Was nur wenige Sekunden dauert, erforderte rund zwei Jahre Planung und Vorbereitung. Elias Schwärzler kombinierte in Bulgarien nahe der Stadt Schumen erstmals Mountainbiken, Ballonfahren und Basejumping in einer einzigen Aktion. Dabei balancierte der Extremsportler nicht im Korb des Heißluftballons, sondern auf dessen dünner Hülle – rund 950 Meter über dem Boden.

Der Stunt verlangte höchste Präzision. Schwärzler fuhr mit seinem speziell angepassten Trail Bike über die bis zu 100 Grad heiße Ballonhülle, bevor er den Absprung wagte. Im freien Fall absolvierte er zwei Frontflips, ehe sich sein Fallschirm öffnete und er sicher landete. Jeder Schritt musste exakt abgestimmt sein, denn schon kleinste Fehler hätten schwerwiegende Folgen haben können.

Für den Vorarlberger ist die Aktion der nächste Höhepunkt seiner außergewöhnlichen Karriere. Bereits 2022 stellte er einen offiziellen Guinness-Weltrekord auf, als er auf einem handelsüblichen Fahrrad eine Geschwindigkeit von 272 km/h erreichte und damit zum schnellsten Menschen der Welt auf einem Fahrrad wurde.

Die Idee für den Ballon-Stunt entstand bereits vor rund zwei Jahren. Gemeinsam mit seinem Team arbeitete Schwärzler seither an der technischen und logistischen Umsetzung. Vom sicheren Befestigen des Bikes über die exakte Planung von Absprunghöhe und Rotation bis hin zur Fallschirmlandung wurde jedes Detail mehrfach getestet und optimiert.