Seine fünfte Teilnahme am Transcontinental Race (TCR) endete unerwartet früh. Christoph Strasser, der das bedeutendste Unsupported-Rennen Europas zweimal gewonnen hat, musste in Polen die Segel streichen. Nach rund 1900 Kilometern musste der Kraubather mit Fieber, Husten und Darmproblemen aufgeben. In den Anstiegen kam der Kraubather trotz leichter Belastungen immer wieder an sein Limit, und so suchte er eine Apotheke auf. „Im Hotelzimmer war klar, dass ich überhöhte Temperatur habe. In Polen über die flachen Straßen lief es eigentlich ganz gut, aber sobald ein Hügel kam, konnte ich meine 200 Watt nicht mehr fahren. Bei so einem Rennen fühlt man sich nie gut, und ich kenne viele Schwächephasen und weiß, wie sich verschiedene Phasen anfühlen. Aber jetzt ist es eine richtige Krankheit“, sagte der Steirer. Er befindet sich nach einer Nacht in einem Hotel schon auf dem Weg in die Heimat. „Ich habe ein wenig geschlafen und die ganze Nacht gehustet. Es ist eine Bestätigung, dass alles richtig entschieden wurde.“
Das Transcontinental Race führt von Trondheim über 4800 Kilometer und 50.000 Höhenmeter nach Griechenland. Der Schweizer Robin Gemperle führt mit einem großen Vorsprung. Er hatte im Rennen um die Fähren die Nase klar vorn.e.