Die Feuerwehr Thomatal wurde am Samstag, 18. Juli, zu einem Waldbrand im Ortsteil Schönfeld alarmiert. Der Einsatzort befindet sich in einem dicht bewaldeten und schwer zugänglichen Gebiet. Aufgrund der Lage veranlasste Einsatzleiter Volker Mörtl umgehend die Nachalarmierung weiterer Einsatzkräfte.
Ein Trupp machte sich zu Fuß auf den Weg zum Brandherd. Ausgerüstet mit Löschrucksäcken und Handwerkzeug begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung.
Wasser und Tau
Zeitgleich wurden durch einen Hubschrauber bereits mehrere Wasserabwürfe durchgeführt. Weitere Einsatzkräfte wurden „mittels Tau zur Einsatzstelle geflogen, um die Brandbekämpfung im unwegsamen Gelände zu unterstützen“, wie vonseiten des Landesfeuerwehrverbands Salzburg berichtet wird.
Im Einsatz stehen (Stand 8.35 Uhr): die Feuerwehren Thomatal, Ramingstein mit dem Einsatzleitfahrzeug und Mauterndorf mit der Waldbrandausrüstung, das Kerosin-Fahrzeug des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg, Flughelfer des Bezirks, Abschnittsfeuerwehrkommandanten 1 und 2, Bezirksfeuerwehrkommandant, Bezirkshauptmannschaft Tamsweg, Rotes Kreuz, Polizei, Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres (BMI).
Die Alarmierung fand um 5.30 Uhr statt, die Löscharbeiten dauern noch an (Stand 11 Uhr vormittags).
Einsatz am Freitag
Erst tags davor wurden Feuerwehrleute aus der Region zu einem Waldbrand an der Grenze zur Steiermark gerufen. Ein Augenzeuge hatte im Bereich der Ruine Klauseck einen Blitzeinschlag wahrgenommen und meldete einen möglichen Brand. Aufgrund dieser Meldung und der anhaltenden Trockenheit wurde das Gebiet erkundet. Da sich die Einsatzstelle ebenfalls in einem weitläufigen und schwer zugänglichen Waldgebiet befand, wurde zur Unterstützung die Drohneneinheit des Bezirks Pongau angefordert. Der Einsatz ging glimpflich aus, es wurde kein Feuer „gefunden“.