Das Kriegerdenkmal an der südlichen Ortseinfahrt von Eberstein wurde umfassend saniert und präsentiert sich nun wieder in neuem Glanz. Das Land Kärnten unterstützte die Revitalisierung im Rahmen der Kleinprojektförderung mit 7000 Euro. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 15.000 Euro. „Solche Denkmäler sind ein wichtiges Volkskulturgut, das es zu erhalten gilt. Sie tragen Geschichte in sich, daher ist es umso wichtiger, Sanierungsinitiativen dieser Art seitens des Landes zu fördern“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP), der kürzlich eine Förderzusage vor Ort an Bürgermeister Andreas Grabuschnig (ÖVP) und Vizebürgermeister Robert Lassernig (ÖVP) übergab.
Das Denkmal wurde in den 1950er-Jahren von einem einheimischen Künstler als Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege sowie des Kärntner Abwehrkampfes errichtet. Es besteht aus sechs Tafeln aus hellem Naturstein mit den Namen der Gefallenen sowie zwei markanten Metallkreuzen mit den Jahreszahlen der beiden Weltkriege. Die Gedenkstätte befindet sich in unmittelbarer Nähe der örtlichen Volksschule und ist ein zentraler Ort des Erinnerns in der Gemeinde. Dort finden regelmäßig Gedenkveranstaltungen statt.
Im Zuge der Revitalisierung wurden nun umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Dazu zählten unter anderem Mauerarbeiten, die Versetzung des Abwehrkämpfer-Gedenksteins sowie die Sanierung der Stufen und der Inschriften auf den Natursteinplatten. Besonderes Augenmerk wurde dabei darauf gelegt, den ursprünglichen Charakter und Stil des Denkmals zu erhalten. „Mit diesen Maßnahmen wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt eines für die Gemeinde historisch, kulturell und gesellschaftlich wichtigen Bauwerks geleistet. Es freut mich, dass wir das mit der Kleinprojektförderung unterstützen konnten“, betont Gruber.