugen" betrachtet welches dann eben auch in Bewegung gesetzt werden muss sollte man schon hinterfragen wo da die Effizienz und das Energiehaushalten bleibt, schließlich wiegt so ein Akkupaket bei solchen Fahrzeugen allein schon zwischen fünf und siebenhundert Kilo !!
Es könnten allein schon dadurch zwei bis drei kleinere Modelle produziert werden, da braucht man nicht die "Prestigehütten", aber leider ist auch der Käufer und Kunde maßgeblich mitbeteiligt das solche Fahrzeuge im Programm oder Folder der Erzeuger sind !
Bei den E-Autos gibt es für mich eine Grenze bei ca. 50 - 60 kw, alles andere ist einfach nicht energieeffizient und dadurch Verschwendung, beim E-Auto kommt der Slogan mit "Weniger ist Mehr" sehr stark zum tragen .

schadstoffarm
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ja aber

Zusatzgewicht: wird durch Rekuperation überkompensiert
Leistung: Die Spitzenleistung ist eher weniger relevant da die nur sehr kurzfristig geleistet werden kann. Der Teillastbereich ist dann eh effizient.
Im übrigen hast eine sehr fossiltechnische Betrachtungsweise:
Diese Batteriemonster sind dazu da um die Ebenbürtiggkeit zu Verbrennern zu demonstrieren. Fossiltechnisch übersetzt: der Ralleysport oder F1 hat auch wenig mit unseren Verbrennern zu tun außer das technische Prinzip.

ad93994a74a32b7eb4632a6e357a2262
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@schadstoffarm, ...............

für mich ist ein Fortbewegungsmittel vorwiegend ein angenehmes Mittel zum Zweck, haben im Haushalt selbst ein E-Fahrzeug welches auch z.B für Fahrten von 300 bis 320 km im Umkreis (hin und zurück) das auslangen findet, geladen wird zu Hause mittels Unterstützung einer auch angeschafften Photovoltaikanlage mit Speicher, die Anlage funktioniert leistungmässig hervorragend und hat eine Auslastung von nahezu 88% selbst erzeugten Stromes bei sonnigem Wetter , von ca.50 Prozent bei bewölktem Wetter, der Speicher ist bei Wetter ohne Regen bis ca. 13:00 - 14:00 Uhr voll geladen , über Nacht versorgt nahzu ausschliesslich (Ladezustand vorausgesetzt) der Speicher das System vom Haus, was will ich noch mehr, das Netz gleicht den Rest aus !
Man muss halt bares (angespartes) auch zielgerichtet in die Hand nehmen und nicht alles auf Pump und Kredit (wie sehr viele es tun) finanzieren, auch auf Urlaube verzichten können im Wissen was ich tun und machen will !!
Ich selbst bin ein Verfechter eines logischen und g'scheit getätigten Kompromisses, sich nur auf eins zu fokusieren ist meines Erachtens falsch, stets eine moderate Reserve aus dem Ärmel schüttel zu können darin liegt der wahre Sinn und die Kunst des Lebens !!

Mezgolits
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Vielen Dank - ich meine: Viele Personen kaufen sich Autos -

NICHT - weil sie so billig - sondern weil sie so TEUER sind. Erfinder M.

Patriot
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Viel zu groß!

Da E-Autos bei gleicher Außenlänge im Innenraum viel mehr Platz bieten als Verbrenner, sollte die Größe eines ID-3 ausreichend sein.

melahide
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Leider

werden die Untiefen der Autoindustrie hier fortgesetzt. Man will grundsätzlich gar keinen "Wandel" in der Mobilität einläuten. Die Poltik sagt "Elektro" statt "Verbrenner". Grundsätzlich e ein von der Idee gut, aber zu wenig weit gedacht. "Elektrisch UND KLEINER" müsste die Devise sein. Gäbe es nur noch Elektroautos würden alle mit viel zu großen Elektro-SUVs durch die Stadt pendeln und das Kind die 500 Meter bis zur Schule zu führen und dann alleine weiter zu fahren.

1-2 Sitzer, CarSharing, mehr mit dem Rad, mehr mit E-Rollern (nicht diese EScooter), mehr Öffentlich ... die Industrie macht halt "gleich" weiter... geben nur eine Batterie anstatt eines Tanks rein ...

PStudio
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Crossover und SUVs boomen

Zu glauben, mit kleinen E-Autos ( liebevoll als „Muesliautos“ bezeichnet) einen E-Trend erwirken zu können, geht an der Realität vorbei. Autokäufer tendieren lt. Statistik im Moment zu Crossover, SUV und ähnlichen höheren Fahrzeugen, oft mit Allrad und Anhängevorrichtung. Dieses Segment wird der Enyaq bedienen und dieses Fahrzeug scheint auch offroadtauglich zu sein. Wenn man nach E-Fahrzeugen mit AHK sucht, um z.b. E-Bikes zu transportieren, ist sie Auswahl sehr klein. E-Bikes boomen, und man will diese auch in den Urlaub mitnehmen (Mit Dachträger schwer möglich). Kommentare wie „E-Autos sind nur als Zweitwagen sinnvoll“ werden in Zukunft nicht mehr nötig sein, denn ein kleines E-Auto für den Alltag (und das reine Gewissen) und ein PS-starker SUV Verbrenner fürs Vergnügen kann in Zukunft mit EINEM „vernünftigen“ E-Auto abgedeckt werden und auch Freude bereiten.

joektn
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Warum?

Warum schon wieder ein SUV als Elektro? Mehr ineffizent geht es ja gar nicht.

diss
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Preislich wahrscheinlich

unrentabel.

Mezgolits
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Motorleistung ab 109 kW

Vielen Dank - ich meine: Wer sich ein oder mehrere unwirtschaftliche
Autos kaufen möchte - hat jetzt eine gute Gelegenheit. Erfinder M.